Gründung des wissenschaftlichen Beirats zum Forschungsprojekt über die Geschichte des Instituts der Feuerwehr
Am Montag (4.12.) gründete sich auf Einladung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) der wissenschaftliche Beirat für das Forschungsprojekt „Gefahrenabwehr und Daseinsvorsorge lernen: Eine Geschichte des Instituts der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen zwischen Diktatur und Demokratie“.
Seit Juni erforscht das Projekt die Geschichte des Instituts der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen. Am Münsteraner Institut werden seit 1931 Feuerwehrleute aus- und weitergebildet – Ehrenamtliche ebenso wie Hauptamliche. In der Geschichte des Instituts der Feuerwehr geht es nicht nur um Brandbekämpfung. Sie erzählt auch vom Umgang von Menschen mit Risiken und Sicherheitsbedürfnissen, von der Auseinandersetzung mit entfesselten Naturgewalten und verdichteten Lebensräumen, vom Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Technik sowie zwischen staatlichem Steuerungsanspruch und kommunalem Ehrenamt.
„Mit Blick auf die Feuerwehrschule lässt sich eine Gesellschaftsgeschichte der Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen zwischen Diktatur und Demokratie erzählen“, sagt Christopher Kirchberg. Der Historiker bearbeitet das Projekt am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, sichtet Filme, Text- und Bildqellen in Archiven in ganz NRW und wertet diese aus. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Zeit des Nationalsozialismus. Ab 1934 wurden die Feuerwehren der Polizei unterstellt und die damalige Provinzial-Feuerwehrschule (zwangs-)verstaatlicht. Wie verhielten sich Feuerwehrleute, wie wirkte sich der Nationalsozialismus auf ihre Arbeit und ihr Selbstverständnis aus? Weiterlesen

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Neue LWL-Publikation präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse aus der Archäologie
Die Stadt Betzdorf hat eine interessante, sehr abwechslungsreiche Vergangenheit – mit vielen Höhen und Tiefen. In einem überschwänglichen Beitrag, der 1927 in einer Werbebeilage der Betzdorfer Zeitung erschien, ist die rasante Entwicklung vom kleinen, unscheinbaren Dorf zum bedeutendsten Eisenbahnknotenpunkt des rechtsrheinischen Schiefergebirges mit dem Aufschwung einer „Stadt des amerikanischen Westens“ verglichen worden. So übertrieben und lokalpatriotisch gefärbt eine solche Aussage auch sein mag, so unvergleichlich weit und breit war das Bevölkerungswachstum Betzdorfs durch Zuwanderung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dieser Aufschwung – wenn auch deutlich abgeschwächt – hielt sogar in den Zwanziger Jahren an, als das Eisenbahn-Ausbesserungswerk und die Waggonfabrik Gebr. Ermert ihre Pforten schlossen, die beide hunderten Menschen Arbeit und Brot gegeben hatten. Die Siedlung am Zusammenfluss von Sieg und Heller war seit den späten 1870er Jahren zur größten Siedlung des Kreises Altenkirchen herangewachsen und ist dies – trotz einiger Rückschläge – mit Fortune bis heute geblieben. 
Internationale Expertinnen und Experten stellen effektive Strategien vor, um Archivgut zu erhalten und zu digitalisieren.

