Und dieses Wasserzeichen in Stempel-Form des Königs wurde ebenfalls vom Königlichen Land- und Stadtgericht zu Siegen verwendet…
Autorin: Dagmar Spies
Kreuztaler Gesamtschüler erforschen Geschichte der Arbeitswelt vor Ort – Früchte der Kooperation von Gesamtschule Kreuztal und ThyssenKrupp Steel Europe wurden präsentiert.

Am 14.11. nahmen Vertreter der Clara-Schumann-Gesamtschule Kreuztal am jährlichen Treffen der ThyssenKrupp Steel Europe AG mit ihren Kooperationsschulen teil. Zusammen mit dem Leiter des Ausbildungszentrums von ThyssenKrupp in Eichen, Herrn Heinz-Joachim Klose, nahmen als Vertreter der Schule Achim Luschnath, Abteilungsleiter für die Klassen 8-10, und Frau Anja Kotter, Koordinatorin der Schulkooperationen, teil.
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„Hausaufgabe“ des Landrats
Rüdiger Lentz, Festredner und der Direktor des Aspen-Instituts hat ein „Hausaufgabe“ von seinem Besuch in Siegen mitgenommen. Denn Landrat Paul Breuer war beim Gang durch die Ausstellung eine Ungereimtheit aufgefallen: An einer Stelle ist von Daniel Hiester aus Schlesien die Rede, der dem ersten US-Kongress angehörte. Landrat Paul Breuer ist sich aber sicher, dass Hiester aus Bad Berleburg-Elsoff stammt, was erste Recherchen des Kreisarchivs (s. u.) auch bestätigen. Lentz versprach, dem auf den Grund zu gehen – und falls der Landrat richtig liege, könne er den Eintrag auf der Schautafel gerne überkleben.
Die wohl unrichtige Formulierung, dass Daniel Hiester aus Schlesien emigriert sei (findet sich so auch im englischsprachigen Wikipedia-Eintrag), beruht auf einem Missverständnis: Henry Melchior Muhlenberg Richards widmete sich 1907 in einer biographischen Studie dem Gouverneur Joseph Hiester auch der Familiengeschichte der Hiester. Auf Seite 3 dieser Studie erwähnt er, dass der Stammvater der Hiesters im 14. Jahrhundert in Schlesien auszumachen ist und die Familie(n) von dort aus im Laufe der Jahrhunderte weiterwanderte(n). Auf Seite 4 dieser Studie stellt der Autor allerdings korrekt die Auswanderung des Vaters von Daniel Hiester von Elsoff nach Amerika dar. Die Studie kann auch online eingesehen werden.
Zur Familiengeschichte Daniel Hiesters s. a. Isaac Hiester, The Hiester homestead in Germany (1907); ergänzend sei auf die Berichtigung Wilhelm Hartnacks: „Die Herkunft der in Amerika berühmt gewordenen Hüsters“ In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., Bd. 41/ 1977/ H.1/ S. 24-26, hingewiesen.
Rüdiger Lentz: „Aktuelle Ereignisse dürfen tiefe Bindungen zwischen beiden Ländern nicht überschatten“ Weiterlesen
Der dritte Teilband des umfangreichen Standardwerkes ist erschienen. Er fasst die Ergebnisse des Forschungsvorhabens zusammen und zeigt Perspektiven für die künftige Forschung auf.
Das „Historische Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe“ ist die umfassende Dokumentation und Bestandsaufnahme unseres Wissens über die Geschichte des jüdischen Lebens in unserer Region. Das insgesamt vierbändige Werk besteht aus drei Regionalbänden, in denen jeder einzelne Ort mit einer jüdischen Gemeinschaft nach einem einheitlichen Gliederungsschema genau beschrieben wird, und einem Grundlagenband, der das Projekt bilanziert. Nach den Regionalbänden zu den Orten und Territorien in den heutigen Regierungsbezirken Münster und Detmold folgt nun bereits der Grundlagenband. Der noch folgende Regionalband Arnsberg wird damit den Abschluss des Vorhabens bilden. Weiterlesen
„Das Thema des ethisch verantwortungsvollen Handelns in kulturgutbewahrenden Einrichtungen hat in den vergangenen Jahren im In- und Ausland stetig an Bedeutung gewonnen. Es betrifft neben den Museen und den Bibliotheken vor allem auch die Archive.
Vor diesem Hintergrund wurde bereits am 6. September 1996 der Kodex ethischer Grundsätze für Archivarinnen und Archivare von der Generalversammlung des Internationalen Archivkongresses in Peking angenommen. Gemäß dem Vorwort, das ihm vorangestellt wurde, setzt der Kodex Verhaltensmaßstäbe für den Beruf des Archivars bzw. der Archivarin. Er soll neue Angehörige des Berufsstandes mit diesen Maßstäben vertraut machen, erfahrene Archivarinnen und Archivare an ihre berufliche Verantwortung erinnern und das Vertrauen der Öffentlichkeit in diesen Beruf stärken. Der Kodex soll mithin Angehörigen des Berufsstandes einen ethischen Orientierungsrahmen bieten. Weiterlesen

Die Decke des Flurs wird abgehängt und auch für zukünftige kleinere Ausstellungen vorbereitet.
Nochmal zurück zu dem Wasserzeichen „ProPatria“ innerhalb des Bestandes 1.1.10 Landratsamt: Es gibt zwei Ausführungen des Wasserzeichen-Titels „ProPatria“:
Zum einen das Wasserzeichen als Bild (siehe blog-Beitrag vom 26.10.2013, Wasserzeichen – wer weiß mehr?) mit den Initialien der Papiermühlenbetreiber D.R., H.K.B., C.D.&Söhne und Van der Ley hauptsächlich verwendet von der Königlichen Regierung zu Arnsberg, Landrat Schenck und Abteilung des Innern, sowie einem mit dem Schriftzug F.B. versehenen von einem Gerichtsschöffen zu Achenbach, Land- und Stadtgericht Siegen.
Zum anderen findet man das reine Schriftzug-Wasserzeichen „ProPatria“. Dieses wurde mit den Initialien WHG verwendet von ebenfalls dem Stadt- und Landgericht Siegen sowie der Bürgermeisterei Dresselndorf und unter der Initiale Rud. Geldmacher & Sohn verwendet durch die Bürgermeisterei Freudenberg.
(im Übrigen: alles aus dem Zeitraum 1820-1840)
Autorin: Dagmar Spies