Vortrag zur Namensforschung

10. Juni 2015, 20:00 Uhr
Rahaus, Markt 13, Hilchenbach
Veranstalter: Hichenbacher Geschichtsverein e. V.

Prof. Dr. Jürgen Udolph hält einen Vortrag über „Namensforschung“. Udolph, Jahrgang 1943, war nach Studium und Promotion (1978) wissenschaftlicher Angestellter der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz in der Kommission für Vergleichende Sprachwqissenschaft. Seit Oktober 2000 ist er Professor für Namensforschung(Onomastik) an der Universität Leipzig. Der „Herr der Namen“ (SPIEGEL) ist europaweit bekannt und genießt hohe Präsenz in Funk und Fernsehen.
Es werden bei dem Vortrag u. a. Familiennamen aus dem Raum Hilchenbach erklärt, welches mit Sicherheit eine spannende Geschichte werden dürfte.

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Siegener Seniorenbeirat und der Realschule Am Oberen Schloss

„Lebendige Vergangenheit, dies stand nunmehr auf dem Lehrplan der Schule im Fach Geschichte in der Jahrgangsstufe zehn. Mitglieder des Siegener Seniorenbeirates brachten jüngste Geschichte lebendig in den Erfahrungshorizont der jungen Leute. Thematischer Rahmen waren Kriegsende und unmittelbare Nachkriegszeit, Kalter Krieg sowie erste ausländische Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland. Vorab hatten die Klassen 10a und 10b gemeinsam mit einen Fragenkatalog erstellt. …..“

Die Homepage der Realschule berichtet über den Verlauf der Unterrichtsstunde.

25 Jahre Radio Siegen

25JRaSi2010 ist das Kreisarchiv an Radio Siegen herangetreten, um die regionalgeschichtlich relevante Audioüberlieferung des lokalen Rundfunksenders zu „sichten“ und ggf. auch im Archiv zu sichern. Das Anliegen stieß Rüdiger Schlund, Chefredakteur des Senders auf offene Ohren und so konnten bald erste Audiofiles übernommen werden. Auf dem Westfälischen Archivtag in Siegen 2011 wurden unsere Überlegungen dem Fachpublikum vorgestellt.
Zum heutigen Geburtstag gratuliert das Kreisarchiv mit dem Jahresrückblick für den Monat Juni 2005 – ein sportgeschichtlich wichtiger Monat in der jüngeren Kreisgeschichte: Weiterlesen

Quellenkundlicher Workshop zum Thema „Rechnungen“

Am Donnerstag, 18. Juni 2015 veranstaltet die Historische Kommission für Westfalen in Verbindung mit dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen und dem LWL-Archivamt für Westfalen einen Workshop zum Thema „Mittelalterliche und frühneuzeitliche Rechnungen als Quellen der landesgeschichtlichen Forschung“.

Der Workshop steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der quellenbezogenen Grundlagenarbeit der Historischen Kommission und der beiden Archive. Bereits zum dritten Mal soll dabei eine wichtige, aber bislang wenig beachtete Quelle zur älteren Landesgeschichte in den Mittelpunkt einer Tagung gerückt werden (2011: Amtsbücher, 2013: Schatzungs- und Steuerlisten). Aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit sind zahlreiche „Rechnungen“ der Städte, Kirchen, Klöster und Universitäten erhalten geblieben, von der Forschung bislang aber nur wenig genutzt worden. Der zeitliche Schwerpunkt der Tagung soll auf der Zeit vom Spätmittelalter bis zum Ende des Alten Reichs liegen. Weiterlesen

Denkmal des Monats – Juni 2015: Historische Entwicklung Stadt und Markt (Bad Berleburg)

060 Goetheplatz 7
Bad Berleburg Goetheplatz 7, By Ursulabuschmann (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Bad Berleburg wird erstmals 1258 urkundlich erwähnt. In diesem Jahr wurde der Ort, welcher im Schutze einer Burg auf dem heutigen Schlossberg gegründet wurde, mit Stadtrechten ausgestattet. Ein städtisches Gemeindewesen mit Bürgermeister, Schöffen und Rat war um 1330 ausgebildet. Der historische Marktplatz lag im Bereich des heutigen Goetheplatzes westlich des Schlosses. Im Platzbereich lagen das Rathaus und eine Stadtkirche, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich Bad Berleburg zur Haupt- und Residenzstadt der Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Das heutige Erscheinungsbild des prägenden Schlosses entstand im Wesentlichen durch Baumaßnahmen in den Jahren 1731 bis 1740.
Das heutige Raumbild des historischen Stadtkerns ist auf den Wiederaufbau der Stadt nach dem großen Stadtbrand 1825 zurückzuführen. Diesen Stadtbrand überstanden lediglich zwei Gebäude am Goetheplatz sowie das nach Norden angrenzende Torhaus der Schlossanlage. Die Stadtkirche wurde ebenfalls stark beschädigt, so dass sie abgerissen wurde und eine Grünanlage in der Mitte des neuen Platzes angelegt wurde. Der Goetheplatz diente der Stadt Berleburg bis in die 1950-er Jahre als Marktplatz. Weiterlesen