Vorschau: „Offene Archive 2.2“ am 3./4.12.2015 in Siegen (7): Karoline Döring, Karl-Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, berichtet vom ersten histocamp, dem ersten Barcamp für Geschichte, das Ende November in Köln stattfindet.
Aufruf des VdA zur Unterzeichnung der Online-Petition
siwiarchiv-Statistik: 3.11.15 – 16.11.15

Vorherige Statistik.
Vorschau: „Offene Archive 2.2“ am 3./4.12.2015 in Siegen (6)
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Vorschau: „Offene Archive 2.2“ am 3./4.12.2015 in Siegen (6): „Smartplaces – Archive“ – Frank Tentler widmet sich den Fragen, wie sich Darstellung, Vermittlung, Partizipation und Marketing von Wissen und Medien ändern werden? Und: Welche Auswikungen dies auf Archive haben wird.
DVD „Heimatabend Siegen“erschienen
In der erfolgreichen WDR-Dokumentation
„Heimatabend Siegen“ erzählen die Siegener selbst die Geschichte ihrer Stadt – eine Stadt, die Vorurteilen stoisch trotzt und umso mehr Überraschungen zu bieten hat. Dabei war ihr Los oft hart. 1944 trafen die Bombardements der Briten die Stadt besonders schwer, doch der Wiederaufbau ging schnell voran.
Ein Angriff ganz anderer Art hat die Stadt ähnlich erschüttert. Es waren Worte, die 1996 Siegen völlig unvorbereitet trafen. Hanjo Seißler konfrontierte in seinem Artikel „Was ist schlimmer als verlieren? Siegen!“ im Magazin der Süddeutschen Zeitung die Stadt seiner Kinderferien mit ihren dunklen Seiten. „Heimatabend Siegen“ – eine Dokumentation mit zum Teil noch unveröffentlichtem Archivmaterial und Amateuraufnahmen.
Mono / 58 Minuten / 16:9 / PAL / DVD / 25,00 Euro
Hier erhältlich: Regionaler Buchhandel, Tel.: 0271-6819606 oder per E-Mail: bestellung@siwi-filme.de
DVD „Wittgenstein – Weißer Fleck auf der Landkarte“ erschienen
„Prisma des Westens“ – in dieser Reihe veröffentlichte das WDR Fernsehen in den 50er und 60er Jahren zahlreiche Fernsehdokumentationen und Reportagen zu Regionen und Themen aus
Nordrhein Westfahlen. Im Jahr 1962 bereiste ein Filmteam das Wittgensteiner Land mit dem Ziel zu dieser Region eine Fernsehdokumentation zu erstellen. Die in Siegen ansässige Filmproduktionsfirma mundus.tv hat in den vergangen Jahren in Kooperation mit dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein bereits zahlreiche historische Filme aus Siegerland-Wittgenstein restauriert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Sie stieß bei Recherchen im Archiv des Westdeutschen Rundfunks auf diese einmaligen filmischen Zeitdokumente. „Mit der Veröffentlichung der Reportage „Wittgenstein – Weißer Fleck auf der Landkarte“ auf einer DVD kommen wir einem großen Wunsch vieler Menschen nach, mehr über die Geschichte unserer Region zu erfahren“, so Alexander Fischbach, Inhaber von mundus.tv“. Der Film schaut dabei hinter die Kulissen der Wittgensteiner Industrie und geht auch auf die Mentalität und Lebensart der Menschen ein die maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung dieser Region genommen hat. Weiterlesen
Heute: Familienkundlicher Vortrag
Heute, 20 Uhr, Haus der Kirche (Burgstr. 21)
Herr Gerhard Moisel referiert über „Die Landschreiberprotokolle des Johann Philipp Eyershausen als familiengeschichtliche Quelle“ vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e. V..
Vortrag „Eine Dynastie zwischen den Extremen
Das Haus Nassau-Siegen.“
Der Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein lädt für Freitag, den 20.11.2015 ab 18:00 Uhr im Museum Wilnsdorf zum Vortrag von Herrn Prof. Gerhard Menk, Marburg ein.
Der Vortrag zum Thema: „Das Haus Nassau-Siegen. Eine Dynastie zwischen den Extremen“ hat folgende Inhalte:
– Johann der Mittlere als Gründer der Dynastie und seine Rolle im Umfeld der Staatstheorie des Johannes Althusius und seines Rates Dr. Hermann Schildt .
– Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen, der mit seinem „Qua patet Orbis“ in der Mitte der transatlantischen Geschichte in der frühen Neuzeit steht.
Professor Menk greift für diesen Vortrag auf umfangreiche und bisher unveröffentlichte Funde im Königlichen Hausarchiv Den Haag zurück. Die Texte sind in deutscher Sprache gefasst.
Gerhard Menk, geboren am 17. März 1946 in Bad Marienberg lehrt an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er war lange Jahre Archivar am Hessischen Staatsarchiv Marburg. 1975 promovierte er mit der Arbeit „Die Hohe Schule Herborn in ihrer Frühzeit 1584–1660“ an der Universität Frankfurt am Mai. Die Dissertation ist 1981 bei der Historischen Kommission für Nassau gedruckt erschienen. Seine letzte größere Publikation „Zwischen Kanzel und Katheder“ stellt eine Aufsatzsammlung dar, die auch die Jugend Johanns VII. von Nassau-Siegen beleuchtet.
Der Eintrittspreis beträgt 3,00 €.
Vortrag „Grenzen überschreiten.
Archäologische und (Kunst-)historische Aspekte zur Nassau-Siegener Landhecke
Vortrag und Ausstellung von Dr. Eva Cichy (LWL Archäologie für Westfalen) und Olaf Wagener M.A. (Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg)
19.11.2015 (19.00 Uhr) , Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Kreuztal Stadtmitte, Kostenlos
Thematisiert werden Ergebnisse von Grabungen in Kreuztal und Freudenberg – am Krombacher Schlag, auf der Wilhemshöhe und in Büschergrund. Geschichte, Verlauf und Erforschung der Nassau-Siegener Landhecke werden mit historischen Karten, Schanzen und Schläge mit modernen Luftbildern (LiDAR-Scans) veranschaulicht.
Vortrag „Diesterwegs Popularisierung –
– Zum 225. Geburtstag des Siegener Pädagogen“ (Prof. Dr. Gabriele Weiß, Universität Siegen

Porträt von F.W.A. Diesterweg (1890-1866). Vorlage: Stadtarchiv Siegen
Einem wenig beachteten Jubiläum des laufenden Jahres widmet sich das Siegener Forum in der nächsten Ausgabe seiner Vortragsreihe am kommenden Donnerstag, den 19. November 2015, um 18.30 Uhr im KrönchenCenter. Am 29. Oktober 1790 – also vor 225 Jahren – wurde Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg in Siegen geboren. Aus diesem Anlass wird Frau Professor Dr. Gabriele Weiß sich mit der Popularisierung Diesterwegs in Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzen.
Dabei meint Popularisierung eine Verbreitung und Vergrößerung des Bekanntheits- und Beliebtheitsgrades in der Bevölkerung. Auf drei Ebenen soll Diesterwegs Popularisierung thematisiert werden:
- Diejenige Popularisierung, welche Diesterweg selbst betrieben hat. Dabei liegt der Fokus auf seinen Einsatz für den Unterricht der „Realien“ für alle Menschen und die entsprechende volkstümliche Einführung in Naturwissenschaften und Astronomie.
- Wann wurde Diesterweg selbst popularisiert, von wem und warum? Er wurde nach seinem Tode von den von ihm selbst initiierten Lehrervereinen zum Patron der Lehrerbildung. Und
- Ist die Frage: Wie eine heutige Popularisierung Diesterwegs aussehen könnte?

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