Online: Wilfried Reininghaus: Verzeichnis der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte 1918/19 in Westfalen und Lippe.

Mit einer Übersicht der Quellen und Literatur. 128 Seiten, Online-Publikation (PDF) Münster 2016 (Materialien der Historischen Kommission für Westfalen, Band 11)

ReininghausArbeiterRäteIm Jahr 2018 jährt sich zum hundertsten Mal die Novemberrevolution von 1918. Damit ging das Kaiserreich zu Ende, die erste Republik in Deutschland begann. Die Arbeiter-, Soldaten- und weitere Räte spielten in diesem Kontext eine wichtige Rolle, die in der Forschung bislang nicht hinreichend gewürdigt wurde. Diese Online-Dokumentation über die Verbreitung der Räte ist das Ergebnis einer umfassenden Auswertung der relevanten Archivbestände. Aufgenommen und ausgewertet wurden dabei aber nicht nur Archiv-, sondern auch Zeitungsbestände und studentischen Qualifikations-, sowie Schülerarbeiten. Das digitale Verzeichnis stellt eine Ergänzung zur Druckfassung dar, die darüber hinaus eine Bestandsaufnahme der bisher erschienen lokalen und regionalen Forschungsliteratur bietet. (Siehe demnächst: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 33)

Online: Statistisches Handbuch für den Regierungsbezirk Arnsberg (1856)

stathb1856Die digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat vor kurzem N. Emmerichs, Neues statistisches Handbuch des Regierungs-Bezirks Arnsberg. Nebst einer Darstellung der topographischen und geographischen Verhältnisse dieses Bezirks, Arnsberg 1856, online bereitsgestellt.

Ankündigung: Wilhelm Münker-Entdeckungstour

Sa. 23.04.2016, 14:00 – 16:30
Treffpunkt: Jugendherberge Hilchenbach, Wilhelm Münker-Straße 9.
Kosten 5,00 €

Der Fabrikant und Ehrenbürger Wilhelm Münker war ein begeisterter Wanderer, Heimatschützer, ein Vorbild an Zivilcourage und Mitbegründer des Jugendherbergswerkes. Er wurde nicht müde den Menschen die Schönheiten von Natur, Heimat und Menschsein nahe zu bringen und gegen drohende Gefahren zu kämpfen. Wir wandern den Lebensstationen entlang, die Wilhelm Münker und Hilchenbach verbinden.
Bitte festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung nicht vergessen!
Quelle: Programm VHS Siegen-Wittgenstein

Museum »Leben und Arbeiten in Burbach« – Umbaupläne.

Bis 2019 soll das Museum „Leben und Arbeiten in Burbach“ fertig sein

Neues Museum soll entstehen: Heimatvereinsvorsitzender Volkmar Klein, Bürgermeister Christoph Ewers und die Mitglieder des Vorstandes Volker Gürke und Rüdiger Sahm stellten jetzt die Umbaupläne für das Museum »Leben und Arbeiten in Burbach« vor.

Neues Museum soll entstehen: Heimatvereinsvorsitzender Volkmar Klein, Bürgermeister Christoph Ewers und die Mitglieder des Vorstandes Volker Gürke und Rüdiger Sahm stellten jetzt die Umbaupläne für das Museum »Leben und Arbeiten in Burbach« vor.

Das Alter sieht man den Gebäuden kaum an, dennoch nagt der Zahn der Zeit an der Substanz. Die Alte Vogtei und die Zehntscheune prägen das historische Ortsbild von Burbach und sind die Kulisse für den Weihnachtsmarkt und das Museumsfest. Letzteres erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit bei Klein und Groß, werden doch dann die Türen des Museums in der Zehntscheune geöffnet und den Werkstätten Leben eingehaucht. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wollen der Heimatverein „Alte Vogtei“ und die Gemeinde Burbach an einem Strang ziehen: „Die historische Gebäudesubstanz muss instandgesetzt werden, das ist bei der Alten Vogtei gutachterlich bestätigt“, sagt Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers. „Und in der Zehntscheune muss dringend die Ausstellung überarbeitet werden“, stellt Volkmar Klein, Vorsitzender des Heimatvereins fest. „Ebenso die Gebäudehülle. Das Museum, das mit viel Herzblut hergerichtet worden ist, genügt sowohl energetisch wie didaktisch nicht mehr den Anforderungen.“ Warum also nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und die Sanierungen miteinander verbinden. „Wir planen, das Museum komplett zu überarbeiten, Servicebereiche in die „Alte Vogtei“ zu verlegen, den Backes neu zu bauen und das Außengelände zu überarbeiten. Eng eingebunden werden sollen die anderen acht Heimatvereine, die mit ihren Ausstellungen zu Satelliten des Museums werden können“, stellt sich Volkmar Klein die Kooperation vor. „Viele weitere Gebäude, beispielsweise Haus Herbig, Haus Dilthey oder die evangelische Kirche, spielen im Konzept eine Rolle“, erläutert Ewers. „Das Ensemble soll als lebendiges Museum begriffen werden, in dem das reale Leben zu Hause ist“, so der Bürgermeister. Weiterlesen

Literaturhinweis: Ulf Lückel: Adel und Frömmigkeit.

lueckeladelufroemmigkeitDie Berleburger Grafen und der Pietismus in ihren Territorien

„Diese Studie über die Entwicklung des radikalen Pietismus in der Nordgrafschaft Wittgensteins beleuchtet das große Engagement des gräflichen Hauses zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg für die neue religiöse Bewegung Anfang des 18. Jahrhunderts durch die Gräfin Hedwig Sophie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und spannt den Bogen zu ihrem Sohn Graf Casimir weiter, der als Garant für die Toleranz in seinem Territorium einstand.

Graf Casimir adaptierte vieles von dem „Halleschen Modell“ August Hermann Franckes. Auf diese Weise schuf er, wie der Autor hier erstmals gründlich erörtert, in seinen Territorien ein „Klein Halle an der Odeborn“. Weiterlesen

Günter Dick, St. Augustin: Ideenskizze für eine Siegerländer Industriemuseum

Günter Dick hat mit S.I.M.B.E.N.E eine Grundlage für die Wiederaufnahme der Diskussion über ein Siegerländer Industriemuseum geliefert: Ideen zum SIMBENE-Allenbach Stand 6.4. 2016. siwiarchiv ist dankbar, dass diese Skizze hier veröffentlicht werden darf und wünscht sich eine hoffentlich lebhafte Debatte.

Ausstellungstipp: „Das Bauhaus. Alles ist Design“

Bundeskunsthalle Bonn
bis 14. August 2016

Alma Siedhoff-Buscher: Bauhaus Bauspiel, 22teilig Foto: Heiko Hillig, © Naef

Alma Siedhoff-Buscher: Bauhaus Bauspiel, 22teilig
Foto: Heiko Hillig, © Naef

Die Ausstellung umfasst eine Vielzahl seltener, teilweise nie gezeigter Exponate aus Design, Architektur, Kunst, Film und Fotografie. Zugleich konfrontiert sie das Design des Bauhauses mit aktuellen Designtendenzen und mit zahlreichen Werken heutiger Designer, Künstler und Architekten. Auf diese Weise offenbart die Schau die überraschende Aktualität dieser legendären Kulturinstitution. Unter den in der Ausstellung vertretenen Gestaltern des Bauhauses sind Alma Siedhoff-Buscher, Marianne Brandt, Marcel Breuer, Lyonel Feininger, Walter Gropius, Wassily Kandinsky und viele mehr. Aktuelle Ausstellungsbeiträge stammen u.a. von Olaf Nicolai, Adrian Sauer, Enzo Mari, Lord Norman Foster, Opendesk, Konstantin Grcic, Hella Jongerius, Alberto Meda und Jerszy Seymour.

„Die Bauhausideen waren revolutionär und sind noch heute gültig. Zu einer Zeit, als man nach einer neuen Lebensweise suchte, brachte Walter Gropius Kunst, Architektur, Design und Handwerk zusammen.“
Eva Eisler, Architektin und Designerin Weiterlesen