„Enthüllt“ in Spandau

Ein Ausflugstipp zum Vatertag oder später in die Partnerstadt Siegen-Wittgensteins

Fotos: Zitadelle Berlin, Ausstellungsseite, Friedhelm Hoffmann

Foto: Zitadelle Berlin, Ausstellungsseite, Friedhelm Hoffmann

Im April 2016 wurde im ehemaligen Proviantmagazin der Zitadelle die Dauerausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ eröffnet. Die kulturhistorische Ausstellung zeigt politische Denkmäler, die einst das Berliner Stadtbild prägten, aber später daraus verschwunden sind. Zu den bedeutendsten Ausstellungsstücken gehören das 1898 bis 1901 errichtete Denkmalensemble der Siegesallee mit seinen brandenburgisch-preußischen Herrschern, der nationalsozialistisch geprägte „Zehnkämpfer“ von Arno Breker und der Kopf des monumentalen, 1970 am heutigen Platz der Vereinten Nationen in Friedrichshain enthüllten Lenin-Denkmals.

Was sonst im Museum nicht möglich ist: Hier ist Berühren in den meisten Fällen erlaubt.

Begleitend sind in der Alten Kaserne eine vertiefende Ausstellung und die Kunstausstellung „Enthüllt. Eine andere Sicht auf Denkmäler“ vom 1. Mai bis zum 30. Oktober 2016 zu sehen.
Quelle: Zitadelle Spandau, Ausstellungsseite via Archivalia
s. a. Berliner Zeitung, 27.4.2016und Welt, 29.4.2016

VHS-Lesekurs „Handschriften des 19. und 20. Jahrhunderts“ Teil III

Lesekurs27416

Am 27.4. fand der letzte Termin des Kurses in Kreuztal statt. Nach dem ersten Schulzeugnbis Otto von Bismarcks [entnommen aus: Eckhart/Stüber/Trumpp (s.u.), S. 202-205] und einem schönen Beispiel einer Beschreibung in einem Eheregister aus Magdeburg wurden 4 Beispiele der insgesamt 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (an)gelesen.

Ein Teilnehmer-Beispiel (Foto s.o.) zum Üben: LesekursBsp27_04_2016

Internet-Links: Weiterlesen

Sonderausstellung beleuchtet Geschichte der Bezirksregierung Arnsberg

7. Februar 1926: Einweihung des damals neu genutzten Regierungsgebäudes an der Seibertzstraße (heutiger „Altbau“)

7. Februar 1926: Einweihung des damals neu genutzten Regierungsgebäudes an der Seibertzstraße (heutiger „Altbau“)

Am 29. April eröffnete im früheren Kloster Wedinghausen die Sonderausstellung „200 Jahre Bezirksregierung Arnsberg (1816 – 2016)“ – realisiert vom Sauerland-Museum in Kooperation mit der Bezirksregierung und dem Arnsberger Heimatbund. Die Entstehung und die weitere Entwicklung der Bezirksregierung im Kontext unterschiedlicher Phasen deutscher Geschichte werden anhand zahlreicher Exponate anschaulich dargestellt. Beleuchtet wird damit der lange Weg von einer Institution des preußischen Obrigkeitsstaates hin zur modernen Dienstleistungsbehörde.

Die Ausstellung im ehemaligen Kloster Wedinghausen (Klosterstraße 1-11, 59821 Arnsberg) ist  bis zum 9. Juli 2016 immer von dienstags bis freitags von 10:00 bis 12:00 Uhr sowie von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, außerdem sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr.

Öffentliche Führungen finden an folgenden Tagen statt: Sonntag, 08.05., um 14:30 Uhr, Donnerstag, 19.05., um 18:00 Uhr, Sonntag, 12.06., um 14:30 Uhr, Donnerstag, 16.06., um 18:00 Uhr, Sonntag, 26.06., um 14:30 Uhr, Samstag, 09.07., um 14:30 Uhr.
Der Eintritt ist grundsätzlich frei. Weiterlesen

LWL fördert Museen und Heimatstuben im Kreis Siegen-Wittgenstein

Im Kreis Siegen-Wittgenstein erhielt das Museum Leben und Arbeiten in Burbach insgesamt 4.500 Euro für Dokumentation vom LWL. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat neben der Förderung besonders kostspieliger Maßnahmen verschiedene kleinere Bau- und Einrichtungsmaßnahmen in westfälischen Museen und Heimatstuben im vergangenen Jahr mit über 170.000 Euro gefördert. Das gab LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale am Mittwoch (20.04.) in Münster bekannt.

„Mit diesem Beitrag wollen wir gerade kleineren Museen helfen, in Zukunft für die Besucher attraktiv zu bleiben. Dabei unterstützen die Experten unseres LWL-Museumsamtes die Museen und Heimatstuben auch, indem sie sie intensiv beraten“, so Rüschoff-Thale.

Quelle: LWL, Pressemitteilung vom 22.4.2016

Zeitzeugen zur jüngeren LYZ-Geschichte gesucht

Im November besteht das Kulturhaus Lyz 20 Jahre.

lyzlogoHervorgegangen aus den Aktivitäten des Kreis-Kulturbüros seit 1990, entwickelte sich das ehemalige Lyzeum in der Siegener St.-Johann-Straße, das bis dahin Gymnasium war und dann zum Technologiezentrum wurde, zum heutigen Lyz.

Im November soll deshalb zur jüngeren Geschichte des Lyz ein Buch erscheinen, das auch eine wichtige Phase in der Entwicklung der Schule und der Schulpolitik des Landes beleuchtet: Im Auftrag des Kulturreferats des Kreises Siegen-Wittgenstein recherchiert die heute in München lebende Autorin Cornelia Sauer zum Thema „Schulstreik am Mädchengymnasium 1969“. Sauer hat das Ereignis selbst im Alter von 13 Jahren erlebt und freut sich darauf, Erinnerungen an die Zeit des Aufbruchs aufleben zu lassen und aus heutiger Perspektive zu erzählen.
Weitere Zeitzeugen werden gebeten, Kontakt mit Cornelia Sauer aufzunehmen. Die E-Mail-Adresse lautet cornelia.sauer@dialogtext.de.
Quelle: Siegener Zeitung, 26.4.2016

s. LYZ-Chronik auf siwiarchiv

Galerieausstellung „Peter Paul Rubens & Maria de Medici“

RubensMediciIn einer Galerieausstellung beleuchtet das Siegerlandmuseum vom 24. April bis 26. Juni 2016 das Leben und Wirken der französischen Königin Maria. 1622 beauftragte Maria de Medici den flämischen Barockmaler Rubens mit einem 22 Bilder umfassenden Zyklus, der ihr Leben und Wirken verherrlichen sollte. In nur 18 Monaten entstanden 19 im wahren Wortsinn monumentale Bilder im Format 3,95 x 2,95 m und weitere 3 im Format 3,95 x 7,95 m. Anfang des 18. Jahrhundert wurden diese von barocker Üppigkeit überbordenden Kompositionen von verschiedenen Stechern reproduziert. Weiterlesen

Stasi-Vermerke über CDU-Abgeordneten Volkmar Klein

Gruppenreisen der Jungen Union in die DDR
stasiklein
Die Staatssicherheit der damaligen DDR hatte auch den CDU-Bundestagsabgeordneten Volkmar Klein im Visier. Klein hatte bei der Stasi-Unterlagen-Behörde gefragt, ob etwas über ihn in den Akten ist. Gefunden wurden Vermerke über Gruppenfahrten der Jungen Union in die DDR zu Beginn der 80er Jahre. Die Anfrage bei der Behörde ist kostenlos – man müsse aber Geduld haben, so Volkmar Klein bei Radio Siegen. Er wartete eineinhalb Jahre, bis er Post von der Stasi-Unterlagen-Behörde bekam.
Quelle: Radio Siegen, 19.4.2016, Volkmar Klein „Informationen aus Berlin Nr. 23/April 2016“, S. 2

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung „Siegen an der „Heimatfront“

1914-1918: Weltkriegsalltag in der Provinz“ im Siegerlandmuseum im Oberen Schloss

Nach der erfolgreichen Eröffnung der Ausstellung zum Ersten Weltkrieg am 17. April 2016 im Siegerlandmuseum im Oberen Schloss laden die Organisatoren recht herzlich zu öffentlichen Führungen ein! Folgende Termine stehen jeweils um 14.00 Uhr beginnend zur Auswahl:

Donnerstag, 5. Mai 2016
Sonntag, 8. Mai 2016
Sonntag, 15. Mai 2016
Sonntag, 29. Mai 2016
Sonntag, 5. Juni 2016
Sonntag, 12. Juni 2016
Sonntag, 19. Juni 2016

Darüber hinaus können bei Interesse auch gesonderte Gruppenführungen (ab 10 Personen) vereinbart werden. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Christian Brachthäuser (Stadtarchiv Siegen) unter der Rufnummer 0271 / 404-3090 oder per Mail unter c.brachthaeuser@siegen.de gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Garnisonstandort Erndtebrück wird ein halbes Jahrhundert alt

Die erste Flaggenparade am Luftwaffenstandort jährt sich im kommenden Jahr zum 50sten mal, Foto: Luftwaffe (1966)

Die erste Flaggenparade am Luftwaffenstandort jährt sich im kommenden Jahr zum 50sten mal, Foto: Luftwaffe (1966)

„Mit der Einführung der Bundeswehr (1955) entspricht das neue Soldatenbild dem des „Staatsbürgers in Uniform“, der einem demokratischen und an der Würde des Menschen orientierten Gemeinwesen verpflichtet ist. Seitdem haben Millionen junger Männer sowie tausende Frauen in der Bundeswehr ihren Beitrag zur Erhaltung des Friedens geleistet. So auch in Erndtebrück, denn in Wittgenstein wird die Gemeinde bereits in den späten 50ern aktiv. Der Rat der Gemeinde Erndtebrück beschließt am 16. Februar 1957, dass die Edergemeinde Garnisonsstandort werden soll. Trotzdem dauert es aufgrund von Genehmigungsverfahren und Infrastrukturvorhaben beinahe noch ein Jahrzehnt, bis der erste Kommandeur, Major Friedrich Thüring, das Kommando auf dem Hachenberg übernimmt.

Weiterlesen