Online: Simmersbach, Geschichte des Siegerländer Bergbaus (1881)

simmersbachberbbauDie digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster haben vor kurzem F. W. M. Simmersbachs „Geschichte des Siegerländer Bergbaues“ (Berlin 1881)  online gestellt.

Über den Autoren ist wenig bekannt. Ein Porträt ist vermutlich im Bochumer Bergbau Museum vorhanden. Eine Personalakte im Bestand Oberbergamt Dortmund des Landesarchivs NRW, Abt. Westfalen ist unter der Signatur I 8390 verzeichnet.

Fördermittel für Sanierung der Alten Vogtei

Bürgermeister Christoph Ewers nimmt Förderbescheid von rund 200.000 Euro entgegen

Freude über baldige Sanierung der "Alten Vogtei": Regierungspräsidentin Diana Ewert (2.v.l.) und Burbachs Bürgermeister Christoph Evers (3.v.l.) mit Jens Kamieth (MdL, 1.v.l.) und Tanja Wagener (MdL, 4.v.l.)

Freude über baldige Sanierung der „Alten Vogtei“: Regierungspräsidentin Diana Ewert (2.v.l.) und Burbachs Bürgermeister Christoph Evers (3.v.l.) mit Jens Kamieth (MdL, 1.v.l.) und Tanja Wagener (MdL, 4.v.l.)

Die Außenfassade der denkmalgeschützten „Alten Vogtei“ in Burbach kann mithilfe von 202.586 Euro Fördermitteln bald umfassend saniert werden. Die Maßnahme ist dringend erforderlich: Durch Pilzbefall und den Gescheckten Nagekäfer ist das Fachwerkholz zunehmend zersetzt. Es droht der endgültige Zerfall auch von tragenden Elementen.

Die „Alte Vogtei“, zweifellos eines der stattlichsten historischen Fachwerkhäuser im Siegerland, soll unbedingt erhalten bleiben – darüber waren sich Regierungspräsidentin Diana Ewert und Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers jetzt auch bei der Übergabe des Förderbescheids am Mittwoch (27.07.) in Dortmund vollkommen einig. Weiterlesen

Archivar 3/2016 online

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Das Schwerpunktthema „Virtueller Lesesaal“ wird durch folgendes Beiträge untersucht:

archivar316Max Plassmann: Archiv 3.0? Langfristige Perspektiven digitaler Benutzung, S. 219
Joachim Kemper: „Anfragen“ über Soziale Medien, Blogposts, Chats, Twitter & Co.? Aspekte einer virtuellen Nutzerberatung im Web 2.0, S. 224
Beatrice Kurth-Bürgi/Marco Majoleth: Die Online-Beratung des Schweizerischen Bundesarchivs. Erste Schritte in Richtung „virtueller Lesesaal“, S. 228
Nadine Seidu: Mittendrin statt nur dabei. Twitter als Social Media Marketinginstrument für das Archivportal-D, S. 231
Peter Sandner: Nutzeridentifizierung im virtuellen Lesesaal. Werkstattbericht aus der Entwicklung von Arcinsys, S. 233
Gerald Maier/Clemens Rehm/Julia Kathke: Nutzung digital. Aktuelles Angebot und Perspektiven eines „virtuellen Lesesaal“ im Landesarchiv Baden-Württemberg, S. 237

Radio in Wittgenstein und im Hinterland

Projekt im Internationalen Radiomuseum in Bad Laasphe.
Start: August 2016

Ende 1923 wurde die erste Hörfunksendung in Deutschland aus Berlin ausgestrahlt. 15 Jahre später gab es im Kreis Biedenkopf etwa 2800 Radioteilnehmer, Anfang der Fünfziger Jahre waren es rund 6300. Doch trotz der riesigen Steigerung hinkte die Region statistisch hinterher. Im Landkreis besaßen 11 von 100 Einwohnern ein Radiogerät, in Hessen waren es 16. Doch die Unterschiede zwischen den Gemeinden waren erheblich: Wolfgruben und Biedenkopf – so berichtete damals der „Hinterländer Anzeiger“ – kamen auf 18 Teilnehmer, Oberdieten auf gerade mal 3. Inzwischen hat jeder Haushalt Radiogeräte,Fernseher, Smartphones.
Wie also kam der Hörfunk nach Bad Laasphe und Biedenkopf, nach Gladenbach und Bad Berleburg, ins Hinterland und nach
Wittgenstein. Welche Radiogeschäfte entstanden? Welche Sendungen wurden gehört? Welche Musik? Und wie veränderte
Radio das Leben? Weiterlesen

Scheunen-Abend in den Achenbach’schen Scheunen

Stadtbrand Freudenberg vor 350 Jahren – Heimatverein Freudenberg lädt ein

Die unter Denkmalschutz stehende Scheunengruppe Achenbach an der Krottorferstraße/Ecke Burgstraße entstand ebenfalls nach dem Stadtbrand vom 9. August 1666. Bei einem gemütlichen „Scheunen-Abend“, zu dem der Heimat- und Verschönerungsverein Freudenberg e.V. einlädt, kann sie am 5. August 2016 abends ab 19:00 Uhr auch von innen angeschaut werden. (Foto: Bernd Brandemann)

Die unter Denkmalschutz stehende Scheunengruppe Achenbach an der Krottorferstraße/Ecke Burgstraße entstand ebenfalls nach dem Stadtbrand vom 9. August 1666. Bei einem gemütlichen „Scheunen-Abend“, zu dem der Heimat- und Verschönerungsverein Freudenberg e.V. einlädt, kann sie am 5. August 2016 abends ab 19:00 Uhr auch von innen angeschaut werden. (Foto: Bernd Brandemann)


Beim Wiederaufbau des Fleckens Freudenberg nach dem Stadtbrand vom 9. August 1666 spielten städtebauliche Maßgaben für eine künftige Brandverhütung eine große Rolle. So wurden beispielsweise sogenannte Scheunenstraßen ringförmig um den Flecken gruppiert, damit leicht brennbares Material außerhalb der Wohnbebauung gelagert werden konnte. Auch Schmiede und Backes bekamen ihren Platz vor den Stadtmauern.
Auf diesem historischen Foto ist in der Bildmitte noch die den Achenbach’schen Scheunen gegenüberliegende Scheunengruppe erkennbar. Sie brannte in der Nacht des 12. März 1897 vollständig ab. Dieses Großfeuer gab den letzten Anstoss zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg am 4. Mai 1897. Die Krottorferstraße bildete damals fast eine Einheit mit der Bergstraße, im Volksmund „Holle“ genannt. Ebenso lässt diese Aufnahme deutlich die Rückseiten der Scheunenreihe unterhalb von Pfarrhaus und Kirche erkennen.

Auf diesem historischen Foto ist in der Bildmitte noch die den Achenbach’schen Scheunen gegenüberliegende Scheunengruppe erkennbar. Sie brannte in der Nacht des 12. März 1897 vollständig ab. Dieses Großfeuer gab den letzten Anstoss zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg am 4. Mai 1897. Die Krottorferstraße bildete damals fast eine Einheit mit der Bergstraße, im Volksmund „Holle“ genannt. Ebenso lässt diese Aufnahme deutlich die Rückseiten der Scheunenreihe unterhalb von Pfarrhaus und Kirche erkennen.


Die „Achenbach’schen Scheunen“, der Namen erinnert an einen vorherigen Besitzer, gehören zu den erhaltenen Scheunen aus dieser Zeit. Bei dem Bau der Scheunen nach 1666 wurden, wie auch die Sanierungs-Untersuchung für die Achenbach’schen Scheunen aus dem Jahr 1987 belegt, Balkenreste der niedergebrannten Wohnhäuser benutzt: „Die verwandten Eichenbalken weisen Zapflöcher, Kerbungen und Schnitte auf, die auf eine vormalige Verwendung an anderer Stelle schließen lassen.“ Weiterlesen

Linktipp: Wohnhaus Krottorfer Straße 59 (Freudenberg)

Linktipp: Wohnhaus Krottorfer Straße 59 (Freudenberg)
Denkmal des Monats – August 2016 der Arbeitsgemeinschaft Historischer Stadt- und Ortskerne NRW
“ Das Gebäude „Krottorfer Straße 59″ ist ein gutes Beispiel für ein kleinbürgerliches ländliches „Eindachhaus“, dass um 1900 erbaut wurde (Eindachhaus = Arbeiten, Wohnen, Vieh für den Eigenbedarf). Hier lebte und arbeitete der Schreiner Jakob Nöh (1869 – 1949) mit seiner Familie. …. „

Zeit.Raum Siegen – 3D-Druck der Nicolaikirche

Das Projekt „Zeit.Raum Siegen“ wurde hier bereits vorgestellt. In ihrem Blog berichtet nun das Fab Lab Siegen vom Fortgang der Arbeiten am 3D-Stadtmodell Siegens. Das Siegener Wahrzeichen, die Nicolaikirche, wurde bereits gedruckt.

Ein 3D-Modell der Kirche kann auf der Seite des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins betrachtet werden.

Zur Geschichte der Nicolaikirche empfiehlt sich ein Blick in der 1996 vom Presbyterium der Nicolaikirche herausgegebenen Broschüre (PDF): Die Nikolaikirche zu Siegen.

Online: „Das Siegthal“ – Reiseführer aus dem Jahr 1865

siegthalDie digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster haben vor kurzem den den Reiseführer „Das Siegthal. Ein Führer von der Mündung bis zur Quelle des Flusses und durch seine Seitenthälter; zugleich Handbuch für Reisende auf der Deutz-Siegener Eisenbahn; topographisch-historische Skizzen nebst statistischen und naturgeschichtlichen Andeutungen“ (Bonn 1865) von Ernst Weyden online gestellt.

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Ausstellung „Spinnrad, Schwert & Federkiel“

Ein Schmuckstück ist die mittelalterliche Handwerkergasse. Quelle: Museum Wilnsdorf

Ein Schmuckstück ist die mittelalterliche Handwerkergasse. Quelle: Museum Wilnsdorf

Am Sonntag beginnt das Mittelalter im Museum Wilnsdorf: Mit einem Aktionstag startet am 31. Juli die neue Sonderausstellung „Spinnrad, Schwert & Federkiel“, die ihre Besucher 800 Jahre in die Vergangenheit schickt.

Die Ausstellung präsentiert faszinierende mittelalterliche Lebensszenen, vom Bauernhaus über eine kleine Stadt bis hin zu Burg und Kloster. Besucher können leibhaftig in die Welt des Mittelalters eintauchen und dank vieler interaktiver Elemente in die Rollen von Bauern, Handwerkern, Mönchen und Rittern schlüpfen. Ganz nebenbei vermittelt die Ausstellung Wissenswertes und Amüsantes, so dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Weiterlesen