Freudenberg im Zeitgeschehen 2/2016 erschienen

Aus dem Inhalt:
Ulla D´Amico: Der „Alte Flecken“ zur Weihnachtszeit, S. 3
R. u. G. Schneider: Nebenerwerbslandwirtschaft im Jahresablauf (Teil „), S. 6
Bernd Lückermann: Bürgermeisterei Freudenberg vor 200 Jahren, S. 13
Manfred Ohrndorf: Alchener Brauchtum im Wandel, S. 19
(Redaktion): Erinnerungen an den Stadtbrand vor 350 Jahren, S. 27
Anne Ising: Der Berg Ischeroth in Büschergrund, S. 32
Teo Schwarz: Kurths Konrad – ein Oberfischbacher Original, s. 36

siwiarchiv-Adventskalender 2016/10

200siwiFünfter Landrat des Kreises Wittgenstein:

(1867-)1868-1890 Wilhelm Georg Gotthilf Peter v. Schroetter

• *4.8.1837 in Landeshut/Schlesien, gest. 19.3.1918 in Frankfurt/Oder
• evgl.
• Eltern: Gustav Georg Theodor v. Sch., preuß. App. Ger. Präs., WGO, Justizrat (preuß. Beamtenfamilie, preuß. Adel seit 15.10.1840 für den Großvater) Weiterlesen

Ausstellung „EinBLICK“ in das Museumsmagazin

Stadtmuseum Hilchenbach, Wilhelmsburg
6.12.2016 – 12.2.2017


Wie allgemein bekannt, ist das Hilchenbacher Stadtmuseum in der Wilhelmsburg aus dem früheren Schul- und Heimatmuseum in Hilchenbach-Allenbach hervorgegangen. Dieses Museum war aus der Schularbeit entstanden und befand sich im Dachgeschoss der Schule, die im Jahr 1981 wegen der Errichtung des Brückenbauwerkes für die Verlegung der Landstraße 728 abgebrochen wurde.
Nach dem Abbruch des Gebäudes wurde das Museumsgut als Stiftung Paul Benfer (1894-1984) der Stadt Hilchenbach übereignet. Die Sammlungen sind nach der Fertigstellung des Stadtmuseums im Oktober 1982 in der Wilhelmsburg der Öffentlichkeit zugänglich. Seit der Eröffnung bis Ende November 2016 besuchten insgesamt 125.886 Personen das Museum.
Aus ungefähr 1.800 Exponaten hat Museumsleiter Reinhard Gämlich nun eine große Auswahl getroffen. Zu sehen sind unter anderem Porzellan, Glas, Tonwaren, Uhren der unterschiedlichsten Art, Holzgegenstände, Kaffeemühlen, Waffeleisen bzw. Metallwaren, Bügeleisen, Handtuchhalter, Nähmaschinen, Nähkästchen, Textilien, Haararbeiten und Gemälde. Weiterlesen

siwiarchiv-Adventskalender 2016/9

200siwiAchter Landrat des Kreises Siegen:

1935 – 1936 Gerhard Melcher

• Gerichtsassessor in Eisleben
• Regierungsassessor
• Okt. 1934 Regierungsassessor beim Landratsamt Eisleben,
• April 1935 Versetzung an die Regierung Allenstein
• Juli 1935 – Febr. 1936 vtw. LR in Siegen
• Juli 1936 Versetzung an die Regierung Erfurt
• August 1936 Versetzung an die Regierung Merseburg
• Juli 1937 Regierungsrat
• Vor April 1939 nach Podersam (Sudetenland) abgeordnet
• April 1939 Landrat in Podersam bis 1945 im Amt (?)

Quellen:
Walther Hubatsch (Hrsg.): Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Bd. 8: Westfalen, Marburg 1980 S. 304
Joachim Lilla (StadtA Krefeld) an StadtA SI v. 2.5.2000

Noch auswerten:
GStA Rep. 77 Nr. 4435
BA R 18/5078

Aloys Sonntag (1913 – 1979), Siegener Architekt

für Industrie- und Kirchenbauten nicht nur im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein

Meistermann-Fenster und Orgel-Empore in Freudenberg, Architekturbüro Sonntag (Heinz Welter), Foto: Bernd Brandemann

Aloys Sonntag rückte mit der Beschäftigung der Freudenberg katholischen Kirche in den Blickpunkt des Interesses. Die ersten Rechercheergebnisse zur Biographie und zum Werk Sonntags werden nachfolgend vorgestellt:

  • 26.02.1913 Gelsenkirchen, gest. 6.6.1979 (Verkehrsunfall in der Schweiz)
  • 2 Kinder
  • seit 1938 in Siegen
  • Teilnahme 2. Weltkrieg
  • 1947 Eintritt in das Architekturbüro Born
  • 1948/1951 übernimmt als selbstständiger Architekt das Architekturbüro Born in Siegen Weiterlesen

siwiarchiv-Adventskalender 2016/8

200siwiVierter Landrat des Kreises Wittgenstein:

(1854-)1855-1867 Julius Adalbert v. Oven

• * 16.5.1829 in Wetter, gest. 31.5.1889 in Berlin
• evgl.
• Eltern: Karl Heinrich Engelbert von Oven, preuß. Regierungs- und Konsistorialrat (15.10.1840 geadelt), Charlotte Sophie Brügelmann Weiterlesen

siwiarchiv-Adventskalender 2016/7

200siwiSiebter Landrat des Kreises Siegen:
[Anm.: Zum sechsten Landrat des Kreises Siegen, Bourwieg, s. folgende Einträge auf siwiarchiv]

(1919-)1920-1935 Heinrich Goedecke
Volker Hirsch: Biographische Skizze Landrat Heinrich Goedecke (2003)

Heinrich Goedecke wurde am 14.07.1881 in Berlin geboren. Kurz nach seiner Geburt starb sein Vater, einige Jahre später auch seine Mutter, so dass Heinrich schon früh Vollweise wurde. Aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit beendete er seine Schullaufbahn an einem Gymnasium in Freiburg i.Br. Anschließend studierte er Rechtswissenschaften in Berlin, Genf und Marburg, um dann in Berlin sein Examen zu machen.[1] Im Alter von 23 Jahren legte er am dortigen Kammergericht sein Referendarexamen ab und war zunächst an den Amtsgerichten zu Rheinsberg und Potsdam tätig. In den folgenden Jahren war sein Leben geprägt durch zahlreiche Ortswechsel, als Regierungsreferendar wirkte er an verschiedenen Stellen in Schlesien. Des öfteren nahm er, wie seiner Personalakte zu entnehmen ist, krankheitsbedingten Urlaub. Nachdem er 1900 sein Regierungsassessorexamen abgelegt hatte, war er an den Landratsämtern Neuss und Geldern beschäftigt. 1912 wechselte er nach Münster, wo er ab dem 1. Oktober 1912 den Vorbereitungsdienst für die Regierungsreferendare zu leiten hatte. 1914 erfolgte die Versetzung an das Oberpräsidium am gleichen Ort. 1919 übernahm er zunächst die Leitung des Landratsamtes Schmalkalden, wo er allerdings nur kurze Zeit blieb.[2] Bereits nach rund einem halben Jahr bat Goedecke um Ablösung, weil, wie die Siegener Zeitung schreibt, die in Schmalkalden „im öffentlichen Leben vorherrschende marxistische Tendenz eine Lage schuf, die für einen Mann von der Art Goedeckes sich als unmöglich erwies“.[3] Sein neuer Dienstort wurde Siegen.

Goedecke in Siegen

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