Drei Jahrhunderte Familiengeschichte zwischen dem Odenwald und den Niederlanden
Die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen erwirbt über 300 Kunstwerke für die Gräflichen Sammlungen im Schloss Erbach, darunter die Ausstattung der Hubertuskapelle und die Ahnengalerie des Grafengeschlechts von Erbach. Sie zeigt drei Jahrhunderte Familiengeschichte zwischen Odenwald und den Niederlanden, portraitiert von Meistern wie Anthonis van Dyck. Die Kulturstiftung der Länder hat die Erwerbung mit 500.000 Euro gefördert.

Oraniersaal Schloss Erbach © Schloss Erbach Foto: Michael Leukel
„Das Gesamtkonvolut des Schlosses Erbach ist Teil der Liste national wertvollen Kulturgutes. Mit dem Ankauf bleibt die umfangreiche Dokumentation regionaler Geschichte, die vor allem von der Ahnengalerie des Grafengeschlechts von Erbach verkörpert wird, in ihren originären Zusammenhängen dort erhalten, wo sie bedeutend ist für die kulturelle Identität der Region. Daher freue ich mich, dass diese Sammlung in ihrer Gesamtheit gesichert und so der Öffentlichkeit und der Forschung an authentischem Ort erhalten bleibt,“ so Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder.
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50 Jahre Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine in Freudenberg
Den 18. Juli bezeichnete 1969 der damalige Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller als ein „historisches Datum“. Es war der Gründungstag der Ruhrkohle AG. In Essen hatten sich 24 Zechengesellschaften für eine „nachhaltige Lösung der Kohlekrise“ zusammengeschlossen.

Das Logo der Arbeitsgemeinschaft Freudenberger Heimatvereine verbindet den historischen Nassaischen Löwe mit dem modernen Wappen der Stadt Freudenberg
Aber auch in Freudenberg ist mit dem 18. Juli 1969 ein kleines historisches Datum verbunden. An diesem Freitagabend trafen sich Vertreter der Heimat-, Verkehrs- und Verschönerungsvereine sowie des örtlichen Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV), um die „Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg“ aus der Taufe zu heben. Weiterlesen
Besuch der Germanna Foundation (Virginia) im Siegerland
Christian Menn berichtete am 25. Juni 2019 über den Besuch auf der Seite der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein e.V.:
„…. Seit über 50 Jahren sind in der Memorial Foundation auch die heutigen Nachfahren der ersten Siegerländer Auswanderer von 1714 – 1750 organisiert. Die Gruppe der Memorial Foundation of the Germanna Colonies unter der Leitung von Barbara Price war aktuell zum 16. Male im Siegerland zu Gast. Der Heimatbund Siegerland-Wittgenstein hatte mit der hiesigen Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft (DAGSiWi) ein attraktives Programm ausgearbeitet. ….
In den Siegerländer Dörfern Oberfischbach, Niederndorf, Eisern, Trupbach, Niederdieflen, Deuz, Fellinghausen und Müsen boten sich den geschichtsbewussten Amerikanern in den folgenden Tagen emotionale Momente, als sie vereinzelt die Wohnhäuser ihrer Vorfahren, soweit nach rund 3 Jahrhunderten noch vorhanden, sahen oder diese gar von innen besichtigen konnten.
Auch Trupbach, einstiger Heimatort der 1713 ausgewanderten Pfarrersfamilie Richter, auf die der amerikanische Name Rector zurückgeht, wurde besichtigt. Dass der US-Astronaut Buzz Aldrin, der zweite Mensch, der den Mond betrat, über die 1714 ausgewanderte Pfarrersfamilie Richter Verbindungen zum Stammbaum der Rectors hat, war nur Wenigen bekannt und sorgte angesichts des unmittelbar bevorstehenden 50. Jahrestags der Mondlandung für besonderes Interesse…..“
siwiarchiv-Sommerrätsel 2019/8:
siwiarchiv-Sommerrätsel 2019/7:
siwiarchiv-Sommerrätsel 2019/6:

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