Vortrag „Archäologie der frühen Montanwirtschaft im Raum Hilchenbach und Kreuztal“

Donnerstag, 6. Nov. 2014, 19:30
Ratssaal des Rathauses Hilchenbach, Markt 13
Referent: Dr. Manuel Zeiler, LWL-Archäologie für Westfalen, Münster, Außenstelle Olpe

Begleitet wird der Vortrag durch Dr. Jennifer Garner, Deutsches Bergbau-Museum, Bochum, und Rolf Golze, Verein Altenberg und Stahlberg Müsen.
Bereits aus der Presse konnte im August 2014 entnommen werden, dass Wissenschaftler den ältesten nachgewiesenen Bergbau im Siegerland entdeckt und erforscht haben. In einem Noteinsatz sicherten sie den ehemaligen Blei-Silbererz-Schacht im Bergbaurevier Müsen aus dem 13. Jahrhundert. In 60 Meter Tiefe entdeckten sie ein seltenes Stück Siegerländer Bergbaugeschichte.
Dr. Manuel Zeiler und ein 26-köpfiges Team waren an diesem Rettungseinsatz im Juni 2014 beteiligt. Die naturwissenschaftliche Untersuchung von Holzkohle aus dem Bergbau ergab, dass die Ursprünge im 13. Jahrhundert liegen müssen.

Quelle: Hilchenbacher Geschichtsverein

Vortrag: »Nicht alles war Eisen!

Die wohl älteste Aufnahme zeigt Obersdorf gesehen von der Trift. Die Aufnahme entstand vor der Jahrhundertwende 1899/1900. Das Haus "Müllerheinrich‘ wird gerade aufgeschlagen. Vorlage: Privatbesitz

Die wohl älteste Aufnahme zeigt Obersdorf gesehen von der Trift. Die Aufnahme entstand vor der Jahrhundertwende 1899/1900.
Das Haus „Müllerheinrich‘ wird gerade aufgeschlagen.
Vorlage: Privatbesitz

Eisen ist nicht alles! – Das Siegerland – Ein Eisenland?
Zur Bedeutung der Textilindustrie für das Bevölkerungswachstum im 18. Jahrhundert am Beispiel der Gemeinden Obersdorf, Eisern, Rinsdorf und Bürbach

Mit einem Beitrag zur Bevölkerungsgeschichte des Siegerlandes wird die Veranstaltungsreihe „Siegener Forum“ am Donnerstag den 6. November im KrönchenCenter fortgesetzt. Dr. Gerhard W. Göbel wird dann über Zusammenhänge zwischen industrieller Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel ausgewählter Siegerländer Gemeinden sprechen. Weiterlesen

Film: „Revier hinter den Bergen“

Termin: 5.11.2014, 20:00
Ort: Siegen, LYZ
Eintritt frei! Um eine Spende für die Erhaltung des regionalen audiovisuellen Archivguts wird gebeten.

Am VoraAbend nach der DVD-Veröffentlichung wird der Original-16mm- digitalisierte Film in der Reihe „Zeitzeugen auf Zelluloid“ präsentiert. Die 51-minütige Dokumentation aus dem Jahr 1965 beschreibt die Entwicklung von Verkehr, Handel und vor allem Montanindus­trie in und um Siegen. Luftaufnahmen vom zerstörten Siegerland nach dem Zweiten Weltkrieg, die Aufbauarbeiten der großen Traditionsindustrien oder der Baubeginn der A 45 wurden hierfür genauso im Bild festgehalten wie die Schließung der Erzgruben und die Stellungnahme des damaligen Oberkreisdirektors Kuhbier zur kommunalen Neugliederung. Auch der Präsident der IHK Siegen und der Vorstandsvorsitzende der Stahlwerke, Dr. Barich, kommen zu Wort.

„Heiße Eisen“ – ein Literaturhinweis

heisseeisenLorenz Töpperwien, WasserEisenLand e.V. (Hrsg.)
Heiße Eisen
Technikerlebnisse im Sauerland und Siegerland
lieferbar, erschienen am 09.10.2014
240 Seiten, zahlr. farb. Abb., Broschur, 14,95 €
ISBN: 978-3-8375-1106-2

Südwestfalen, auch als Sauerland und Siegerland bekannt, ist eine der stärksten und zukunftsfähigsten, aber auch ältesten Industrieregionen Europas. Der Wald-, Wasser- und Erzreichtum dieser Mittelgebirgslandschaft begünstigte die Entwicklung des WasserEisenLandes mit seiner einzigartigen Industriekultur.
Bergwerke, Eisenhütten, Drahtziehereien, Nadel- und Besteckfabriken, Schmiedehämmer, Blechwalzwerke, Gießereien und weitere „Fabrikskes“ lassen sich an über 50 originalen Schauplätzen und oft im Vorführbetrieb erleben. Eingebettet sind diese eindrucksvollen Technikdenkmälern und Museen in eine Urlaubslandschaft mit Talsperren, Gebirgsbächen, Wanderwegen und Burgen, die zugleich die Kulisse für eine moderne mittelständische Industrie abgeben. Weiterlesen

Günter Dick, St. Augustin: 4. INFO-Tafel in Weidenau – Müsenershütten montiert.


Nach den 3 Info-Tafeln, die an das Fickenhüttener Hammerwerk, den Ortsteil Buschgotthardtshütten und das ehemalige Ausflugslokal Waldhaus unterhalb des Tiergartens erinnern sollen, hat Günter Dick nun eine vierte Info-Tafel an der Hauswand in der Siegstr. Nr. 54 im ehemaligen Weidenauer Ortsteil Müsenershütten angebracht. Geholfen hat ihm dabei, trotz dem am 9.10.
herrschenden scheußligem Regenwetter, sein ehemaliger Schulfreund Günter Marx aus Müsenershütten.
Diese Stelle wurde ausgewählt, weil dort recht eindeutig nachvollzogen werden kann, was allein in den vergangenen 60 Jahren an dieser Stelle an alter Bausubstanz für immer verloren ging.

Wer weiß denn heute noch, dass an dieser Stelle im ehemaligen Teil der Zimmerstr. ab 1852 durch Hermann Müller die Siegerländer Eisen-Blechwarenindustrie und der daraus später entstandenen so erfolgreiche Apparatebau begonnen hat? Wer kann sich noch unter dem Begriff „Lochkapellchen“ etwas vorstellen und weiß wie es aussah, wo es genau gestanden hat und was es überhaupt mit dieser Bezeichnung für das unscheinbare Fachwerkhäuschen auf sich hatte? Weiterlesen

Führung „Mittelalterlicher Altenberg“

Sa, 25.10.2014, 14:00 – 16:00
Historiker Dr. Andreas Bingener, Siegen
Treffpunkt: Parkplatz Altenberg, Müsener Straße, Kreuztal
Kosten: 5 Euro

Auf der Höhe zwischen Kreuztal und Hilchenbach geht die Führung zu den Resten der einstigen Bergbausiedlung aus dem 13. Jahrhundert. Besichtigt werden auch die Zeugnisse des neuzeitlichen Bergbaus mit dem Stahlberg-Schacht II und den ausgedehnten Abraumhalden.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Kreuztal, 28.4.2014

Online: „Chronik der Wasserwirtschaftsverwaltung 1859 – 1952.

Von der meliorationstechnischen Planstelle beim Oberpräsidium in Münster zum Wasserwirtschaftsamt Münster.“

Die 1995 vom Staatlichen Umweltamt in Münster herausgegebene und von Dipl.-Ing. Dietrich Schedensack bearbeitete Schrift liegt als PDF-Datei vor.
Sie enthält auch Angaben zur Siegerländer Wiesenbewirtschaftung.

Museumsnacht in Bad Berleburg

In Bad Berleburg findet am Samstag, 13. September,
von 18 bis 22 Uhr
zum ersten Mal eine Museums-nacht statt. Im Rahmen des Kulturentwicklungsplanungsprozesses haben sich erstmals zehn Bad Berleburger Museen und Heimatstuben zu dieser Nacht der Museen zusammengetan.
Mit dabei sind das Alexander-Mack-Museum in Schwarzenau, die Arfelder Schmiede, die Drehkoite Girkhausen, das Heimathaus Diedenshausen, das Landwirtschaftsmuseum Hof Espe, die Modellbahnfreunde Arfeld, das Mopedwerk Aue, der Museumsverein für die Bad Berleburger Stadtgeschichte, das Schieferschaubergwerk Raumland und das Schloss Berleburg.
s. a. Programm der Museumsnacht
Quelle: Q+ für Kultur – Ein Quantum Kulturwissen für die Region –
Ausgabe 2 / 2014, S. 3