Vor 400 Jahren: Marktprivileg für den Flecken Freudenberg

Zur Zeit erinnert nur ein kleines Plakat im Rathaus an der Tür des Stadtarchivars an das große Ereignis, aber immerhin in Signal-Gelb unterlegt: Vor vierhundert Jahren, 1613, erhielt der Flecken Freudenberg sein Marktprivileg!

In der betreffenden Urkunde, die im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden (Bestand 171, Nr. Z 1557) aufbewahrt wird, heißt es: Weiterlesen

Tagung „Archäologie in Westfalen-Lippe“

archaeologie2013Bei unserer diesjährigen Fachtagung „Archäologie in Westfalen-Lippe“ am 18.3.2012 im „Speicher 10“ in Münster-Coerde laden wir Sie ein, aktuelle Funde und Ausgrabungen sowie die neuesten Projekte und Forschungsergebnisse von der Paläontologie bis zur Neuzeit kennenzulernen.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen als Gast bei dieser Gelegenheit auch jenseits der Vorträge über aktuelle Themen zu diskutieren.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung!

Sie können sich per Telefon, Fax oder E-Mail anmelden:

Telefon: 0251 591-8801
Fax: 0251 591-8805
E-Mail: lwl-archaeologie@lwl.org

Tagungsprogramm: Weiterlesen

Vortrag: Dr. Jennifer Garner (Bochum) / Dr. Manuel Zeiler (Olpe): Die keltenzeitliche Montanlandschaft Siegerland

Einen spannenden Vortrag zur Geschichte der latènezeitlichen Eisenwirtschaft im Siegerland dürfen die Besucher des „Siegener Forums – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ am kommenden Donnerstag, den 21. Februar 2013, im Siegener KrönchenCenter erwarten. Dann werden die beiden Archäologen Dr. Jennifer Garner und Dr. Manuel Zeiler neue Forschungsergebnisse der Montanarchäologie unserer Region präsentieren.  Weiterlesen

Ausstellung „25 Jahre AIDS-Beratung im Kreis Siegen-Wittgenstein“

25JAIDSAnlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1.12. hat die AIDS-Beratung Siegen-Wittgenstein, die AIDS-Hilfe Siegen, Herzenslust Siegen, der ASTA der Universität Siegen und gay@uni eine Veranstaltungsreihe organisiert, die vom 16. Oktober 2012 bis zum 2. März 2013 läuft.

Im Rahmen dieser Reihe wird vom 11. Februar bis zum 2. März 2013 im Foyer der Universitätsbibliothek die Ausstellung „25 Jahre Aids-Beratung im Kreis Siegen-Wittgenstein“ präsentiert.

Quelle: Universitätsbibliothek Siegen, Ausstellungsseite
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300jährige Existenz der Höhendörfer

300jHoehendoerferErstansiedlung der Höhendörfer auf dem Rothaarkamm: Neuastenberg – Mollseifen – Hoheleye – Langewiese

Für den Fall dass den Mayas vielleicht doch ein Rechenfehler unterlaufen sein sollte, steht für die Höhendörfer in diesem Jahr ein besonderes Ereignis an : Am 03. und 04. August 2013 gilt es, die 300jährige Existenz der Höhendörfer angemessen zu feiern.

Zur Erinnerung :
Am 30.7.1713 gewährte der wittgensteiner Graf Casimir vierzehn Zuwanderern das – natürlich schon damals steuerpflichtige – Recht, sich auf der Höhe, im Grenzbereich seines Herrschaftsgebietes, niederzulassen. Die Vierzehn, allein oder mit Familie, gründeten als ihren neuen Lebensmittelpunkt das “Neudorf”, das heutige “Neuastenberg”. Das Besiedlungsprojekt wurde im folgenden Jahrzehnt ergänzt durch die Neugründung der Ortschaften Mollseifen (ca. 1717), Langewiese (ca. 1718) und Hoheleye (ca. 1723). Eine wesentliche Gemeinsamkeit in Aufgaben und Problemen war also von vornherein mit der exponierten landschaftlichen und landschafts-politischen Konstellation vorgegeben.
Quelle: Homepage Langewiese

s. a. Siegener Zeitung, 07.02.2013
s. a. Bildband Wittgenstein

Spezial-Gefängnis der Gestapo im Unteren Schloss in Siegen?

Wer hat Informationen?

Das Projekt „Campus Siegen-Mitte“ kommt nicht recht voran. Eigentlich hätte der Bau- und Liegenschaftsbetrieb schon längst mit den Umbauarbeiten beginnen sollen – hat er aber noch nicht. Ein Grund dafür befindet sich nach Radio Siegen Informationen im so genannten „Wittgensteiner Flügel“ des Unteren Schlosses. Dort hat sich in der Vergangenheit ein Spezial-Gefängnis der Gestapo befunden. Die Denkmalpflege untersucht den Putz momentan. Das kann bis zu 6 Wochen dauern. Ob dann wie vorgehabt im Herbst 2014 die ersten Studenten ins Schloss ziehen, bleibt abzuwarten.
Quelle: Radio Siegen, Lokalnachrichten v. 7.2.2012

Präsentation zum Nationalsozialismus in der Stadt Siegen ab 1933

Hakenkreuzfahnen an den Häusern der Kölner Straße in Siegens Oberstadt. Undatierte Aufnahme, um 1935 (Stadtarchiv Siegen, Best. Fotodokumentation Siegen, Fo 308)

Hakenkreuzfahnen an den Häusern der Kölner Straße in Siegens Oberstadt. Undatierte Aufnahme, um 1935 (Stadtarchiv Siegen, Best. Fotodokumentation Siegen, Fo 308)

 

Die politischen und wirtschaftlichen Folgen des 1. Weltkriegs waren die Ursache für den labilen Zustand der ersten deutschen Demokratie während der Weimarer Republik – so auch im Siegerland. Die Folge war eine Radikalisierung der Gesellschaft und das Erstarken nationalistischer Propaganda. Bereits am 29. Juli 1932 war es im Zuge des Reichstagswahlkampfes beispielsweise in Weidenau zu einer nationalsozialistischen „Riesenkundgebung“ gekommen. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Bismarckhalle hatte der  Gauleiter der NSDAP aus Bochum unter großem Applaus unverhohlen geäußert, dass „dem alten System die Totenglocken läuten“ mögen. Weiterlesen

Aktionstag „Ich seh sie noch immer“

Erinnerungen an Netphener Juden
Sonntag, den 27. Januar 2013, zwischen 15:00 und 18:00 Uhr im Alten Feuerwehrhaus Netphen.
Die Stolpersteinverlegung in Netphen für die Familien Faber und Lennhoff haben viele Menschen interessiert verfolgt. Doch wer waren diese Leute, die ihr Haus in der Lahnstraße an einem kalten Wintertag verließen und nicht dahin zurückkehrten?

Engagierte Bürger und Schüler zeigen und erläutern Lebensläufe, Geschichten, Bilder und einiges mehr zu diesen Personen.

Die VVN-BdA wird außerdem das vorläufige Ergebnis ihrer Recherchen zum bisher unbekannten, erschütternden Schicksal zweier Sinti-Familien aus Netphen-Eschenbach der interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Vorab hierzu ein Artikel aus der Westfälischen Rundschau.