Bernd und Hilla Becher: Die Siegerländer Fachwerkhäuser

Kunstwerk des Monats März im Museum für Gegenwartskunst, Siegen

Begleitend zu den Aktivitäten der Stadt Siegen für eine regionale Baukultur zeigt das Museum für Gegenwartskunst ab dem 10. März 2013 die ‚Siegerländer Fachwerkhäuser’, wie sie von Bernd und Hilla Becher im Zeitraum von 1959 –1978 gesehen und fotografiert wurden. Dem Künstlerpaar ist es zu verdanken, dass wir diesen Haustypus heute auf aktuelle Weise wertschätzen können.
Außerdem sind die ‚Orts- und Dorfansichten des Siegerlandes’, sowie ,Siegerländer Gruben und Hütten’ und die ‚Holzfördertürme in Pennsylvania’ zu sehen. Es ist die umfangreichste Präsentation von Becher-Fotografien seit Bestehen des Museums.
Becher-Vorträge Flyer 2013
Ein Projekt der logoFoSie

Film „Revier hinter den Bergen“

01.03.2013, 19:30 – 21:30 Uhr
Bürgerhaus Geisweid, Obere Kaiserstraße 6

Aus Anlass der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Hüttental e. V. zeigt Herr Thomas Wolf, Archivar des Kreises Siegen-Wittgenstein, den WDR-Film aus den 1960er Jahren „Revier hinter den Bergen“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Filmvorführung, etwa um 19.30 Uhr, im Bürgerhaus Geisweid, Obere Kaiserstraße, teilzunehmen. Der Film dauert ca. 50 Minuten.

s. a.https://www.siwiarchiv.de/2012/10/film-revier-hinter-den-bergen/ und https://www.siwiarchiv.de/2012/10/erfolgreiche-filmvorfuhrung/

LWL arbeitet seit 60 Jahren für Westfalen-Lippe

lwl_60jahre-logo_rz_verlaufLandschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in diesem Jahr 60 Jahre alt und wird das Jubiläum mit einer Reihe von Aktivitäten feiern. Höhepunkt ist eine gemeinsame Festveranstaltung von LWL und Landschaftsverband Rheinland (LVR) am 2. Oktober in Münster mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Eine Wanderausstellung, die am 8. Mai in Münster startet, will mit 60 Einblicken in die Arbeit des LWL die 60 Jahre des Verbandes beleuchten. Die Ausstellungsorte und weitere Veranstaltungen zum Jubiläum sind auf einer eigenen Seite im Internet (http://www.60.lwl.org) zu finden.

„Wir wollen unsere erfolgreiche Geschichte zeigen – mit allen Veränderungen, die unsere Arbeit für Menschen mit Behinderungen, für Kulturinteressierte, für Jugendliche und psychisch Kranke bestimmt haben. Gleichzeitig blicken wir in die Zukunft, denn die Arbeit an der Inklusion von Menschen mit Behinderungen oder für die Kulturlandschaft Westfalen-Lippe geht weiter“, so LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch. ….. Weiterlesen

Heilstätte Hengsbach 2

Tagebuch einer Bestandsbearbeitung

Die ersten Ergebnisse der Recherchearbeiten für die Erstellung des Findbuches für den Bestand und die Erarbeitung einer Hintergrundgeschichte:

Aus Niederschrift über die gemeinsame Sitzung des Kreisausschusses und Finanzunterausschusses vom 29. Januar 1952

„..12) Bau einer Lungenheilstätte im Kreise Siegen

Der Oberkreisdirektor [Dr. Moning] verweist auf die bisherigen Bemühungen des Kreises, einen geeigneten Ersatz für die Kreisheilstätte bis zum 31. März 1953 zu bekommen. Er berichtet, daß jetzt die Aussicht bestehe, zusammen mit der Provinz, der Landesversicherungsanstalt, der Ruhrknappschaft u.a. auf der Basis eines eingetragenen Vereins eine Heilstätte zu bauen. Er gibt einen Überblick über die Finanzierung des Projektes und die Rentabilität. (…) Hinsichtlich der Standortfrage stellt der Oberkreisdirektor fest, daß diese noch ungeklärt sei. Er verweist auf das Ergebnis der kürzlich stattgefundenen Besichtigungen. (…) Sämtliche gutachterlichen Äußerungen sprächen sich für den Bau der Heilstätte in der Oberen Hengsbach bei Eiserfeld aus.

Aus Niederschrift über die Sitzung des Kreistages vom 4. März 1952 in der Bismarckhalle in Weidenau

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Erfolgreicher Vortrag zu Burgen im nördlichen Siegerland

Referent Olaf Wagener

Referent Olaf Wagener

Rund 90 BesucherInnen verfolgten mit großem Interesse den Vortrag mit den Vorführungen und Erläuterungen zu den Lidarscans sowie den mit einem Quadrokopter erstellten 3D-Modellen von Gebäuden. Die Anwesenden stellten im Anschluss fest, dass es zu den Burgen und Befestigungsanlagen im nördlichen Siegerland, noch manch ungeklärte Fragestellungen und Aspekte gibt. Ebenso wurde festgestellt,  dass es zu wünschen wäre, entsprechend mehr in den Archiven nach schriftlichen Quellen zu forschen, durch Archäologen nach Bodenfunden zu suchen. Im Austauch der Disziplinen und unterstützt durch die neuen technischen Möglichkeiten, wären sicherlich einige interessante Erkenntnisse zu gewinnen.
Links: Weiterlesen

Linktipp: „In jeder Stube eine Drehkoite“

Beitrag der WDR-Lokalzeit Südwestfalen v. 23.2.2013

Girkhausen bei Bad Berleburg ist die Heimat der Drechsler und Dreher. Jahrhundertelang half das Handwerk fast jeder Familie über den Winter. Rolf Treude hält das Erbe des ehemaligen Pilgerortes lebendig. In seinem Heimatmuseum dreht und drechselt er noch heute hölzerne Schüsseln und Schöppen.

Forschungsprojekt „Erinnerungskultur: Stasi an der Uni Siegen und anderen Behörden in Siegen“

Für das Forschungsprojekt „Erinnerungskultur: Stasi an der Uni Siegen und anderen Behörden in Siegen“ sucht Prof. Dr. Bellers Zeitzeugen. Die hieraus hervorgehenden Publikationen sollen dem Vergessen zivilgesellschatlich entgegenwirken, um zu mahnen und ein sozialistisches Terroregime im Europa der Zukunft frühzeitig und präventiv zu verhindern. Bitte melden unter: juergen.bellers12@uni-siegen.de
Quelle: UniSeite Prof. J. Bellers, Aktuelles

Kreuztaler überlässt dem Stadtarchiv eine Vielzahl an Exponaten aus privater Sammlung

slgbubBürgermeister Walter Kiß konnte jetzt einige Exponate aus der privaten Sammlung des Kreuztalers Heinz Bub in Empfang nehmen. Bei den überlassenen Ausstellungsstücken handelt es sich im Wesentlichen um Bücher, Zeitungsartikel, historische Original-Dokumente und Gegenstände rund um die Thematik „Eisenbahn“, darunter z.B. eine Aktie der königlich-privilegierten Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft aus dem Jahr 1835 sowie das Original-Zuglaufschild „Papstmesse“ der Sonderzugfahrt nach Köln zur Abschlussveranstaltung anlässlich des Papstbesuches 1956. Weiterlesen

„Auschwitz“. Eine Klanginstallation von Juri Jansen

70 Jahre Deportation nach Auschwitz

Sonntag, 24. Februar, 15.30 Uhr, Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10

Ende Februar 1943 mussten die letzten Juden aus der Synagogengemeinde Siegen die Stadt verlassen. Über Dortmund, wo der Transport zusammengestellt wurde, gelangten sie nach Auschwitz. Niemand kam von ihnen zurück. In einer beeindruckenden Klanginstallation erinnert Juri Jansen an diese Menschen und das Geschehen. Über Monitore werden Fotos der Deportierten der jüdischen Gemeinde eingespielt.

Einführung: Klaus Dietermann