Neuer Klick in die Vergangenheit

Die nachträglich eingezeichnete Kuppe der projektierten Heldengedenkstätte auf dem Häusling auf einer undatierten Aufnahme um 1917. (Stadtarchiv Siegen, Fotosammlung 3798)
In seinem „Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen regelmäßig verschiedenartigen Episoden der städtischen Geschichte. Besondere Anlässe, historische Ereignisse oder bislang unbekannte Aspekte sollen durch informative Onlineartikel präsentiert werden. Auf der Website www.stadtarchiv-siegen.de erfährt man in der neuen Ausgabe des „Klicks in die Vergangenheit“ Details über die kontroversen Diskussionen um die Errichtung einer Kriegergedenkstätte in Siegen nach dem Ersten Weltkrieg.
Die Zeit der „Weimarer Republik“ zwischen der Novemberrevolution 1918 und der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ 1933 war vielfach geprägt durch politische Konflikte und gesellschaftliche Umbrüche. Der vollständige Zusammenbruch Deutschlands, die zermürbenden Bedingungen des Versailler Friedensvertrags und die damit verbundene Kriegsschuldfrage stellten eine enorme Hypothek für die Staatsräson dar. Auch im Siegerland war das gesellschaftliche Leben von Orientierungslosigkeit und Unsicherheit geprägt. Als identitätsstiftendes Element gemeinsamer Trauerbewältigung sollten Kriegergedenkstätten für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs errichtet werden. Nachdem im gesamten Kreis Siegen bereits in den frühen 1920er Jahren die ersten Ehrenmale errichtet worden waren, echauffierten sich immer mehr Siegener Bürgerinnen und Bürger während der gesamten „Weimarer Zeit“ über die Tatenlosigkeit ihrer Stadtverwaltung. Weiterlesen

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Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus erinnert die Stadt Siegen mit einer Ausstellung an die Verfolgung von wohnungslosen Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus. Zum Auftakt stellen am Montag, 16. März 2015, ab 15 Uhr haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Weidenauer Rathaus ihr Engagement zur Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit vor. Initiativen, Vereine und Verbände informieren an Ständen über ihre Arbeit vor Ort. Stadträtin Babette Bammann spricht das Grußwort.