„Siegerland“ Band 97, Heft 2 (2020) erschienen

Aufsätze:

Bingener, Andreas/Moisel, Gerhard:Johann Christian Röhrig, Obersteiger, und Kunstmalermeister – eine Edition, S. 127
Krämer, Markus/Moisel, Gerhard: Das Geheimnis der Anna Catharina Stutte, S. 141ff
Hellwig, Raimund: Alfred Fissmer, Oberbürgermeister – Manager, Kümmerer, Mittäter, S. 153ff
Lerchstein, Wilfried: Vom Reichsarbeitsdienst zum Kriegsgefangenenlager in Deuz mit dem dort internierten Komponisten Paul Chenevier, S. 164ff
Schmidt, Karl: Der Hauberg, S. 206ff
Curtius, Jutta: Die Spielplatzfiguren in der Siedlung Wenscht. Ente – Seehund – Schwein, S. 221

Rezensionen, S. 229

Bezug über den Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein

GEPRIS Historisch – Infoportal der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu Forschung und Forschungsförderung von 1920 bis 1945

GEPRIS Historisch 1920 – 1945 (Startseite), Quelle: Screenshot www.gepris-historisch.dfg.de

Vor 100 Jahren wurde die Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft gegründet, die Vorläuferorganisation der heutigen DFG.

In ihrem Jubiläumsjahr hat nun die DFG mit dem Infoportal „GEPRIS Historisch“ eine Möglichkeit geschaffen, ein Stück Geschichte der DFG öffentlich zugänglich und nachvollziehbar zu machen. Ca. 50.000 bewilligte und abgelehnte Anträge zur Forschungsförderung ab dem Gründungsjahr 1920 bis 1945 stehen nun online zur Verfügung. Weiterlesen

Musiktipp: Fritz Buschs amerikanische Beethoven-Aufnahmen 1942–1950


„Rechtzeitig zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens am 17. Dezember schließt Pristine Audio seine Gesamtschau der Sinfonien des Jubilars unter der Leitung von Fritz Busch mit den Sinfonien Nr. 1 und 5 aus Chicago bzw. New York ab, zusammen mit dem Violinkonzert, gespielt 1942 von Adolf Busch sowohl in der New Yorker Studioproduktion als auch dem fast zeitgleich entstandenen Live-Mitschnitt aus der Carnegie Hall.“
Quelle: Max-Reger-Institut, Aktuelles
[Anm.: Mit Hörbeispiel auf der Seite des Labels]

Video: „Montanarchäologie in der Denkmalpflege Westfalens“

Jahrestagung 2020 – Archäologie in Westfalen-Lippe. Ein Digitalprojekt der LWL-Archäologie für Westfalen

„Die Bergbautradition im Ruhrgebiet und in Westfalen reicht weit zürück, bis in die Eisezeit. Dr. Manuel Zeiler geht hier wortwörtlich in die Tiefe, nimmt uns mit unter die Erde. Spannende Aufnahmen von Untertage geben Einblicke in eine Welt, die nur Wenigen vergönnt ist, zeigen aber auch Probleme auf, die den Forschern begegnen. Und: Wo liegt der Nutzen der archäologischen Untersuchng alter Bergbauanlagen? Manel Zeiler lichtet den Staub…“

Literaturhinweis zum 150jährigen Bestehen des Siegener VDI Bezirksverein

In der über 200 Seiten starken Festschrift widmen sich die Regionalhistoriker Sven Panthöfer und Dieter Pfau der Geschichte des Siegener Bezirksvereins des VDI. Pfau widmet sich der Vereinsgeschichte von der Gründung bis zur Weimarer Republik, Panthöfer von der Weimarer Republik bis zum Jahr 1968. Die weitere Vereinsgeschichte erfährt eine summarische Zusammenstellung
Das langjährige Vorstandsmitglied des Vereins, Prof. Peter Scharf, leitet den Band und gibt eine Ausblick auf die Entwicklung des Vereins in das digitale Zeitalter
Eine Statistik der Mitgliederzaheln, eine Karte des Vereinsbezieks sowie weiteres Dokumentationsmaterial runden den Band ab. Ein Personenregister erleichtert die Suche zudem

Literaturhinweis: „Die Tagebücher der Luise Niederstein geb. Dresler für ihren Sohn Werner“


„Luise Charlotte Anna Henriette Auguste Dresler stammte aus einem alten Siegerländer Geschlecht, dessen Stammbaum sich bis in das Jahr 1494 zurückverfolgen lässt. Sie erzog ihre beiden Söhne Albrecht und Werner ganz im Sinne des damaligen Zeitgeistes der Jahrhundertwende und führte über 60 Jahre hinweg Tagebücher für jeden der beiden. Begleiten Sie Luise und ihre Familie durch zwei Weltkriege bis ins Jahr 1968 und kleine und große Ereignisse.

Während Albrecht Kunsthändler wurde, wandte sich der jüngere Werner dem Familienunternehmen müttlerlicherseits zu, der SAG, die Siegener Aktiengesellschaft, aus der die heutige The Coatinc Company hervorgegangen ist – das älteste Familienunternehmen Deutschlands.

Band 1 (1908–1939):
Hardcover mit Schutzumschlag: 560 Seiten
ISBN: 978-3-94415746-7
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 21,5 cm / 1.166 g

Band 2 (1939–1968):
Hardcover mit Schutzumschlag: 624 Seiten
ISBN: 978-3-94415747-4
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 21,5 cm / 1.268 g

Quelle: Verlagswerbung

Siegener Bündnis für Demokratie gestaltet Ge(h)Denken in Zeiten der Pandemie

Heute „gedenken die Siegener Bürgerinnen und Bürger zum 76. Mal der Bombardierung ihrer Stadt im Jahr 1944. Über 50.000 Bomben wurden abgeworfen, Siegen versank in Schutt und Asche. Hunderte Menschen starben im Bombenhagel.

Das Siegener Bündnis hat den Ge(h)denktag in diesem Jahr unter dem Vorzeichen der Pandemie und den damit verbundenen Schutz- und Hygienemaßnahmen geplant. Seit 2008 gestaltet das Bündnis den Gedenktag mit. Vor 12 Jahren gründete sich das Bündnis aus einer Vielzahl von Kirchen, Gewerkschaften, Parteien, Jugendverbänden und weiteren gesellschaftlichen Gruppen, als rechtsextreme Gruppierungen versuchten, den Gedenktag für ihre Ideologien zu mißbrauchen.

In diesem Jahr bestehen zwei Möglichkeiten am Ge(h)Denken teilzunehmen: Weiterlesen

Literaturhinweis: „Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke 1789-1844. Band 3: 1793-1800“

Das vorliegende Tagebuch umfasst die Lebensphase des 19. bis 26jährigen Ludwig von Vincke. Es gewährt Einblicke in seine Erlanger und Göttinger Studentenzeit. In Erlangen kommt es zu ständigen Kontroversen mit den strikten Anhängern der Französischen Revolution unter den Kommilitonen. Vinckes anfängliche Begeisterung für die Revolution ist sichtlich abgekühlt und verstärkt sein monarchisches Denken. Der spätere Vincke als erklärter Verfechter der Reformmonarchie wird hierbei sichtbar. In seiner Studentenzeit lernt Vincke viele Persönlichkeiten kennen, die den preußischen Reformprozess im Vormärz bestimmen werden. Zugleich wird seine enge Verbundenheit mit dem preußischen Westfalen erkennbar für das er jugendliche Zukunftsvisionen entwirft.
Vincke unternimmt in dieser Zeit seine ersten großen Auslandsreisen nach Österreich-Ungarn und nach England. Die Reisen werden zu einem Beleg für den Paradigmawechsel in der Reiseliteratur am Ende des 18ten Jahrhunderts. Die sozialen Zustände und die technischen Neuerungen erwecken immer mehr die Wissbegier. Die Reisen schulen Vinckes Gespür für die Sozialfürsorge im Armen-, Behinderten,- und Strafvollzugsbereich. Zugleich spürbar ist sein Interesse für den technologischen Fortschritt, insbesondere im agrarischen Bereich. Das Tagebuch weist auch ein umfassendes Interesse an der Botanik und Geologie nach. Weiterlesen

Winterausgabe 2/2020 von „Freudenberg im Zeitgeschehen“ erschienen

Die Villa Bubenzer der Stiftung Gut.Für Freudenberg mit dem großen Lichter-geschmückten Weihnachtsbaum ist auf dem Titelbild zu sehen. Im Textteil setzt Teo Schwarz (Oberfischbach) die Serie „Kirchliche Verhältnisse im 16. Und 17. Jahrhundert“ fort. Günter Schneider aus Büschergrund ist „Alten Ortsbezeichnungen auf der Spur“. Manfred Ohrndorf und Horst Heide erfreuen mit dem Beitrag „De nöjje Siddi e Oalche“ unter der Rubrik „M’r schwätzen wierer Platt“ (mit Übersetzung).

Ulla D’Amico erinnert sich an Erlebnisse in der „Stöckerlöh“ und Friedhelm Röcher aus Lindenberg schreibt zu „Alten Hausnamen“. Wieder bereichern Anekdoten „Voa fröher“ die kleine Heimatzeitschrift, die Berthold Ising aus Büschergrund beisteuert. Ebenso wird an den Obstbau-Experten Emil Stahel erinnert, der aus der Schweiz in den Flecken kam und der Gründung des Gartenbauvereins 1919 beiwohnte. Zuletzt enthält die FiZ-Ausgabe Nr. 136 einen Rückblick über die Heimatarbeit in Freudenberg im Jahr 2020.