Literatur zur Auswanderung vom Siegerland nach Amerika

Irle-KindIlka Irle, Roselieb Prehn-Irle
»Geliebtes Kind – komm doch nach Amerika!«
Auswandererschicksal 1887
interconnections, s/w Fotos, ISBN 978-3-86040-209-2, Ca. 144 Seiten, € 15,90

„Betrogen und verraten von seinem eigenen Schwiegervater, arbeits- und ehrlos musste er sich ohne seine kleine Tochter Emilie nach Amerika durchschlagen. Hermann Schneider hat keinen leichten Anfang, als er aus seinem geliebten Siegerland auswandern muss.

„Die Wege sind im Urwald nur daran zu erkennen, daß hier die Bäume und das furchtbar dichte Unterholz etwas ausgehauen sind. Zirka 6 Meilen war ich nun durch tiefen Schnee durchgestrumpft und mir kein menschliches Wesen mehr begegnet, noch irgend etwas gehört, als ich auf einmal an einen Kreuzweg komme und wußte da wirklich nicht, ob rechts oder links ich gehen sollte. Die ganze Welt glaubt doch nur an einen Teufel, ich habe aber hier drei gesehen. Auf einmal erscheint ein ganz verdächtig schwarzer Mann vor mir. Ich redete denselben auf englisch an und fragte nach dem richtigen Wege zu dem Camp, wo ich hinwollte und dieser Schwarze zeigte mir den richtigen Weg, denn er hatte mich auf englisch verstanden. Vielleicht wieder einige Meilen marschiert, begegneten mir wieder zwei solcher Schwarzen!“
Diese erste Begegnung mit Wisconsin-Indianern bleibt nicht das einzige Abenteuer auf seiner Reise. Weiterlesen

Internetseite zum Ende des 2. Weltkrieges in der Region online

kriegsende

Aus einer Buchpublikation zum Ende des 2. Weltkrieges in der Region Westerwald/Siegerland ist diese Webseite hervorgegangen, die neben Bild- und Videomaterial hauptsächlich Angaben zum militärischen Verlauf des Kriegsendes enthält. Hilfreich für genealogisch Forschungen ist die Gefallenendatenbank der Seite.

Linktipp: Karten auf TIM-online

Mit der Homepage zum totpographischen Informationsmanagement des Landes Nordrhein-Westfalen können alle Interessierten sich kostenfrei auch die Region Siegen-Wittgenstein in verschiedenen Ausführungen (Kartenversionen) anschauen: http://www.tim-online.nrw.de

Am Beispiel von Gosenbach (Gemarkung 1679) und der Ausgrabungsstätte Gerhardseifen ist nachfolgend ein Weg zu einer von vielen möglichen Kartenabbildungen gezeigt:

1) Nach Aufrufen des Startbildschirms den Button

TIM-online3

drücken.

2) Bitte genau darauf achten, dass alle hier benutzten Felder angeklickt bzw. angehakt sind.
TIM-online13) Danach unbedingt das Feld links unten „Karte aktualisieren“ anklicken!  Weiterlesen

Beiträge zur Geschichte Hilchenbachs

Publikationsreihe des  Hilchenbacher Geschichtsvereins e.V.,
Folge 1 (1981)         –           vergriffen
Nikolaus Gussone: Überlegungen zur politischen und kirchlichen Ordnung des Hilchenbacher Raumes im frühen Mittelalter

Folge 2 (1982)         –           2,50 Euro
Leit- und Ergänzungstexte des Stadtmuseums Hilchenbach in der Wilhelmsburg zu Hilchenbach

Folge 3 (1983)         –           vergriffen
Friedrich Klein und Hans Christhard Mahrenholz: Zur Geschichte des Amtsgerichts Hilchenbach, (Sonderdruck aus: Recht im südlichen Westfalen, 50 Jahre Landgericht Hilchenbach)

Folge 4 (1984)         –           vergriffen
Wolfgang Dittus: Johann Heinrich Reifenrath /1785-1868), Königlicher Bürgermeister und Amtmann in Hilchenbach – Chronik eines langen Lebens Weiterlesen

Präsentation des Bandes „Friedrich Philippi“ von Wilfried Reininghaus

12. Juni 2014, 17 Uhr
Vortragsraum des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Abteilung Westfalen, Bohlweg 2, 48147 Münster

philippiWilfried Reininghaus, Friedrich Philippi. Archivar und Historiker in wilhelminischer Zeit – eine Biographie (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 15; Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 47), Münster (Aschendorff) 2014, ISBN 978-3-402-15116-7, Preis: 39,00 Euro.

Friedrich Philippi (* 1853 in Elberfeld, + 1930 in Münster) begann seine berufliche Laufbahn als Archivar am Staatsarchiv Münster (1876–1879), wohin er nach einem Intermezzo am Staatsarchiv Marburg zurückkehrte. Während seiner zweiten Tätigkeit in Münster von 1881 bis 1885 heiratete Philippi Mathilde Steinkopff, eine Tochter des Provinzialsteuerdirektors, bevor er über Stationen in Berlin und Stettin Direktor des Staatsarchivs Osnabrück (1888–1897) wurde. Von 1897 bis zu seiner Pensionierung 1920 hatte er schließlich die Leitung des Staatsarchivs Münster inne und beschloss damit eine glänzende Karriere als preußischer Beamter. Weiterlesen

„Pralinés, Prinz-Pückler-Sahne und Pariser Makronen-Torte“

praline14Siegener Kaffeehauskultur vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs
In seinem neuen “Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen kleinen kulinarischen Meisterwerken, die vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 unter dem Krönchen serviert wurden. Ganz gleich ob köstliche Torten, Baumkuchenspezialitäten, Cremes,  kunstvoll verzierte Dessertspeisen, kandierte Früchte oder hochfeine Schokoladensorten: Wie es scheint, blieb vor rund einhundert Jahren kaum ein süßer Wunsch unerfüllt. Weiterlesen

Linktipp: „Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus

in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein“

RegPersLexAus der Einleitung: „Nationalsozialismus im Siegerland und in Wittgenstein. Regionale Akteure

Seit den 1960er Jahren gibt es Personenlexika zum Nationalsozialismus, die – mehr oder weniger lückenhaft – die politische und soziale Führungsschicht auf der oberen und mittleren Ebene der Reichshierarchie abbilden.1 Zu Westfalen und Lippe gibt es seit einigen Jahren Zusammenstellungen von Funktionsträgern der NSDAP und der staatlichen Verwaltung der unterschiedlichen Ebenen.2 Sowohl in den Reichs- wie auch in den regionalen Überblicken erscheinen in einer Reihe von Fällen auch Personen aus dem heutigen Kreis Siegen-Wittgenstein. Weiterlesen

Findbuch Q 500 Grundbücher online

Link zum Online-Findbuch
Bestandsbeschreibung:
„Grundbücher haben mit Hypotheken- und Pfandbücher, Urbaren etc. zahlreiche historische Vorformen, doch erst 1872 wurde mit der preußischen Grundbuchordnung das Grundbuch im modernen Sinne eingeführt. 1897 wurde die erste gesamtdeutsche Grundbuchordnung erlassen, aber erst seit 1935 gibt es eine einheitliche Grundbuchordnung, die auf der preußischen Grundbuchordnung von 1872 fußt und im Wesentlichen bis heute gilt. In der Zeit zwischen ca. 1961 und 1970 wurden die Grundbuchfolianten auf das Loseblatt-System umgestellt.
Die Amtsgerichte sind als Grundbuchämter für die in ihrem Bezirk liegenden Grundstücke zuständig. Das Grundbuch hat die Aufgabe, über alle die ein Grundstück betreffenden Rechtsverhältnisse zuverlässig Auskunft zu geben.
Die Grundbücher sind nach Gemarkungen (Gemeindebezirke) unterteilt. Die darin aufgeführten Besitzungen werden in 5 Abschnitten (Titelblatt, Bestandverzeichnis, Abteilungen I-III) beschrieben. Weiterlesen

Literaturhinweis: Das Nordrhein-Westfalen-Lesebuch

nrw.esebuchBernd Rusinek und Andreas Kühn (Hg.): Das Nordrhein-Westfalen-Lesebuch
824 Seiten mit 12 schwarzweißen Abbildungen, Gebunden mit Schutzumschlag, Format 16,7 x 24 cm
49.90 Euro, 978-3-7743-0633-2

NRW – was ist das überhaupt? Was ist das Besondere? Was sind das für Menschen, die da wohnen? Fragen, die sich schon mancher gestellt, aber nie eine präzise Antwort bekommen hat. Kein Wunder, denn dafür ist das Land zu vielseitig und mit Westfalen, Rheinländern und Lippern fast ein Vielvölkerstaat. Weiterlesen