Linktipp: Heinrich Glasmeier (1892-1945) über das nichtstaatliche Archivwesens Westfalens

Archivalia verweist auf eine 1930 in der Archivalischen Zeitschrift erschienenen Beitrag zur nichtstaatlichen Archivpflege (d. h. Adelsarchive, Kommunalarchive). Auf die dortigen Links zur Biographie des Autoren sei hier explizit hingewiesen.

Online: Führer durch das Hauptwegenetz des Sauerländischen Gebirgsvereins, 1907 und 1910

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat unlängst den 1907 in Dortmund erschienenen Wanderführer online veröffentlicht. Mehrere Hauptwege führen durch die beiden Altkreise Siegen und Wittgenstein.

Auch die Neuausgabe von 1910 wurde online veröffentlicht.

ARCHIVAR 3 (2019) online

Mit Blick auf den 89. Deutschen Archivtag 2019 in Suhl bildet die „Überlieferung der thüringischen Archive“ den thematischen Schwerpunkt der Ausgabe. Dabei wird die Archivlandschaft nicht aus Sicht der Archive, sondern aus der Perspektive der Geschichtsforschung gezeigt.

Im VdA-Teil findet sich neben Neuigkeiten aus dem Verband und seinen Gliederungen der Call for Papers für den 90. Deutschen Archivtag 2020 in Bielefeld.

Link zur Online-Ausgabe

Quelle: VdA, 23.7.2019

Villa am Nordhang des Häuslings ist Denkmal des Monats

Sie wurde in den Jahren 1908 bis 1909 für den Unternehmer Heinrich Gontermann erbaut – die Villa „Fürst-Bülow-Straße 22“ ist als Denkmal des Monats Oktober im Kalender 2019 der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne ausgewählt worden.

Villa „Fürst-Bülow-Straße 22“ – hier vom Siegberg aus gesehen – ist Denkmal des Monats Oktober im Kalender 2019 der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne. © 2018 by Jörg Hempel; www.joerg-hempel-com

Mit ihrer ruhigen und exponierten Hanglage am Häusling und dem damit verbundenen herrschaftlichen Blick auf die Altstadt Siegens verdeutlicht die nach Plänen des Architekten Georg Metzendorf errichtete Fabrikantenvilla die Lebensverhältnisse und das Selbstverständnis der Industriellen um 1900. Durch die Trennung von der engen Baustruktur innerhalb der Stadt dokumentiert das Bauwerk daher auch ein Stück Stadtentwicklungsgeschichte.

Schlichte Gestaltung der Reformarchitektur
Die klare und schlichte architektonische Formensprache der Fabrikantenvilla weist auf die Reformarchitektur hin und bezeugt so die Abwendung von der Verspieltheit des romantischen Historismus: Äußerlich zeichnet sich die zweigeschossige Villa durch ein massives Sockelgeschoss aus behauenem Sandstein, weiß verputzte Außenwände und ein schiefergedecktes Mansardendach aus.
Ein halbrunder Vorbau, in dem sich der Haupteingang befindet, ist rückwärtig zum Hang gelegen. Auf Höhe des ersten Geschosses wird dieser Vorbau durch einen Altan abgeschlossen. Pilaster mit ionisierenden Kapitellen fassen die Ecken des Haupthauses ein. Weiterlesen

Stadtarchiv Siegen im neuen Gewand

Seit einigen Monaten informiert das Stadtarchiv Siegen über sich und seine Angebote mit einem neu gestalteten Flyer: Flyer-Stadtarchiv. Nun präsentiert sich auch der Webauftritt in neuem Gewand. Seit dem 26. September 2019 ist ein Relaunch der Webseite des Stadtarchivs Siegen offiziell abgeschlossen. Das betrifft insbesondere die Inhalte, die aktualisiert und neu hinzugefügt wurden.
Die Meldungen mit aktuellen Mitteilungen und Veranstaltungsankündigungen sind nunmehr unmittelbar auf der Startseite zu finden. Einen ersten Eindruck von den Archivbeständen vermittelt im gleichnamigen Reiter die neue Tektonik inklusive Beständeübersicht. Die Beständeübersicht wird perspektivisch fortgeschrieben und steht immer in der aktuellen Fassung auf der Webseite des Stadtarchivs zur Einsicht bereit und Recherche.
Als neue Inhalte finden sich weiterhin Hinweise zur Archivbenutzung, um Nutzerinnen und Nutzern  eine erste Orientierung für die Arbeit im Stadtarchiv und deren Ablauf zu geben. Dies betrifft sowohl das zielgerichtete Stellen von Anfragen als auch die Benutzung von Archivgut vor Ort im Lesesaal. Weiterlesen

Literaturhinweis: B. Fleermann/G.Genger/H. Jakobs/I. Schatzschneider: „Die Toten des Pogroms 1938“

264 Seiten, Klappenbroschur
ISBN 978-3-7700-6037-5

„Hervorgegangen aus einem landesweiten Forschungsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf im Jahre 2018, wird nun erstmalig ein Gedenkbuch vorgelegt, das dem Andenken aller 131 Menschen gewidmet ist, die auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen aufgrund der Novemberpogrome vom Herbst 1938 ihr Leben verloren haben.“

Für das Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein sind bekannt:
Waldemar Elsoffer, Julius Gonsenhäuser, Frieda Löwenstein, Siegfried Löwenstein, Betty Windecker .

„Über die Autoren: Weiterlesen