Landrat Albert von Dörnberg (1855-1873). Biographische Notizen.

Albert Heinrich Leopold Karl Freiherr von Dörnberg

· * 15.12 1824 in Schleusingen/Thüringen, + 16.10.1915 in Königsberg
· Eltern: Karl Wilhelm Heinrich Frhr. v. D. preuß. Oberforstmeister [hess. Uradel, Stammsitz: Herzberg] und Emma von Rohr
· reformiert
· verheiratet Siegen 12.5.1862 mit Emilie Pönsgen geb in Schleiden 26.3.1836 [Karl Pönsgen, Hüttenbesitzer in Schleiden, Friederike Henriette Wilhelmine Franz]
· 3 Söhne, 5 Töchter

· Abitur am Gymnasium in Arnsberg
· kein Militärdienst Weiterlesen

Heute: Verlegung von Stolpersteinen in Siegen

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr setzt der Stadtjugendring Siegen e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich- jüdischen Zusammenarbeit und dem Aktiven Museum die Verlegung der bronzenen Gedenksteine für Verfolgte des Nationalsozialismus fort.
Heute beginnt die Aktion um 17.00 Uhr in der Hundgasse 22 mit dem Setzen des Stolpersteins für Fanni Rosenthal, die im Februar 1943 in Auschwitz ermordet wurde.
Im Anschluss erfolgt um 17.30 Uhr die Verlegung für das Ehepaar Rauh vor der Hausnummer 12 in der Leimbachstraße. Beide ehemaligen Siegener Bürger wurden im Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert, bevor sie bereits im September 1942 in Treblinka ihr Leben lassen mussten.
Der letzte Verlegepunkt um 18.00 Uhr liegt auf dem heutigen Radweg unterhalb der Fußgängerbrücke vom Bahnhof in die Tiergartenstraße. In der damaligen Austraße wohnte Frau Selma Frank, die das Konzentrationslager Theresienstadt überlebte und 1952 starb.

Quelle: inside, 11.9.12

Ein Heldentenor bleibt der Heimat treu

Eberhard Katz (*1928 in Kreuztal-Krombach, †2002) hat sich vom Bierbrauer zum Heldentenor an vielen Opern und Staatstheatern weltweit in die Herzen der Besucher gesungen, blieb trotz alledem seiner Heimat Krombach verbunden. Katz war 35 Jahre lang Ensemblemitglied des Kölner Opernhauses. Die Erinnerung an den vor 10 Jahren verstorbenen Sänger mit seiner außerordentlichen Stimme und Bühnenpräsenz bleibt uns noch heute erhalten. Ein Nachlass des Sängers wird derzeit im Stadtarchiv Kreuztal aufgearbeitet. Mehr über den bekannten Tenor lässt sich in der von Klaus Schreiber 2003 verfassten Biographie nachlesen. Eine 3-CD-Box mit raren Aufnahmen des Tenors ist kürzlich erschienen.

Fotofund im Nationaal Archief, Den Haag:

Verloving Prinses Benedikte van Denemarken en Prins Richard zu Sayn-Wittgenstein…

Verlobung Prinzessin Benedikte von Dänemark und Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Bad Berleburg 14. März 1967 (Quelle: Rijksfotoarchief: Collectie Algemeen Nederlands Fotopersbureau (ANEFO), NL-HaNA_2.24.01.01_0_254-8008)

In der europäischen Kulturgutsuchmaschine europeana fand sich dieses Bild, das auch auf der Seite des Nationaal Archiefs eingesehen werden kann.

Fritz Busch in der Ausstellung “ Verstummte Stimmen-

Die Bayreuther Festspiele und die „Juden“ 1876 bis 1945″

Aussstellungsdauer vom 22. Juli bis Ende 2013
Festspielgelände Bayreuth
Ausstellungshalle Neues Rathaus, Luitpoldplatz (Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 17 Uhr)

Die Präsentation widmet sich auch dem aus Siegen stammenden Dirigenten Fritz Busch: “ ….., jenes Mannes, der 1924 in Nürnberg die „Meistersinger“ dirigiert hat. Phänotypisch entsprach Busch durchaus den Nazi-Vorstellungen vom „Arier“, ein Kollege nannte ihn trotzdem den „am wenigsten deutschen der deutschen Dirigenten“. Als Generalmusikdirektor in Dresden beschäftigte er später – so der Vorwurf der Nazis – auch „jüdische Künstler“. Im März 1933 besetzten SA-Männer die Semperoper, Busch wurde aus der Probe geholt und seines Amtes enthoben. Abends verhinderten Hunderte im Publikum verteilte Nazis mit Sprechchören, dass Busch „Rigoletto“ dirigieren konnte. Er setzte seine Karriere im Ausland fort, unter anderem in New York. Noch wichtiger als gute Musik zu machen, hat Busch einmal gesagt, „ist es, sich anständig zu benehmen“.“ (Süddeutsche Zeitung, 20.07.2012, Olaf Przybilla) Weiterlesen

Vor 141 Jahren: Dr. Artur Sueßmann (1871 – 1942)

1933 entlassener Kreismedizinalrat

Anlässlich 141. Geburtstag sei auf folgende, einschlägige  Literatur verwiesen:

Traute Fries/ Hartmut Prange: „Hier geschieht niemandem Unrecht!“ Zur Geschichte von Dr. Artur und Else Sueßmann und der Familie ihrer Tochter Annemarie Meyer, Siegen 2010.

Die Dokumentation zeigt am Beispiel der Eheleute Sueßmann und der Familie ihrer Tochter Annemarie Meyer das Schicksal der zum Christentum konvertierten Juden während des Nationalsozialismus auf. Ferner wird die Problematik der „Mischehen“ behandelt. Es gab Menschen, die der Familie Meyer in der schweren Zeit geholfen haben. Annemarie Meyer hat unmittelbar nach dem Krieg ihre Erlebnisse während der Gestapohaft aufgeschrieben. Der Bericht wird wiedergegeben.

Es folgt eine Kurzbiographie Dr. Sueßmanns zur ersten Orientierung: Weiterlesen

Stadtarchivar Reinhard Gämlich: 40jähriges Dienstjubiläum

Reinhard Gämlich, 2. v. r.

„Eine Menge Interessantes und bisher Unbekanntes über das Hilchenbacher Verwaltungsleben vor seiner Amtszeit konnte Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab vor Kurzem anlässlich von zwei Dienstjubiläen erfahren. Kein Wunder, können Reinhard Gämlich und Jörg Heiner Stein gemeinsam mittlerweile auf 65 Jahre Tätigkeit für die Stadt Hilchenbach zurück blicken.
Dies taten beide mit Zufriedenheit, auch wenn ihr Werdegang neben vielen schönen Momenten auch die ein oder andere unangenehme Erinnerung beinhaltet. Weiterlesen

Vortrag „Vom Sperrmüll in die Bismarckhalle“

Georg Bechtel – Dokumentarist der Siegerländer Hammersiedlungen

Am Donnerstag, 16.08.2012, stellt Karl Mebold, ausgewiesener Kenner des Weidenauer Malers und Originals Georg Bechtel, um 19.00 Uhr im Kleinen Saal der Bismarckhalle drei bisher unbekannte Bilder des Dokumentaristen der Siegerländer Hammersiedlungen vor und gibt Erläuterungen zu dessen Leben und Wirken.

Plakat Vortrag Georg Bechtel

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