„Die Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsbiographien (RWWB) erscheinen seit 1932 und wurden bisher in 18 Bänden veröffentlicht. Herausgegeber sind Historische Kommission Westfalens, die Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln, die Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv und die Volks- und Betriebswirtschaftliche Vereinigung im Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet). Ein Gesamtindex der Biographien fehlt bisher. ….
Aufbau:
Name, Vorname, Lebensdaten
Hauptwirkungsort
Unternehmen oder Institution
Branche (bei Unternehmen)
Autor
Band, Seiten“
Weitere Informationen zu diesem Index finden sich auf der Homepage des Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchiv. Dort ist auch ein PDF-Download der Liste möglich. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Persönlichkeiten
Aus dem Fotoarchiv des Kreises: Gründungsakt der Uni Siegen
Vor 99 Jahren: Fritz Andreas Schubert (1913-1991) –
Erster Bibliothekar der Siegerland-Bücherei
Fritz-Andreas Schubert wurde am 24. Juli 1913 in Dortmund geboren. Sein Vater Johann Rudolf Schubert, Buchbinder, war mit Emma Schubert, geborene Janzen, verheiratet.
Der Vater kam an Lungentuberkulose erkrankt aus dem Ersten Weltkrieg zurück. Fritz wuchs mit seinem fünf Jahre jüngeren Bruder in einem Dortmunder Arbeiterviertel auf. Er besuchte die Volksschule und konnte trotz bestandener Aufnahmeprüfung die Oberschule nicht besuchen, da seine Eltern nicht das Schulgeld bezahlen konnten. Weiterlesen
Vor 40 Jahren:
Am 20. Juli 1972 starb Friedrich Flick in Konstanz.
Dies soll hier Anlass sein, das Forschungsarchiv Flick vorzustellen. Der Dank gilt Björn Berghausen, Leiter des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e. V., für die beiden Bilder – das Porträt E. Flicks ist übrigens eine Erstveröffentlichung – und für die Erlaubnis den nachstehenden Text hier verwenden zu dürfen.
Das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv (BBWA) übernahm 2010 vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena das Forschungsarchiv Flick. Es ist aus dem Forschungsprojekt „Flick im 20. Jahrhundert“ hervorgegangen, das von Dagmar Ottmann, einer Enkelin von Friedrich Flick, ermöglicht und von Prof. Dr. Norbert Frei mit einem Team von Mitarbeitern bearbeitet wurde. Der Jenaer Historiker stellt diese einzigartige Sammlung zur Wirtschafts- und Zeitgeschichte dem BBWA zur Verfügung, weil Berlin bis 1945 Sitz der Flick-Konzernzentrale war. Das Archiv bildete die Grundlage für das im vergangenen Jahr erschienene Buch von Norbert Frei/Ralf Ahrens/Jörg Osterloh/Tim Schanetzky „Flick. Der Konzern, die Familie, die Macht“ und die zweiteilige Fernsehdokumentation „Flick“, die kürzlich von arte und der ARD ausgestrahlt worden ist. Weiterlesen
Exponate zu Johann Georg Hinsberg
Landwirtschaftsmuseum Hof Espe, Bad Berleburg
18. Juli 2012, 14 – 18 Uhr
Der Pfarrer und Regionalhistoriker Johann Georg Hinsberg (geb. 14 November 1862 in Darmstadt, gest. 25 Oktober 1934 in Berleburg) hat sich in Berleburg und Wittgenstein einen Namen als besonders volksnaher und populärer Seelsorger gemacht. Weiterlesen
„Siegerländer Vorfahren des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau“
Im Rahmen der Sitzung der familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein stellt Karl Heinz Gerhards „Siegerländer Vorfahren des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau“ vor. Die Sitzung findet Freitag, den 13. Juli um 20:00 in Siegener Haus der Kirche (Burgstr.) statt.
Hedwig Finger (1899 – 1974)
– die erste CDU-Landtagsabgeordnete aus Siegen und eine entschiedene Friedensaktivistin.
Werdegang
Am 5. Januar 1899 wurde Maria Elisabeth Hedwig Schwunk als Tochter eines katholischen Tabakwarenhändlers[1] in Siegen geboren.[2] Sie besuchte in Siegen die Katholische Volksschule und anschließend die Handelsschule. [3] Fünf Jahre arbeitete sie als Kontoristin.[4] Zu dieser Zeit wohnte sie auf dem Hainer Weg 2.[5] 1923, am 10. April, heiratete sie Schneidermeister Engelbert Johann Josef Finger in Siegen.[6] Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor.[7] Ab etwa 1940 wohnt die Familie in der Gustav-Mevissen-Str. 21.[8] Zusammen mit ihrem Mann, betrieben sie das Bekleidungshaus für Herren Josef Finger (Marburger Tor 13). Hedwig Finger unterstützte ihn im Laden.[9] Dieses Haus wurde allerdings von den letzten Kriegsbomben getroffen und nach dem Krieg nicht mehr wieder aufgebaut.[10]
Sie engagierte sich in der Caritas und war ab 1930 deren Vorsitzende.[11] Von 1923 bis 1933 war Hedwig Finger Mitglied in der Zentrumspartei.[12] Weiterlesen
Zoologische Sammlung Artur Franz an Uni Siegen
Die zoologische Sammlung des aus Wilnsdorf-Wilgersdorf stammenden Naturschützer Artur Franz wurde von dessen Erben an die Fachgruppe „Ökologie und Verhaltensbiologie“ der Universität Siegen übergeben. Die Sammlung umfasst einerseits Vogel- und Insektenpräparate und andererseits die gesammelten Beobachtungsnotizen Franz´.
Quelle: Siegener Zeitung, 30.06.2012 (PDF)
Ein Nachruf auf Artur Franz findet sich hier.
„Siegerland“ Bd. 89 Heft 1/2012 erschienen
Inhalt:
Peter Vitt: Eisenhütten im Netpherland, S. 3
Jens Friedhoff: Kirchhof-kommunaler Friedhof-RuheForst. Zeugnisse der Sepulkralkultur des Siegerlandes und der angrenzenden Regionen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, S. 28
Thomas Poggel: Zwischen Ohnmacht und Fortschritt. Rindviehseuchen-Prävention im Siegerland des 18. Jahrhunderts, S. 45
Hans Rudi Vitt: Gerhard Scholl (1922-1974). Regionalhistoriker und Burgenforscher, S. 57
Kirstin Schwarz: Der Maler Martin Schulz – ein Maler des Lichts, S. 67
Alfred Becker: Von wegen grün! Blattfärbungen bei Pflanzen, S. 92
Markus Fuhrmann: Der Buchweizen, eine entomologisch bedeutende Kulturpflanze, S. 102
Gabriele Conrad-Scholl: Im Land der Erzgruben, Eisenhütten und Hauberge – Photographien von Peter Weller, S. 105
….
Renzensionen, S. 119
Lebenslauf Landrat Bruno Bourwieg
Quelle: Universitätsarchiv Göttingen, Signatur Jur. Prom. 0,3175:
„Stepenitz den 15. November 1887
Lebenlauf des Referendars Bourwieg
Ich, Ernst Bruno Bourwieg, evangelischer Confession, wurde am 31. Oktober 1865 in Greifenhagen (Kreis Greifenhagen, Regierungsbezirk Stettin) geboren. Ich bin der Sohn des Justizrats August Bourwieg zu Stettin und dessen Ehefrau Betti Zachariae. Meine Schulausbildung habe ich durchgängig in Stettin genossen, wo ich das Königliche Marienstiftsgymnasium besuchte. Von diesem wurde ich Ostern 1883 mit dem Zeugnisse der Reife entlassen. Alsdann bezog ich zum Studium der Rechtswissenschaft die Universität Freiburg i. Br. , wo ich drei Semster, vom SS 1883 bis incl. SS 1884, zubrache. Im WS 1884/85 studierte ich in Leipzig. Von dort ging ich nach Berlin, um dort im SS 1885 und WS 1885/86 meine Studien fortzusetzen. Nach Ablauf des letztgenannten Semesters wurde ich in Berlin exmatrikuliert, worauf ich von dort mich nach Stettin begab. Hier bestand ich am 2. Julki 1887 beim Königlichen Oberlandesgericht die erste juristische Prüfung. Am 5. Juli 1887 wurde ich vom Präsidenten des Stettiner Weiterlesen

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