DVD „G´rade der Vergang, das war das Geheimnis“

„Ralf Schröder hat den Künstler Walter Helsper in seinen letzten Lebensjahren mit der Video-Kamera begleitet. Anlässlich des 85. Geburtstages und des 20. Todestages liegt mit dieser DVD ein ca. 35minütiger Zusammenschnitt des unfangreichen Filmmaterials vor.
Die Edition mit handgefertigtem Coverobjekt ist in der Erstauflage auf 49 Exemplare limitiert. …..“
Quelle: „Klappen“text der DVD

3 Einträge zu Walter Helsper auf siwiarchiv.de

Matinée „G’rade der Vergang, das war das Geheimnis“

Zum 85. Geburtstag und 20. Todestag von Walter Helsper (1927-1992)
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss
11.11.2012, 11:11

In Kooperation mit dem Kunstverein Siegen e. V. präsentiert das Siegerlandmuseum eine filmische Hommage an den Siegener Künstler Walter Helsper, der aktuell 85 Jahre alt geworden wäre. Helsper war bekannt als „der Mann mit dem schwarzen Hut“, ein Original und eine Künstlerpersönlichkeit voller Spontaneität und Vielseitigkeit. Er starb im Juni 1992 und hinterließ zahlreiche Spuren künstlerischen Schaffens auf Leinwand, Papier und an Häuserfassaden. Seine Motive fand er im breiten Spektrum seelischen Erlebens. Gemeinsam mit Gerhard Walle gründete er zudem vor 40 Jahren die Gaststätte „Belle Epoque“ als Künstlerklause. Der Dokumentarfilmer Ralf Schröder hat nun einen etwa 30-minütigen Film über die letzten Jahre Walter Helspers fertiggestellt. Dieser Film wird am 11. November 2012 zur „karnevalistischen Uhrzeit“ im Rahmen einer offiziellen Begrüßung und anschließend zu jeder vollen Stunde von 13.00 bis 16.00 Uhr im Siegerlandmuseum im Oberen Schloss zu sehen sein. Verschiedene Werke des Künstlers werden die Präsentation im Oberen Schloss visuell ergänzen.

Programm: Weiterlesen

Ausstellung „Gedenkblatt-Sammlung für die Opfer des Nationalsozialismus

in Siegen und Hilchenbach – Stolpersteine zur Erinnerung“
25.10.2012 – 02.12.2012, Öffnungszeiten: Mo: 14-19, Di-Fr, So: 14-17, Mi, Fr: 10-12
Stadtmuseum Hilchenbach, Wilhelmsburg
Eintritt frei!

Verlegung der Stolpersteine in Hilchenbach mit Gunter Demnig und Reinhard Gämlich, 30.04.2008

Nach der Ausstellung zum Jubiläum „325 Jahre Stadtrechte“, die mit 913 Besuchern ein großes Interesse gefunden hat, bietet auch die nächste Schau im Stadtmuseum in der Wilhelmsburg Einblicke in die Vergangenheit. Unter dem Titel „Gedenkblatt-Sammlung für die Opfer des Nationalsozialismus in Siegen und Hilchenbach – Stolpersteine zur Erinnerung“ wird diesmal allerdings das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte in den Blickpunkt gerückt.

In Hilchenbach hat der Künstler und Initiator der Aktion Gunter Demnig aus Köln am 30. April 2008 mit Unterstützung durch Stadtarchivar Reinhard Gämlich 12 Stolpersteine verlegt. Diese erinnern an Hilchenbacher Juden im Bürgersteigbereich Bruchstraße 14 (Hony), Gerbergasse 2 (Schäfer), Mühlenweg 25 (Holländer) und Unterzeche 1 (Stern). Finanziert haben die Verlegung die fünf im Rat der Stadt Hilchenbach vertretenen Parteien. Weiterlesen

„Wer war Katharina Diez?“

Forumsdiskussion zum 130.Todesjahr von Katharina Diez
Mittwoch, 24.10.2012, 19:00 Uhr, Altes Feuerwehrhaus Netphen

Quelle: Heinrich Groß: Deutsche Dichterinen und Schriftstellerinen in Wort und Bild. Fr. Thiel, Berlin 1885, S. 318.

Historienschriftsteller Willibald Alexis sah in ihrer Naturpoesie ihr Anliegen literarisch gestaltet,

‚….das Unmögliche zu wollen!‘

Die Schriftstellerin Katharina Diez wurde 1809 am Markt 1 in Netphen geboren, gehörte mit ihrer ebenfalls dichtenden Schwester Elisabeth Grube in Düsseldorf zu den führenden geistigen und künstlerischen Kreisen. Immermanns Gut Collenbach bewohnten und bewirtschafteten die Schwestern nach dessen Tod. Katharina Diez war fast ein ganzes Jahrhundert lang als Schriftstellerin und Theaterautorin von insgesamt 38 Bänden- einige zusammen mit Elisabeth Grube- in Deutschland, Holland und Polen bekannt und viel gelesen – sie lebte davon und erhielt sogar eine finanzielle Unterstützung vom Schillerverein.
Im Jahrhundert nach ihrem Tode 1882 geriet das gesamte Werk der enorm vielseitigen Dichterin, entstanden an der Schwelle zur ’neuen Zeit‘ der Industrialisierung, in Vergessenheit. Nur einzelne, direkt Siegerlandbezogene Erzählungen, wurden gelegentlich in Heimatzeitungen und im Siegener Intelligenzblatt abgedruckt. Lediglich die Kinder -und Jugendliteratur von Katharina Diez erfuhr eine wissenschaftliche Würdigung vom Standpunkt der romantischen Pädagogik aus am Ende des 20.Jahrhunderts. Weiterlesen

„Von Wandteppichen, fliegenden Fischen und Papageien „

Vortrag im KrönchenCenter zu der Gobelinserie „Tenture des Indes“ des Siegener Landesherren Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen

Mit der Vorstellung wenig bekannter Kunstwerke wird am kommenden Donnerstag die Veranstaltungsreihe  „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ im städtischen Kulturzentrum KrönchenCenter fortgesetzt.  Dr. Gerlinde Klatte und Dr. Katharina Schmidt-Loske sprechen dann über die Tenture des Indes, eine Wandteppichserie, deren Anfertigung von Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen angeregt wurde. Weiterlesen

Vor 105 Jahren: Dr. med. dent. Robert Krämer (1907 – 1947).

Diagnose: geistiger Brandstifter. Versuch einer biographischen Skizze.

Am 13. Oktober 1907 wurde Robert Krämer als Sohn des Schreinermeisters Robert Krämer[1] und der Luise Krämer geb. Rompel[2] in (Bad) Berleburg geboren. Sein Elternhaus befand sich in der Jakob-Noldestr. 7 (?)[3]. Er hatte noch zwei ältere Schwestern[4]. Krämer gehörte der evangelischen Kirche an[5]. Weiterlesen

Archivare aus dem Kreisgebiet III: Wilhelm Güthling

Biographische Notizen einer Karriere zwischen NS-Zeit und früher Bundesrepublik

 

Quelle: Stadtarchiv Siegen, Personalakte

Wilhelm August Karl Güthling

„Siegens Archiv- und Museumsdirektor und Bibliotheksdirektor Dr. phil. Güthling war ein stiller, hochintelligenter Mensch. Ein Forscher mit einem phänomenalen Gedächtnis und Wissen, mit dem er die Geschichte und Kultur des Siegerlandes wesentlich aufgehellt hatte. Keiner im Siegerland kann so viele selbständige Schriften, Beiträge in Sammelwerken und Zeitschriften und fundierte Zeitungsaufsätze vorweisen wie Dr. Güthling, ….”

Barbara Theobald, Mitarbeiterin von 1954 bis 1971, in: Siegerlandkurier  21.4.2010 Weiterlesen

Ausstellung „Peter Paul Rubens“

Ort: Von der Heydt-Museum, Wuppertal
Dauer: 16.10.2012 – 28.2.2013

Peter Paul Rubens war das künstlerische Genie des 17. Jahr- hunderts. Er schuf Porträts, Landschaften, Genrebilder und mythologische Werke, vor allem aber historisch-politische Bilder und religiöse Werke aus dem Geist der katholischen Reform. Rubens verkehrte mit Königen, Fürsten und den bedeutendsten Heerführern seiner Zeit, er bewegte sich auf den politischen Bühnen Europas und korrespondierte mit wichtigen Intellektuellen. Weiterlesen

Ausstellung „Hanna Achenbach – Malerin aus Leidenschaft“

„Der Heimatverein Netpherland zeigt …. die Ausstellung „Hanna Achenbach – Malerin aus Leidenschaft“ im Heimatmuseum. Überwiegend sind Exponate aus dem Bestand von Karin Grotepass, der Tochter der Malerin, zu sehen.
Am 2. Dezember vor 120 Jahren erblickte sie das Licht der Welt, am 1. November jährt sich der Todestag von Hanna Achenbach-Junemann zum 30. Mal. ….. Die Schau bietet einen Querschnitt dessen, wofür die in Dortmund geborene Malerin, deren Heimat aber das Siegerland war, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstler (ASK) und mit dem Maler Hans Achenbach verheiratet war, bekannt ist: Kinder- und Frauen-Motive, Blumen, Madonnen, Landschaften und Stillleben. Manches, wie etwa eine Krippendarstellung, passt auch trefflich zur nicht mehr allzu fernen Weihnachtszeit. Überwiegend werden Ölgemälde gezeigt, daneben finden sich auch wenige Arbeiten aus den Bereichen Aquarell, Linolschnitt, Skizze. ….. Allerdings …. soll nicht nur eine reine Kunstausstellung, sondern sollen auch Informationen zum Leben und Schaffen der Künstlerin geboten werden. So werden ergänzend Exponate aus dem privaten Bereich wie ein Liebesbrief Hanna Achenbachs an ihren Mann oder ein Hochzeitsfoto zu sehen sein…..“
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