„Erinnerungen aufbewahren. Einfach so – Deckel drauf, das war’s. Diese Idee hat Frida. Denn sie ist traurig. Sie hat viele köstliche Blaubeeren gepflückt, kann sie aber gar nicht alle essen. Dann erinnert ihre Oma sie daran, dass man aus den kleinen Früchten auch in einem Glas Marmelade einmachen kann – und so sehr lange haltbar macht. Das bringt Frida auf eine Idee. „Deckel drauf und aufbewahrt – Wie Frida ihre schönsten Erinnerungen bewahren wollte“ von Autorin Vera Brosgol heißt das Buch, das die Lesepaten das nächste Mal vorlesen. Der Vorlesenachmittag findet am Donnerstag, 10.08.2023, von 15.30 bis 16 Uhr im „Dritten Ort – Bücherei der Zukunft“ in Bad Berleburg statt. Eine Anmeldung für die Aktion in der Stadtbücherei ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.“
Quelle: Stadt Bad Berleburg, Aktuelles, 3.8.2023
Archiv der Kategorie: Archivpädagogik/Bildungsarbeit
Ausstellungstipp: Sammlung Kreutter im Raum

Ehemaliges Mosaik Wolfgang Kreutters im Siegener Kreishaus
„Werken und Wirken Wolfgang Kreutters in Bad Berleburg.
Kreutter-Tour durch Bad Berleburg: Den Künstler via Smart-Phone entdecken
Die Vielzahl der Kunstwerke Kreutters im Stadtraum Bad Berleburg laden dazu ein, Werke und Wirken des Künstlers auf einem Spaziergang durch den Ort zu erkunden. Wir finden seine Arbeiten auf dem Marktplatz und am Gymnasium, auf dem Friedhof und in Kirchen, ebenso wie an Sparkasse und Optiker. Hier wirken sie weiterhin zu dem Zweck, zu dem der Künstler sie schuf. Das Material, welches Kreutter verwendete, ist vielfältig: Es gibt Arbeiten aus Bronze und Schiefer, Wandmalereien, Glasfenster und Mosaike. Folgen Sie uns auf den Spuren des Bildhauers.
Unsere Karte führt Sie von Norden nach Süden durch den Ort – samt Hintergrundwissen zu allen Kunstwerken. Vielleicht besuchen Sie die Stadt zum ersten Mal? Stellen Sie ihr Auto an den eingezeichneten Stellen ab, spazieren Sie auf unserer Kreutter-Tour von Werk zu Werk und lassen Sie Kunst und Städtchen auf sich wirken. Nebenbei erleben Sie den Ortskern und im Anschluss laden Schloss Berleburg und der angrenzende Schlosspark zum Verweilen ein. Oder leben Sie vielleicht schon immer in dieser schönen Stadt? Dann genießen Sie doch mal einen ganz neuen Blick auf die Stadt und erleben die Tour häppchenweise, …
2 Km | 14 Standorte | 1-2 Stunden Weiterlesen
Wittgenstein 1/2023 erschienen
Inhalt:
Rolf Löhnhardt: Da Planungswunschtermin. Die Berleburger Flurbereinigung im Jahre 1954
Wolfram Martin: Kernbeißer in Wittgenstein
Ulf Lückel: Ein bedeutender Sohn Girkhausens – heute fast vergessen: Der Theologieprofessor Johann Heinrich Schramm (1676-1753)
Paul Riedesel: Wie heißen unsere Vorfahren? Weiterlesen
Heute vor 73 Jahren: Justizrat Siegfried Frey (1871 – 1950) aus Siegen gestorben
Friedensaktivist, „Hausjurist“ des Flick-Konzerns und Namensgeber einer Strasse in Siegen
Im Abschlussbericht des Siegener Arbeitskreises Strassenumbenennugen ist Frey wohl in die Kategorie der Unbelasteten einsortiert worden. Dies ist bedauerlich: Denn eine intensivere Beschäftigung wäre nicht nur möglich, sondern auch interessant geworden. Nachfolgend wurden die leicht ermittelbaren biographischen Angaben zusammengestellt, ergänzt mit Literatur und Quellenangaben, die zu einer weiteren Beschäftigung mit Frey einladen. Die Auswertung der lokalen Presse liefert Erkenntnisse zur Tätigkeit Freys als Anwalt wie auch als Kommunalpolitiker, wie stichprobenartiges Suchen im NRW-Zeitungsportal ergab.
Geb. 1871[1]
Vater: Rektor Julius Frey (gest. 1913)[2]
Abitur in Dortmund[3]
Jurastudium in Straßburg und Bonn[4]
1898[5]/1899[6] Rechtsanwalt in Siegen mit Justizrat Bigge Weiterlesen
Videotipp: „Langs dem Patt“

Der Film „Langs den Patt. Eine Spurensuche in der westfälischen Sprachlandschaft“ ist ein Dokumentarfilm über Plattdeutsch-Sprecher:innen in Westfalen. Die Moderatorin spricht mit den Menschen über Sprachverlust, Sprachweitergabe, und Sprachvielfalt. Auch Burbach wird als Beispiel angeführt.
Zum Film auf YouTube
Video: „Die Moderne in Siegen
– das Museum für Gegenwartskunst„
Ein Zeitzeugenbericht von Winfried Schwarz, ehem. Siegener Kreisdirektor und SPD-Kulturpolitiker im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Eine Milchbar für die „Plüschetage“ des Siegener Landratsamtes
Das Milchtrinken in der Öffentlichkeit gehörte in den 1950er Jahren zum guten Ton. Durch den amerikanischen Einfluss eröffneten in Deutschland eine Vielzahl von Milchbars, die in den 1960er Jahren wieder aus dem Stadtbild verschwanden. Auch die Bonner Politiker griffen in der Milchbar des Bundeshauses gerne zum Milchshake. Auch an Siegen ging dieser Trend nicht vorbei:
Im Kreisarchiv konnte in einer Niederschrift der Kreis-Ausschusssitzung vom 9. September 1955 gefunden werden, in der die „Einrichtung eines Erfrischungsraumes (Milchbar)“ auf der Tagesordnung stand. Somit hatten also auch die Kreistagsabgeordneten des Kreises Siegen den Wunsch nach dem kühlen gesunden Getränk.
Ein kleiner Raum (Zimmer 12) sollte auf der Etage von Landrat Karl Roth, Oberkreisdirektor Dr. Moning und Kreisdirektor Kuhbier im ersten Obergeschoss der alten Landratsvilla eingerichtet werden. Auf dieser Etage befand sich auch ein Sitzungsraum.
Auf der Einkaufsliste standen: eine Theke mit Schrankeinbauten und Durchgang (750,00 DM), eine Glasvitrine auf der Theke stehend (250,00 DM), ein Kühlschrank (800,00 DM), eine Kaffeemaschine (500,00 DM) und eine „bessere“ Ausstattung mit Geschirr (510,00).
Einige der ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises, die Anfang 60er Jahren bei der Kreisverwaltung ihren Dienst aufgenommen hatten erinnern sich noch an diesen Raum.
Archäologischer Lesetipp: Leider zu spät – Ein Altfund und „sein“ Problem

Hilchenbach-Müsen (?). Die sorgfältig vollständig überschliffene, auf der Unterseite stark beschädigte kleine Steinbeilklinge wurde später als „Retuscheur“ zur Feinbearbeitung von Feuersteingeräten genutzt, wie die kleinen Vertiefungen (Narbenfeld) auf der Oberseite zeigen. – Foto: LWL-AfW Olpe/M. Baales
„Immer wieder gelangen Fundmeldungen von sog. Altfunden in die Außenstelle. Dabei handelt es sich um Objekte, die zumeist Jahrzehnte in Sammlungen oder bei Privatleuten schlummerten, bevor sie zur Registrierung und weiteren Bearbeitung beim zuständigen Fachamt landeten. Erschwerend kommt hinzu, dass die genauen Fundumstände und vor allem Fundorte meist unbekannt sind, so dass diese Stücke nur recht vage „verzettelt“ werden können. ….“
Link zum vollständigen Eintrag im Blog der LWL-Archäologie
Technikmuseum Freudenberg erhält Förderung im sechsstelligen Bereich
„Wir haben es geschafft. Viele Monate haben wir den Förderantrag vorbereitet – jetzt wurde die beantragte Summe bewilligt!“ Der Vorstand des Technikmuseums Freudenberg e.V. ist erleichtert, kann doch nun die Überarbeitung und Erweiterung der Ausstellung zur Freudenberger Wirtschaftsgeschichte in Angriff genommen werden.

Der Verein erhält eine Heimatzeugnis-Förderung in Höhe von 319.000 Euro für die Konzeption und Umsetzung der Ausstellung. Mit dem Förderprogramm Heimatzeugnis“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen werden von Kommunen oder Vereinen getragene Projekte gefördert, die in besonderer Weise lokale und regionale Geschichte und Traditionen aufarbeiten und öffentlich präsentieren. Mit diesem Betrag werden 90 % der Kosten für die neue Ausstellung abgedeckt.
„Diese Förderung ist maßgeschneidert für das Vorhaben des Freudenberger Museums! Mit dem neuen Projekt setzen wir auf eine moderne Museumsdidaktik, die Spaß am Entdecken machen soll. Weniger lesen, mehr selber machen, unterstützt durch digitale Medien – so möchten wir die Ausstellung auch für nachfolgende Generationen attraktiv gestalten.“ erläutert Vorstandsmitglied Hans Jürgen Klappert. Weiterlesen
Video: „Von der Eiserfelder Schmiede zum „Global Player“
Klaus Vetter, Jahrgang 1939, berichtet, wie er im Alter von 22 Jahren als „zweite Wahl“ die Leitung der 1889 gegründeten Firma Vetter in Eiserfeld übernahm. Der Zeitzeuge beschreibt – beispielhaft für viele Siegerländer familiengeführte Unternehmen – die Entwicklung zum Weltmarktführer.

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