Günter Dick: 5. INFO-Tafel in Weidenau am ehemaligen Standort des Haardter Hammerwerkes

am Stützpfeiler der HTS montiert.
INFO-Tafel Nr. 5 - Std. 8.8.16
Sag niemals nie – Das muß sich Günter Dick sagen lassen, hatte er doch noch im Oktober 2014 nach der Montage seiner 4. Info-Tafel in Müsenershütten verkündet , daß es nun genug wäre mit der Erinnerung an alte Zeiten.

Nun hat es ihn doch wieder ergriffen. Wo hat das Haardter Hammerwerk wirklich ganz genau gestanden ? Selbst den „alt-eingesessenen Weidenauern „ ist es heute nicht mehr bekannt, obwohl die Anlage doch erst 1916 abgerissen wurde.

Sicher am Haardter Berg , aber wo da genau, das bleibt dann immer noch die Frage .
Wenn man heute an einer der finstersten Stellen Weidenaus, außerhalb des üblichen Publikumverkehrs steht, kann man es sich auch nicht mehr im Entferntesten vorstellen, dass hier schon vor rd. 600 Jahren mit „nachhaltiger Wasser- und Holzkohlenenergie“ ( unbewusst – umweltbewusst ) schmiedbares Eisen hergestellt wurde, ganz abgesehen von der kunstvollen Fertigung des Siegener Wahrzeichens Krönchen im Jahre 1657/58. Weiterlesen

Zeit.Raum Siegen – 3D-Druck der Nicolaikirche

Das Projekt „Zeit.Raum Siegen“ wurde hier bereits vorgestellt. In ihrem Blog berichtet nun das Fab Lab Siegen vom Fortgang der Arbeiten am 3D-Stadtmodell Siegens. Das Siegener Wahrzeichen, die Nicolaikirche, wurde bereits gedruckt.

Ein 3D-Modell der Kirche kann auf der Seite des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins betrachtet werden.

Zur Geschichte der Nicolaikirche empfiehlt sich ein Blick in der 1996 vom Presbyterium der Nicolaikirche herausgegebenen Broschüre (PDF): Die Nikolaikirche zu Siegen.

Ausstellung „Spinnrad, Schwert & Federkiel“

Ein Schmuckstück ist die mittelalterliche Handwerkergasse. Quelle: Museum Wilnsdorf

Ein Schmuckstück ist die mittelalterliche Handwerkergasse. Quelle: Museum Wilnsdorf

Am Sonntag beginnt das Mittelalter im Museum Wilnsdorf: Mit einem Aktionstag startet am 31. Juli die neue Sonderausstellung „Spinnrad, Schwert & Federkiel“, die ihre Besucher 800 Jahre in die Vergangenheit schickt.

Die Ausstellung präsentiert faszinierende mittelalterliche Lebensszenen, vom Bauernhaus über eine kleine Stadt bis hin zu Burg und Kloster. Besucher können leibhaftig in die Welt des Mittelalters eintauchen und dank vieler interaktiver Elemente in die Rollen von Bauern, Handwerkern, Mönchen und Rittern schlüpfen. Ganz nebenbei vermittelt die Ausstellung Wissenswertes und Amüsantes, so dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Weiterlesen

Sonderführungen durch die aktuelle Ausstellung zur Geschichte der Brandbekämpfung


Mit der aktuellen Ausstellung „Ein fast ohnlöschlich Feuer“ beteiligt sich das 4Fachwerk-Museum im Alten Flecken an dem Veranstaltungs-Netzwerk, um an den Freudenberger Stadtbrand im Jahr 1666 zu erinnern.

Feuerkatastrophen zählten zu den gefürchtetsten Ereignissen. Die Obrigkeit hatte deshalb schon früh höchstes Interesse daran, alles dafür zu tun, Brände zu vermeiden. In den Vorschriften schon von 1495 heißt es „Jeder Unterthan soll zur Verhütung einer Feuersbrunst, sowohl bey Tag als Nacht, sein Feuer und Licht verwahren…Und: Vor jedem Haus waren “große Bütten voll Wassers vorrätig zu halten“. Weiterlesen

Reisetipp: Dauerausstellung „Archivgeschichte(n)“ im Landesarchiv NRW Duisburg

LAVDUAusSeit dem 24. Juni 2016 präsentiert die Abteilung Rheinland des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen in der Ausstellung „Archivgeschichte(n) – Die Entwicklung der Abteilung Rheinland – von ihren Anfängen bis heute“ Exponate zur eigenen Archivgeschichte. Seit dem Umzug der Abteilung Rheinland im Jahr 2014 in den neuen Archivbau am Duisburger Innenhafen sind die Bestände erstmals in einem Archivgebäude zentralisiert.
Die Ausstellung wurde von Anwärterinnen und Anwärtern für den gehobenen Archivdienst im Rahmen ihrer Ausbildung konzipiert.
In der Ausstellung werden die Themen Archivnutzung, Erschließung, Entwicklung der Bestände, Archivbau, Archivtechnik und die archivische Öffentlichkeitsarbeit thematisiert. So erfährt man zum Beispiel wie Bleikugeln aus dem 18. Jahrhundert ihren Weg in die Bestände der Abteilung Rheinland gefunden haben.
Eine Besichtigung der Ausstellung im Foyer ist innerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Zwei neue Stolpersteine in Siegen-Weidenau

Im Beisein einer Schulklasse aus Ramot Yam (Israel) und der Partnerklasse des Ev. Gymnasiums wurden im Juni 2016 zwei weitere Stolpersteine unter der Hüttentalstraße in Buschgotthardshütten verlegt. Sie erinnern an Berta Hoppensack und ihren Sohn Otto. Traute Fries, Vorstandsmitglied des Aktiven Museums Südwestfalen, trug die Biografien der beiden NS-Opfer vor, die sie recherchiert hatte. Eine israelische Lehrerin übersetzte den Vortrag in die hebräische Sprache.

Berta Hoppensack führte nach dem Tod ihres Mannes (1872-1927) die Gaststätte bis 1931/32 weiter. Berta wurde ein Opfer der „Euthanasie“. Zuerst eingeliefert in die Provinzialanstalt Warstein, wurde sie im Juli 1941 in die Anstalt nach Hadamar verlegt und dort vergast. Sohn Otto Hoppensack, geboren 1902 in Weidenau, wurde im Juni 1941 aufgrund einer „progressiven Paralyse“ (Lähmung, Muskel- und Nervenerkrankung) in die Heilanstalt Warstein eingewiesen. Er verstarb dort am 16. Juli 1941 (Suizid durch Erhängen).

Die beiden Stolpersteine wurden durch Mitarbeiter der Jugendzentrums Blue Box der Stadt Siegen verlegt. Damit wurden bisher 98 Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig in Siegen verlegt. Die Spenderin der Erinnerungssteine möchte anonym bleiben.
Text: Aktives Museum Südwestfalen

NRW-Landtagspräsidentin im Aktive Museum Südwestfalen

Museumsleiter Klaus Dietermann, Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Vorstandsmitglied Traute Fries und Tanja Wagener (MdL/SPD)  [v.l.n.r.]

Museumsleiter Klaus Dietermann, Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Vorstandsmitglied Traute Fries und Tanja Wagener (MdL/SPD) [v.l.n.r.]


Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags, besuchte Ende Juni das Aktive Museum Südwestfalen (AMS) in Siegen am Obergraben. Der Vorstand des Fördervereins hatte sie eingeladen, um ihr die 20-jährige Geschichte des Dokumentations- und Lernortes für regionale Zeitgeschichte am Platz der Synagoge nahe zu bringen. Den Termin hatte die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tanja Wagener vermittelt. Weiterlesen

Erfolgreiche Internetpräsentation des Stadtarchivs Siegen

Tankwart Fritz Schneider beim Betanken eines Automobils vor der „Glückauf-Tankstelle“ an der Eiserfelder Straße. Undatierte Aufnahme, nach 1956 (Sammlung Burkhard Schneider, Siegen). Mit freundlicher Genehmigung von Burkhard Schneider.

Tankwart Fritz Schneider beim Betanken eines Automobils vor der „Glückauf-Tankstelle“ an der Eiserfelder Straße. Undatierte Aufnahme, nach 1956 (Sammlung Burkhard Schneider, Siegen). Mit freundlicher Genehmigung von Burkhard Schneider.


Der neue „Klick in die Vergangenheit“ des Stadtarchivs Siegen, der sich mit Aspekten des wachsenden Kraftfahrzeugverkehrs in Stadt und Kreis Siegen vor 60 Jahren beschäftigt, stößt auf großes Interesse! Nach Veröffentlichung des Beitrags „Kraftstoff, Kundendienst und Karosseriepflege. Gedanken zur Eröffnung zweier Großtankstellen in Siegen im Jahr 1956“ meldeten sich bereits zahlreiche Siegener Bürgerinnen und Bürger, die dem Stadtarchiv ergänzende Bildmaterialien aus privaten Sammlungen zur Verfügung stellten. Burkhard Schneider, der selbst zur Admin-Gruppe diverser Facebook-Seiten zur Siegener und Siegerländer Geschichte gehört, lieferte zum Beispiel eine Aufnahme seines Vaters Fritz Schneider vor der Glückauf-Tankstelle an der Eiserfelder-Straße. Die Fotografie wurde zu Werbezwecken angefertigt, um das Serviceangebot des Mineralölkonzerns BV (Benzin-Benzol-Vertrieb) zu dokumentieren. „Wir möchten uns für das positive Feedback recht herzlich bedanken und hoffen auf weitere Rückmeldungen aus der Bevölkerung“, wie der zuständige Bearbeiter Christian Brachthäuser vom Stadtarchiv Siegen erklärt. „Vom Zusammenspiel der Dialogpartner, also des Stadtarchivs und geschichtsinteressierter Bürgerinnen und Bürger, können alle Beteiligten nur profitieren, um viele bislang unbekannte Facetten der städtischen und regionalen Geschichte ins Bewusstsein zu rufen und der Nachwelt zu erhalten.“

Schulentlasszeugnis Walter Krämers – ein Quellenfund

Quelle: Stadtarchiv Siegen Bestand Schulen Nr. 2590, Entlassungszeugnis=Buch für Hammerhütter Schule (ev.) zu Siegen 1888 - 1907 (Bearbeitung: Joe Mertens, VVN-BDA Siegerland-Wittgenstein)

Quelle: Stadtarchiv Siegen Bestand Schulen Nr. 2590, Entlassungszeugnis=Buch für Hammerhütter Schule (ev.) zu Siegen 1888 – 1907 (Bearbeitung: Joe Mertens, VVN-BDA Siegerland-Wittgenstein)

Anlässlich des 124. Geburtstages Walter Krämers vor zwei Tagen hat der VVN-BDA Siegerland-Wittgenstein das Schulentlasszeugnis Walter Krämers auf seiner Facebookseite veröffentlicht. Dankenswerterweise darf siwiarchiv dieses Bild nachnutzen.