9. Juni – Internationaler Archivtag

Twitter-Event zum Thema „Demokratie und Recht“

9. Juni und der Internationale Archivtag ist fast wieder da. Es gibt so viele Themen zur Auswahl! Aber wir schlagen vor, dass dieses Jahr die Aktivitäten sich auf die Demokratie in ihrer gesamten Bandbreite konzentrieren.
Das britische Nationalarchiv hat dieses Thema vorgeschlagen, den 9. Juni zum „Twitter Tag“ zu machen, wo Archive Geschichten und Archivalien ihrer Bestände zum Thema „Demokratie und Recht“ präsentieren.
Es ist ein Thema, zu dem die meisten Archive eine Beziehung haben und Geschichten erzählen können. Egal, ob Sie ein großes Staatsarchiv oder ein Kommunalarchiv sind, wir alle haben Unterlagen und andere Materialien, die verwendet werden können, um die Geschichte der demokratischen Entwicklung zu erzählen, und Menschen, die für ihre Rechte gestanden haben. Weiterlesen

Archivar 1/2015 online

Archivar115Das nun online als PDF verfügbare Heft widmet sich intensiv den unterschiedlichen archivischen Portalen im Internet.
Ferner sind folgende Beiträge interessant:
Verwendung von alterungsbeständigem Papier in öffentlichen Verwaltungen. Gemeinsame Empfehlung der Archivreferentenkonferenz und der Bundeskonferenz der Kommunalarchive beim Deutschen Städtetag (Mario Glauert/
Johannes Kistenich-Zerfaß/Peter K. Weber)
Das Archiv der Sozialversicherungsträger in Bochum (Gerhilt Dietrich)
Wir nennen es Archivierung. Sicherung von Blogs für die historische Überlieferung (Johannes Renz)

Publikation: „Kommunalarchive – Häuser der Geschichte Quellenvielfalt und Aufgabenspektrum“

bayrkommunalarchiveKommunalarchive – Häuser der Geschichte Quellenvielfalt und Aufgabenspektrum (Hrgg. von Dorit-Maria Krenn, Michael Stephan und Ulrich Wagner), ca. 608 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-87717-855-3, € 29,80

„Mit der Publikation „Kommunalarchive – Häuser der Geschichte“ liegt endlich ein umfangreiches Handbuch vor, das das breite und in den letzten Jahren vielfach erweiterte Aufgabenspektrum sowie die Vielfalt der in diesen kulturellen Gedächtniseinrichtungen bereit gestellten historischen Quellen anschaulich erläutert. Die 26 Autorinnen und Autoren sind fast durchweg erfahrene bayerische Kommunalarchivare, deren Beiträge von langjähriger archivischer Praxis geprägt sind.
Die Publikation zielt zum einen auf ein Fachpublikum von Historikern und Archivaren und kann bei der Aus- und Fortbildung gezielt eingesetzt werden; zum andern richtet sie sich auch an die verantwortlichen Träger der archi- vischen Einrichtungen in Politik und Verwaltung; schließlich gibt sie jedem an der Geschichte seines Ortes Interessierten einen informativen Einblick in die Welt der Kommunalarchive.“
Diese Neuerscheinung zum Bayerischen Archivtag Mai 2015 erlaubt einen lohnenswerten Blick über den kommunalarchivischen Tellerrand, wenn auch bei der Durchsicht der Inhaltsangabe das Fehlen von Filmen und „Tönen“ sowie Zeitungen als klassisches Sammlungsgut der Kommunalarchive auffällt .
Inhalt: Weiterlesen

„Die städtische Armenpflege vom 15. Jahrhundert bis 1902 und der Armen-Unterstützungsverein von 1877 – 1902“

Armenpflege1902Die Festschrift zum 25jährigen Bestehen öffentlicher und privater Armenpflege nach dem Elberfelder Systeme in der Stadt Siegen des Armensekretärs Theodor Kessler ist nun online in den digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster einsehbar.

Erfolgreicher Vortrag zur Entwicklung Obersdorfs

vortraggoebel

Gestern fand der Vortrag zur Entwicklung der Ortschaft Obersdorf (Gemeinde Wilnsdorf) im 18. und 19. Jahrhundert bereits zum zweiten Mal erfreulichen Anklang. Aus gutem Grund! Denn es ist bemerkenswert, welche Ergebnisse die quantitative Auswertung von Kirchenbücher und Personenstandsregistern liefert. Es wäre zu wünschen, wenn diese Methode auch Gegenstand eines Vortrages wird und somit in die lokalgeschichtlichen Publikationen einfließen kann.

Mittendrin-Museum erhält weitere „Kriegskassenraub-Münze“

Hartmut Siebel übergab Exponate an den Freudenberger 4FACHWERK-Verein


Ein Stück weit fühlt er sich durchaus noch als „Flecker Jong“: Hartmut Siebel, Jahrgang 1939, Pfarrer im Ruhestand, der heute in Viersen lebt. Mit seinen Eltern teil-ausgebombt in Essen, war er in den Kriegswirren 1943 nach Freudenberg gekommen, wo die Verwandtschaft zuhause war. Die Familie lebte erst im „Haus Bergfreude“ am Schlagsberg, später an der Asdorfer Straße und auf der Krottorfer Straße.
Hartmut Siebel besuchte jetzt das Freudenberger Mittendrin-Museum, um dem 4FACHWERK-Verein einige Exponate zu überlassen, so auch eine Münze, die dem „Kriegskassenraub“ zuzurechnen ist. Weiterlesen