International Archives Day dedicated to archives in need

The destroyed sixstory cologne city archive

The destroyed cologne city archive, By Frank Domahs, Köln weitere Infos unter: http://www.domahs.de (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

Archives are a fantastic resource for us all. They help us grow in knowledge and understanding of past and present. They empower us to investigate the history we need and the stories we care about. Archives are necessary.

But not all archives are well

On March 3 2009, the city archives of Cologne, Germany collapsed, and with it thousands of documents belonging to one of the oldest city archives in Europe. Holdings reached back to 1408/09 and the oldest document stored was from 922. A huge part of the archives was buried by the collaps. Aabout 40.000 charters, collection of photo and film as well as some of the iconic medieval documents and a collection of seals were saved.

To rebuild or not to be rebuild?

But although part of the collections have been saved, the municipality has recently decided to freeze the build of a new city archives. A decision, which has been critized by both the German Association of Archivists (VdA) as well as ICA, the International Council on Archives.

The archives in Cologne can be supported in different ways, among others this petition. Weiterlesen

„Auf den Spuren der Vorfahren“

Elfte Besuchergruppe der Germanna Foundation aus den USA im Siegerland

Seit dem Jahre 2003 besuchen Nachfahren ehemaliger Siegerländer Auswanderer, die in der Memorial Foundation of the Germanna Colonies (Germanna Foundation) in Virginia organisiert sind, regelmäßig mit Reisegruppen die Heimat ihrer Vorfahren. Bei den Teilnehmern handelt es sich um Nachfahren der 13 Siegerländer Familien, die im Jahre 1713 in die USA auswanderten.
In der Zeit vom 4. bis 8. Juni 2013 kommt nun die elfte Besucherdelegation mit 24 Personen aus den USA ins Siegerland, um sich auf die Suche nach den Spuren ihrer Vorfahren zu begeben. Einige Teilnehmer der Besuchergruppe, die auch diesmal wieder von Dr. Katherine Brown und Dr. Madison Brown aus Virginia / USA geleitet wird, werden wiederholt die Heimat ihrer Vorfahren besuchen, viele weitere Teilnehmer werden dagegen zum ersten Mal im Siegerland sein. Weiterlesen

Petition für die Aufhebung des Planungsstopps für den Neubau des Kölner Stadtarchivs

des Stadtarchivs Köln und der Kunst- u. Museumbibliothek Köln

Die Petiton wurde am 17. April 2013 gestartet und bereits von über 6.500 Menschen unterzeichnet. Sie wendet sich gegen den Stopp der Planungen für den Neubau des Kölner Stadtarchivs. Jede Verzögerung des Neubaus geht zu Lasten der ohnehin geschundenen Archivalien und enthält der (regional)historischen Forschung wichtige Quellen vor (z. B. die Urkunde der Ersterwähnung Siegens oder die Gründungsurkunde Hallenbergs). Ferner strapaziert der Planungstopp die Hilfsbereitschaft der 14 Asylarchive, von denen sie zwei im Kreisgebiet befinden. Daher gilt es diese Petition mitzuzeichnen: Link zur Petition.
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Heilstätte Hengsbach 23

Tagebuch einer Bestandsaufnahme

Zusammengefasste Daten aus den „Erhebungsbögen für Krankenanstalten“

Jahr

Pe

rs

on

al

  Plan- Pflege- Todes- behand.
  Ärzte Kr.schw./-pfleger Med.-Techn, Verwltg.  Wirtsch/Haus betten tage fälle Kranke
1953 2 13 1 2 19 109 37.886 2 457
1954 4 17 1 3 21 120 40.994 4 (?) 502
1955 4 12 1 5 25 120 43.875 3 384
1956 4 12 1 5 25 120 43.952 5 478
1957 4 14 1 5 25 120 44.029 3 356
1958 4 14 1 5 30 120 44.028 3 462
1959 4 14 1 5 26 120 43.580 6 447
1960 4 14 1 5 23 120 43.353 6 390
1961 4 15 1 5 27 120 43.012 7 407
1962 4 13 1 5 32 120 41.749 2 424
1963 4 13 1 5 31 120 43.630 7 461
1964 4 13 1 5 33 120 43.738 4 430
1965 4 14 1 5 29 120 43.814 5 405
1966 3 13 1 5 26 120 40.935 7 326
                   

 

Autorin: Dagmar Spies

VdA: Online-Petition zur geplanten EU-Datenschutzrichtlinie

vdalogoIm Kampf gegen google und facebook beabsichtigen europäische Parlamentarier über das Ziel hinauszuschießen. Ein ohne die Konsultation von ArchivarInnen vorbereiteter Entwurf sieht vor, dass alle personenbezogenen Daten bald nach der Aufgabenerfüllung schon von den Behörden gelöscht werden. Die rechtlich klar abgesicherten Verpflichtungen der öffentlichen Archive zum Schutze personenbezogener Daten werden dabei nicht berücksichtigt. Ein Ersatz verlorener Zeugnisse wie auch die Bereitstellung von Angaben zur Rentenberechnung würde damit künftig unmöglich, von genealogischen Forschungen ganz zu schweigen. Eine Aufarbeitung brisanter Themen, wie die Hilfeleistung für DDR-Heimkinder wäre ohne Nachweise von Heimaufenthalten künftig nicht mehr möglich. Der Internationale Archivrat unterstützt ausdrücklich die Protestaktion, die vom französischen Archivarsverband gestartet wurde. Weiterlesen

Heilstätte Hengsbach 22

Tagebuch einer Bestandsaufnahme

Bei den Abrechnungen mit den Kostenträgern der Tbc-Heilbehandlung begegnet einem relativ häufig der Medikamentenname „Neoteben“.

 

Dazu eine vielleicht spannende Geschichte:

„Neoteben“ bekam seinen Namen etwa 1951 und ging hervor aus dem Mittel „OS 711“, das von dem Nobelpreisträger Gerhard Domagk entwickelt wurde. Es ist chemisch ein Iso-Nikotinsäure-Hydrazid. In zwanzigmillionenfacher Verdünnung verhinderte das Pulver im Reagenzglas Tuberkelbazillen am Wachsen. Das Pulver war damit im Laboratoriumsversuch allen bisher bekannten Tbc-Mitteln um das Zwanzigfache überlegen.

 

Die ersten Versuche mit dem Medikament wurden im September 1951 in den Städtischen Krankenanstalten von Wuppertal bei Professor Philipp Klee  vorbereitet. In der Regel werden solche Versuche in aller Stille zwei Jahre hindurch geführt, bis sich die Wirkung eines Medikaments genau übersehen läßt.

 

Aber diesmal blieb diese Zeit zur Erforschung nicht, da bereits im Februar 1952 in der Weltpresse zu lesen war, dass amerikanische Ärzte ein sensationelles Mittel gegen Tuberkulose gefunden hätten. [Rimifon (Fa. Hoffmann La Roche),  Marsilid (Fa. Hoffmann La Roche),  Nydrazid (Fa. J. R. Squibb & Sons] Diese Mittel nun enthielten die gleichen Wirkstoffe bzw. waren auf der gleichen chemischen Grundlage entwickelt wie das „deutsche“ Neoteben. Die parallelen Forschungen in Deutschland und Amerika waren wohl von unterschiedlichen Quellen ausgegangen, ebenso wie sie nichts voneinander wussten.

  

Die Amerikaner haben nur ihr Schweigen früher gebrochen als die Deutschen: So ließen sich die beteiligten amerikanischen Forscher im Januar 1952 bei einem Treffen über die chemischen Grundlagen und die klinische Anwendung des Rimifon aus. Im Februar kam dann jene Veröffentlichung in die Presse, während fast gleichzeitig Professor Klee in Wuppertal einige ausgewählte Fachärzte mit den bisher in der Stille erzielten Fortschritten des Neoteben vertraut machte.

„In diesem in der Geschichte der Pharmazie einzigartigen Wettlauf um ein Heilmittel waren die Bayer-Werke also um eine Nasenlänge zurückgeblieben, obwohl die Chemikalien etwa zur gleichen Zeit (Sommer 1950) entdeckt wurden. Die wissenschaftliche Veröffentlichung kam in den USA sieben Wochen, die Pressemitteilung sieben Tage früher heraus.“ (Quelle: www.spiegel.de/spiegel/print/d-21976793.html)

 Autorin: Dagmar Spies

Stadtarchiv Siegen goes online: “Klick“ in die Vergangenheit

“Blick von der Siegbrücke“. Historische Ansichtskarte (datiert um 1910) mit Blick auf die Wiesen des Siegufers, über die ab 1968 die “Siegplatte“ errichtet werden sollte. Am linken Bildrand die Färberei Adolf Koch (Quelle: Stadtarchiv Siegen, Best. Ansichtskartensammlung)

“Blick von der Siegbrücke“. Historische Ansichtskarte (datiert um 1910) mit Blick auf die Wiesen des Siegufers, über die ab 1968 die “Siegplatte“ errichtet werden sollte. Am linken Bildrand die Färberei Adolf Koch
(Quelle: Stadtarchiv Siegen, Best. Ansichtskartensammlung)

Mit einem ganz neuen Angebot präsentiert sich das Stadtarchiv Siegen ab sofort im Internet. Nun auch im digitalen Zeitalter angekommen möchte das Archiv mit der Rubrik “Klick in die Vergangenheit“ vor allem Nutzer des world-wide-web ansprechen und diesen virtuellen Archivbesuchern Ereignisse der Stadtgeschichte näherbringen. Das neue Projekt ersetzt die Ausstellungsreihe “Foto des Monats“, bei der bisher besondere Aufnahmen aus der Fotosammlung des Archivs jeweils einen Aspekt der Stadtgeschichte bildhaft dokumentierten. Es ist beabsichtigt, dass sich die Themenauswahl an historischen Jubiläen beziehungsweise mehr oder weniger runden Jahrestagen orientieren soll. Nach wie vor werden Abbildungen zum jeweiligen „Klick“-Thema zusammen mit informativen Texttafeln und historischen Darstellungen auch in der Glasvitrine im Lesesaal des städtischen Archivs im KrönchenCenter ausgestellt, jedoch liegt das Hauptaugenmerk der Konzeption auf dem sprichwörtlichen “Klick“  auf die Website www.stadtarchiv-siegen.de. Hier unterhält das Stadtarchiv einen eigenen Auftritt, auf dem aktuelle Events neben dem Serviceangebot der Kultureinrichtung zu finden sind. Der Klick in die Vergangenheit ist gleichermaßen für jung und alt, für neugierige Internetsurfer und Studierende, für Lehrer und Schüler wie für das allgemeine, geschichtsinteressierte Publikum gedacht – einfach für jeden, der sich für Ereignisse, Personen oder besondere Momente der Geschichte Siegens interessiert. Weiterlesen