Literaturhinweis: „Bewertung und Übernahme elektronischer Unterlagen – Business as usual?“

TUA28Beiträge des Expertenworkshops in Münster am 11. und 12. Juni 2013 / Katharina Tiemann (Hg.). – Münster : LWL-Archivamt für Westfalen, 2013. – 92 S. : Abb. – (Texte und Untersuchungen zur Archivpflege ; 28). – ISBN 978-3-936258-19-6 / 10,00 €

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Neue Fachzeitschrift des Bundesarchivs erschienen

“ …. Es stellt sich die Frage, ob nicht auch sehr umfangreiche Überlieferungsgruppen vollständig archiviert werden müssen, wenn diese in besonderer Weise geeignet sind, personen- und familiengeschichtliche Fragen zu beantworten. ….“
Michael Hollmann, Archive und Erinnerung, Forum, Das Fachmagazin des Bundesarchivs (2013), S. 9

BAForum2013Der erste Band der Zeitschrift „Forum. Das Fachmagazin des Bundesarchivs“ ist erschienen. Das „Forum“ löst die „Mitteilungen aus dem Bundesarchiv“ ab und wird sich in jedem Jahr einem Schwerpunktthema widmen.
Das diesjährige Heft trägt den Titel „Zugang zu Kulturgut – Archivrecht im Wandel“. Die Beiträge befassen sich mit u.a. mit den Anforderungen an ein zeitgemäßes Bundesarchivgesetz, dessen umfassende Novellierung in der begonnenen Legislaturperiode in Angriff genommen wird. Sie verstehen sich als aktuelle Bestandsaufnahmen zu den nationalen und europäischen rechtlichen Vorgaben, mit denen sich die staatlichen Archive konfrontiert sehen, und stellen Lösungsansätze zur Diskussion, wie diese Vorgaben mit den gesellschaftlichen Erwartungen an freien Zugang zu Kulturgut in Einklang zu bringen sind.

Inhalt: Weiterlesen

Archivpflege 79 (2013) ist erschienen

archivpflege79Das neue Heft der Archivpflege ist online als PDF einsehbar. Neben den vielen auch für die Region Siegen-Wittgenstein interessanten Beiträgen, die u. a. den Westfälischen Archivtag in Münster Revue passieren lassen, sei auf die Rezension des Buches über die Juden im Amt Ferndorf verwiesen (S. 64-65).
Aus dem Inhalt: Weiterlesen

Archive im neuen Kulturhandbuch des Kreises Siegen-Wittgenstein

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Vor 22 Jahren machte das Kulturhandbuch für den Kreis Siegen-Wittgenstein erstmals deutlich, wie viel kulturelles Potenzial im waldreichsten Landkreis Deutschlands „im Unterholz“ schlummert. Nach landläufiger Meinung hatten Künstler bis dahin bestenfalls aus Köln oder Frankfurt zu kommen, anstatt aus Hilchenbach oder Neunkirchen. Spätestens jedoch, als nach Erscheinen des allerersten Kulturhandbuchs der Conférencier für die Silberhochzeit nicht mehr von weit her geholt werden musste, sondern als Einheimischer auch mit regionalen Anekdoten zu begeistern wusste, stellten sich viele die sprichwörtliche Frage „warum in die Ferne schweifen…“? Weiterlesen

Geschichtsprojekt: Partnerschaft Clara Schumann-Gesamtschule Kreuztal und ThyssenKruppSteel

Kreuztaler Gesamtschüler erforschen Geschichte der Arbeitswelt vor Ort – Früchte der Kooperation von Gesamtschule Kreuztal und ThyssenKrupp Steel Europe wurden präsentiert.
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Am 14.11. nahmen Vertreter der Clara-Schumann-Gesamtschule Kreuztal am jährlichen Treffen der ThyssenKrupp Steel Europe AG mit ihren Kooperationsschulen teil. Zusammen mit dem Leiter des Ausbildungszentrums von ThyssenKrupp in Eichen, Herrn Heinz-Joachim Klose, nahmen als Vertreter der Schule Achim Luschnath, Abteilungsleiter für die Klassen 8-10, und Frau Anja Kotter, Koordinatorin der Schulkooperationen, teil.
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Gemeinsame Tagung der Ortsheimatpfleger – Besuch im Stadtarchiv


Von den 16 in Freudenberg tätigen Ortsheimatpflegern sind in diesem Jahr sieben neu in ihr Amt gekommen. Grund genug, jetzt gemeinsam in „neuer Runde“ zu tagen, um die Vernetzung insgesamt sicherzustellen. Dazu hatte die Arbeitsgemeinschaft Freudenberger Heimatvereine ins Rathaus eingeladen.
ARGE-Vorsitzender Bernd Brandemann erläuterte kurz die Themenpalette, die der Westfälische Heimatbund für die Ortsheimatpfleger vorsieht. Dabei geht es u. a. um Natur und Landschaft, Ortsgeschichte und Schrifttum, Boden- und Baudenkmalpflege, Jugendarbeit sowie die dokumentarische Begleitung des Geschehens vor Ort. „Keiner steht dabei allein, durch die fachliche Vernetzung wollen wir immer Unterstützung anbieten“, lautete die Botschaft. Und auch die Vorstellung der einzelnen neuen Kollegen verdeutlichte fachliche Schwerpunkte, die jeder durch sein persönliches Wirken und seine Vorerfahrung mitbringt.
Einen Schwerpunkt bildete das Referat von Stadtarchivar Detlef Köppen. Denn für Ortsheimatpflege und örtliche Geschichtsschreibung ist der Kontakt zu dem in Archiven aufbewahrten Sammelgut eine maßgebliche Voraussetzung. Köppen erläuterte die Systematik der unterschiedlichen Archivebenen (Stadt-, Kreis- und Landesarchiv) und wies auf die darüberhinaus gehende Vernetzung hin. Denn: „Freudenberg war immer Grenzstadt, und so finden sich auch in überregionalen Archiven immer wieder wichtige Hinweise“. Zugleich ging er auf die
territoriale wie fachliche Spezialisierung ein und legte die ergänzende Bedeutung zum Beispiel von kirchlichen Archiven dar. Zunehmend spiele, so Köppen, die Forschung via Internet die gewichtige Rolle. Hier konnten sich die Ortheimatpfleger austauschen, welche Portale von ihnen für spezifische Themen genutzt werden Nach der „Trockenübung“ bot sich den Gästen die Gelegenheit, sich auch im Archiv des Rathaus-Kellergeschosses umsehen. Stadtarchivar Köppen erläuterte die Aufbewahrung der Materialien wie das Suchsystem, um für Orte oder Themen
entsprechende Unterlagen zu finden. Auch hier wurde die Begeisterung und das Engagement der Ortsheimatpfleger für ihre Aufgabe deutlich, als sie sich hoch interessiert einen Überblick verschafften, was es hier alles zu entdecken gibt. Weiterlesen

Checkliste „Archive und Ethik“

ArchivEthik„Das Thema des ethisch verantwortungsvollen Handelns in kulturgutbewahrenden Einrichtungen hat in den vergangenen Jahren im In- und Ausland stetig an Bedeutung gewonnen. Es betrifft neben den Museen und den Bibliotheken vor allem auch die Archive.

Vor diesem Hintergrund wurde bereits am 6. September 1996 der Kodex ethischer Grundsätze für Archivarinnen und Archivare von der Generalversammlung des Internationalen Archivkongresses in Peking angenommen. Gemäß dem Vorwort, das ihm vorangestellt wurde, setzt der Kodex Verhaltensmaßstäbe für den Beruf des Archivars bzw. der Archivarin. Er soll neue Angehörige des Berufsstandes mit diesen Maßstäben vertraut machen, erfahrene Archivarinnen und Archivare an ihre berufliche Verantwortung erinnern und das Vertrauen der Öffentlichkeit in diesen Beruf stärken. Der Kodex soll mithin Angehörigen des Berufsstandes einen ethischen Orientierungsrahmen bieten. Weiterlesen

Entdeckungen bei der Erschließung II

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Aus: Josten, Hans-Dirk: Mühlen und Müller im Siegerland, Mit einem Verzeichnis der Wasserkraftanlagen dieser Region; Waxmann, Münster/New York, 1996:

„(…) Im Siegerland gehörte die Papierherstellung nicht zu den wichtigen Industriezweigen. Der erste, wahrscheinlich mißlungene Versuch, eine Papiermühle zu errichten, erfolgte gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Niederschelden. Die erste und auch als einzige erfolgreich betriebene Papiermühle war die von Johannes Oechelhäuser 1818 gegründete, der später noch eine zweite folgte.(…)“

Aus: 1840-1955 Waldrich Siegen. Zur Geschichte der Stadt Siegen und des deutschen Werkzeugmaschinenbaues. Festschrift Dr.-Ing. E.H. Oskar Waldrich zum 75. Geburtstag; H.A.Waldrich GmbH Siegen in Westfalen; S. 141-144:

„Der zum Kloster gehörende „Johannes-Weiher“, der wahrscheinlich von einem aus der Leimbach abgezweigten Graben mit Frischwasser versorgt wurde und wohl als Karpfenlieferer für die Fastenspeisen diente, lag auf dem Gelände des heutigen Mädchen-Gymnasiums und Landratsamtes; er ist in der ältesten Katasterkarte des Siegener Stadtteils Hammerhütte vom Jahr 1826 eingetragen und wurde hiernach begrenzt von Linien, die im Südosten etwa der Fahrbahnmitte der heutigen St.-Johann-Straße, im Nordwesten der heutigen Koblenzer Straße entlang liefen und von Kochs Ecke im Nordosten bis unterhalb des heutigen Landramtsamtes im Südwesten reichten. Der etwa 165m lange und 50 m breite „Gehanswäjer“ scheint um 1835 herum zugeschüttet worden zu sein.“ Weiterlesen