„Zeitzeugen auf Zelluloid“ zur Filmsammlung Apelt:

„Im Siegerland“ und „Glocken über den Wäldern“
Heute, 16.03.16, 19 Uhr, Siegen, LYZ

120328_ZeitzeugenAufZelluloidIn seiner Reihe „Zeitzeugen auf Zelluloid“ stellt das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein am kommenden Mittwoch (16.3.) im Siegener Kulturhaus Lÿz zwei regionale Filme aus der Sammlung des Filmemachers Herbert Apelt vor. Die Sammlung wurde gemeinsam mit der in Siegen ansässigen Firma mundus.tv gesichert und wird zurzeit gesichtet. Gezeigt werden der Unterrichtsfilm „Im Siegerland“ (1952) und der Kulturfilm „Glocken über den Wäldern“ (1953). „Im Siegerland“ entstand zeitgleich mit der bekannten Regionaldokumentation „Der Eisenwald“ und wurde für schulische Zwecke bearbeitet. „Glocken über den Wäldern“ ist ein Kulturfilm, der das heutige Südwestfalen von der Soester Börde über das Sauerland bis hin zum Siegerland zeigt. Im Rahmen der Vorführung berichten Kreisarchivar Thomas Wolf und Alexander Fischbach (mundus.tv), über die Sicherung und Bearbeitung der Filmsammlung Herbert Apelt.
Eintritt frei! Um eine Spende für die Erhaltung des regionalen audiovisuellen Archivguts wird gebeten.

68. Westfälischer Archivtag in Lünen. Abstracts:

Im Blog des LWL-Archivamtes für Westfalen sind bereits folgende Abstracts zum heute und morgen stattfindenden Archivtag erschienen:
68WAT
1) Dr. Gerald Kreucher, Karten im Archiv
2) Scheer/Bentler, Führung des Liegenschaftskatasters
3) Dr. Christoph Schmidt, Geobasisdaten und die Herausforderungen der elektronischen Langzeitarchivierung
4) Wilhelm Grabe, Planspiele
5) Dr. Patrick Sturm, Vom Zerfall bedroht – Anforderungen, Erschwernisse und Methoden zur Rettung historischer Baupläne
6) Dirk Elbert, Kleinkunst, Kirmes, Kommunalwahl – Überlegungen zu einem städtischen Sammlungskonzept für die Archivierung von Plakaten
7) Dr. Harald Stockert, Digitalisierung von Großformaten – Methoden und Anforderungen an verwaltungsinterne Kooperationspartner oder Dienstleister

Beamtenkartei in der Datenbank Nassau-Oranien

Werkzeug für regionale Geneaologie und Biographieforschung

Zusätzlich zu den Archivalienverzeichnungen wurde auch die sog. „Beamtenkartei“ in die Datenbank Nassau-Oranien aufgenommen. Diese umfangreiche Kartei, die von Archivaren des Hessischen Hauptstaatsarchivs angelegt wurde und bislang nur auf Karteikarten vorlag, enthält Informationen und Quellenbelege knapp 6000 Beamten der nassauischen Verwaltung vom Spätmittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Enthalten sind neben hohen Regierungsbeamten und Beamten auf Regional- und Ortsebene (Amtmänner, Schultheißen, Förster etc.) auch Hofbediente, etwa Köche, Barbiere oder selbst Pferdejungen, und Militärangehörige. Bei der Übernahme der Daten wurden, entsprechend der zugrundeliegenden Kartei, für jede Person ein eigener Datensatz (Verzeichnungseinheit) angelegt und die einzelnen Datensätze durchnummeriert. Die Einträge bestehen aus dem Namen und – soweit bekannt – näheren Angaben um Lebenslauf und zu Verwandtschaftsverhältnissen. Wertvoll aber ist die Kartei durch uahlreiche Verweise auf Archivalien und weiterführende Literatur, so dass die Forschenden auch einen erstklassigen Einstieg in die Nutzung des so geannten Alten Dillenburger Archiv bietet.
Das Hessische Hauptstaatsarchiv hat anlässlich der virtuellen Rekonstruktion dieses auf Archive in Wiesbaden, Den Haag, Münster, Hannover, Darmstadt und Koblenz verteilten Besandes die Gelegenheit ergiffen, die Angaben auf den oft schwer lesbaren Karteikarten in diese Datenbank zu integrieren. In der bisher nur in Ausnahmefällen den Nutzern vorgelegte Kartei lann somit set November 2015 online recherchiert werden, und darüber hinaus ist es noch möglich, nicht nur, wie bisher, nach Namen sortiert vorzugehen, sondern auch gezielt nach Orten und Ämtern zu suchen. Wer also metzt Hofmünstler oder Wasenmeister ausfindig machen möchte: Die oranische Beamtenkartei machte es online möglich. Einzusehen ist sie im Archvinformationssystem Arcinsys (http://www.arcinsys.hessen.de) in Bestand 3036 Rekonstruktion Dillenburg Archiv unter dem Köassifikationspunkt Verwaltung der nassauischen Grafschaften und Fürstentümer> Zentral>Diener- und Beamtensachen>Personennachweise. Weiterlesen →

Akten des Stifts Keppel stehen online

Letzte Seite der Kapitularordnung von 1692 (LAV NRW W Stift Keppel - Akten Nr.1, fol.20)

Letzte Seite der Kapitularordnung von 1692 (LAV NRW W Stift Keppel – Akten Nr.1, fol.20)

Ab sofort können die Aktenbestände des Stifts Keppel online eingesehen werden (http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp…). Dabei handelt es sich um die Teilbestände „Stift Keppel, Akten“ mit 34 Verzeichnungseinheiten (Laufzeit 1470-1809), „Stift Keppel, Rechnungen“ mit 173 Verzeichnungseinheiten (Laufzeit 1542-1841) und „Stift Keppel, Stiftsrentei“ mit 112 Verzeichnungseinheiten (Laufzeit 1600-1872). Die Digitalisate befinden sich unter den jeweiligen Verzeichnungseinheiten in den Findbüchern und können über den LAV-Viewer aufgerufen werden.
Das Stift Keppel wurde 1239 als Prämonstratenserinnenkloster erstmals erwähnt. Nach Einführung der Reformation erfolgte 1594 die Umwandlung des Klosters in ein freiweltliches Damenstift evangelischer Prägung. Infolge des Westfälischen Friedens erhielt das Damenstift eine neue Verfassung und wurde ab 1654 simultan mit vier reformierten und vier katholischen Stiftsdamen besetzt. Katholische und reformierte Äbtissinnen wechselten sich ab und es gab zwei konfessionell getrennte Haushaltungen. 1812 erfolgte die Aufhebung des Stifts Keppel. 1871 wurde im Stiftsgebäude die „Keppelsche Schul- und Erziehungsanstalt“ für Mädchen mit einem Internat errichtet.

Zum 7. Jahrestag des Archiveinsturzes in Köln

Kuball_ArchivKomplex_3Die Initiative ArchivKomplex nimmt den siebten Jahrestag des Archiveinsturzes zum Anlass, der Stadt Köln ein Geschenk zu machen: ein Werk eines international bekannten Künstlers, das die Bedeutung des Ereignisses vom 3. März 2009 für die Entwicklung der Stadt auf eindrucksvolle Weise herausstellt.
Wir laden alle Interessierten herzlich ein, am 3. März 2016 um 13:30 Uhr an der Veranstaltung von „Köln kann auch anders“, um 13:58 Uhr an den beiden Schweigeminuten und anschließend am Ort des Geschehens (vor dem Haus Waidmarkt 2, 50676 Köln) an unserer Aktion „Enthüllung an der Einsturzstelle“ teilzunehmen.
Sieben Jahre nach dem Einsturz fehlt in der Severinstraße jeglicher offizielle Hinweis auf dasEreignis. ArchivKomplex wird daher am Jahrestag diese Erinnerungslücke schließen und der Stadt ein Geschenk übergeben, das wir gemeinsam mit dem Künstler Mischa Kuball vorbereitet haben. Weiterlesen →

Räumung des Asylarchivs bei der Stadt Freudenberg ist abgeschlossen

Materialien aus Köln werden künftig im den Räumen des ehem. Hauptstaatsarchiv Düsseldorf bearbeitet.

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Das Zuhause auf Zeit für das geschädigte Archivgut ist ausgeräumt: Fast sieben Jahre lang waren die 30 kleinen und 1106 großen Kartons sowie 38 Sonderobjekte mit den beschädigten Archivalien in Freudenberg auf 300 Regalmeter untergebracht. Sie wurden vom 15.-24. Februar 2016 mit sieben Transporten nach Düsseldorf transportiert, um dort erfasst zu werden. Am Mittwoch dem 24. Februar wurden die letzten Kartons abgeholt.

Die beschädigten Dokumente stammen u.a. aus den Kölner Schützenwesen des Stadtmilitärs der französischen Verwaltung Kölns sowie Haushaltsrechnungen des 17. Jahrhunderts. Weiterlesen →

Regionale Betreffe im Staatsarchiv Würzburg

Aufruf des VdA zur Unterzeichnung der Online-Petition gegen die Verlegung Staatsarchiv

Nur noch heute ist die Unterzeichnung der o. g. Petition möglich. Ein kurzer Blick ist die Bestände des Würzburger Staatsarchivs zeigt, dass auch für unsere Region relevantes Archivgut durch den möglichen Umzug nach Kitzingen betroffen ist. Es folgen zwei Beispiele:
1) StAWü, Provenienzanalyse 59, Korrespondenz, betr. den Sukzessionsstreit zwischen der reformierten und der katholischen Linie des Hauses Nassau bezüglich der Nassau-Siegen´schen Lande, 1705 – 1707 [Provenienz: Hochstift Würzburg Gehemine Kanzlei]
2) StAWü, Mainzer Regierungsarchiv 7359, Beabsichtigter Beitritt des Grafen Gustav von Wittgenstein zum Münzverein der korrespondierenden fünf Stände; Abweisung, 1695.

Märkischer Kreis: Bilddatenbank vorgestellt

Wohn- und Geschäftshaus Waarenhandlung Georg Dickel in Girkhausen, ca. 1910, Kreisarchiv Märkischer Kreis, F 1296 (Fotograf M. Uhlig, Bochum)

Wohn- und Geschäftshaus Waarenhandlung Georg Dickel in Girkhausen, ca. 1910, Kreisarchiv Märkischer Kreis, F 1296 (Fotograf M. Uhlig, Bochum)

Ab und zu wirft siwiarchiv auch einen Blick über den Tellerrand hinaus, vor allem wenn man dort auch regional fündig wird: “ „Canto Cumulus“ heißt die neue Bilddatenbank, die ab sofort vom Kreisarchiv des Märkischen Kreises eingesetzt wird und ab Mitte des Monats eingesehen werden kann. Von dieser digitalen Neuerung können alle Interessierten profitieren. „Wir haben einen großen Bestand von mehreren Tausend historischen Bildern, Ansichtskarten, Briefköpfen, Fotos von Medaillen. Die werden alle digitalisiert und in die neue Datenbank eingepflegt“, erklärt Kreisarchivarin Dr. Christiane Todrowski. Mit mehr als 7.000 Dateien geht die Datenbank an den Start, es werden ständig mehr.

„Canto Cumulus“ ist die Software eines deutsch-amerikanischen Unternehmens mit Sitz auch in Berlin. Genutzt wird es in erster Linie in Agenturen, Unternehmen und Behörden zur Archivierung, Organisation und Distribution von Mediendateien innerhalb einer Netzwerk-Infrastruktur. Weiterlesen →