
Treppenhaus mit Flur und Brunnen im Obergeschoss, 1931 (?), Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, 4.2.8./2
s. a. Bilder des LYZ 1 mit knappen Informationen zur Geschichte der Bilder und des LYZ´.

Treppenhaus mit Flur und Brunnen im Obergeschoss, 1931 (?), Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, 4.2.8./2
s. a. Bilder des LYZ 1 mit knappen Informationen zur Geschichte der Bilder und des LYZ´.

Halle, Treppenhaus und Flur im mittleren Gebäude (1931 ?), Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, 4.2.8./1
Im Zuge einer Publikation zur Geschichte des Siegener Kulturhauses LYZ hat das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein historische Photographien zur Geschichte des Lyzeums übernommen. Die Bilder wurden bei der Auflösung des ehemaligen Mädchengymnasiums vor der Vernichtung gerettet.

Dr. Georg Lunemann, Erster Landesrat und Kämmerer des LWL (v.r.), Dr. Marcus Stumpf, Leiter des LWL-Archivamtes, und Wieland Schäfer, Leiter der LWL-IT-Abteilung, freuen sich über den neuen Service des LWL.
Foto: LWL
Als erste kommunale Archive werden die Städte Bochum, Hamm und Münster ihre Daten mit DiPS.kommunal beim LWL speichern. Weitere Städte und Kreise stehen schon in den Startlöchern. Weiterlesen

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Der 35 mm, s/w – Ton- Dokumentarfilm „Eine Stadt wird geboren“ aus dem Jahre 1955 über die Feiern
zur Stadtwerdung von Weidenau-Sieg, ist bisher nicht mehr auffindbar. Daher hat sich Günter Dick aus Sankt Augustin auf die Suche begeben. Seine bisherigen Kenntnisstand hat er dankenswerterweise zur Veröffentlichung auf siwiarchiv freigegeben: Recherchen zu -Eine Stadt wird geboren- Stand 20.9.2017 (PDF).
In der Siegener Zeitung erschien gestern der Artikel „Förderverein geht das Licht aus. Unterstützer der Wilhelmsburg geht das Licht aus. Stadtarchiv, Museum und Bibliothek werden künftig auf Zuschüsse verzichten müssen.“
Der Förderverein wird sich laut Artikel in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26. Oktober auflösen – Grund sind Nachwuchsprobleme auf Vorstandsebene. Für das Archiv sind dann diese Folgen zu erwarten: “ …. Regelmäßig unterstützte der Förderverein Archiv, Stadtbücherei und Stadtmuseum. Bücher und andere Medien wurden für die Bibliothek angeschafft, das Archiv bekam immer wieder Zuschüsse – beispielsweise für die seit Jahren durchgeführten Entsäuerungen alter Dokumente. ….. Reinhard Gämlich, Stadtarchivar und Museumsleiter, bedauerte …. das bevorstehende Verschließen des Fördertopfes. Der Verein habe immer wieder Anschaffungen ermöglicht, die aus städtischen Mitteln einfach nicht zu stemmen gewesen seien. …..“
mit Fachmesse ARCHIVISTICA 2017

Vom 27. bis 30. September 2017 findet in Wolfsburg der 87. Deutsche Archivtag statt. Unter
dem Motto „MASSENAKTEN – MASSENDATEN. Rationalisierung und Automatisierung im Archiv“
werden vor allem die Folgen der Digitalisierung für die Archive diskutiert. Europas größter
nationaler Archivkongress wird vom VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.
ausgerichtet, erwartet werden ca. 700 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland.
Auf der parallel stattfindenden Fachmesse ARCHIVISTICA präsentieren 40 Aussteller Produkte
und Innovationen rund um das Archivwesen.
Behörden, Ämter und Fachstellen haben schon immer große Aktenmengen produziert. Seit Jahren kommen jedoch immer mehr digitale Daten hinzu, welche ebenfalls bewertet und archiviert werden müssen. Die Archive stehen dabei vor dem Problem, dass diese Daten in uneinheitlichen Fileablagen und verschiedenen Dateiformaten gespeichert sind, darüber hinaus sind die Ablagesysteme je nach Behörde oder Standort unterschiedlich sortiert.
„Für Archivarinnen und Archivare sind große Überlieferungsmengen nicht neu, aber eine Datenflut wie heute hat es so noch nicht gegeben“, sagt der VdA-Vorsitzende Ralf Jacob. „Wir müssen uns daher fragen, wie wir den neuen Anforderungen gerecht werden können und ob sich die Aufgaben der Archive in Zeiten von Big Data nicht grundlegend gewandelt haben.“
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In seiner Regierungserklärung erwähnte der neue Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU) gestern mit keinem Wort die Archive. Ist dies ein schlechtes Zeichen für den Substanzerhalt des kulturellen Erbes, für die Herausforderungen der digitalen Langzeitachiverung oder für die Bildungspartnerschaften von Archiven und Schulen?