siwiarchiv-Sommerrätsel: Wer bin ich?

Ich wurde 1899 im Altkreis Wittgenstein geboren. Nach meinem Abitur in Lennep studierte ich in Marburg und Münster. Mein Beruf führte mich u. a. nach Königsberg, Osnabrück, Hannover, Düsseldorf und Berlin. Danach wurde ich im Ausland Dänemark und Italien eingesetzt. Vor ziemlich genau 70 Jahren geriet ich in größte Gefahr wegen eines Freundes aus Königsberger Tagen. 1980 bin ich versorben.

Zu beantworten sind folgende drei Fragen:
1) Wer bin ich?
2) Welche gefährliche Situation ist gemeint?
3) Wer war der „Königsberger Freund“?

Die Antworten sind wie gewohnt als Kommentare zu diesem Eintrag einzureichen. Die erste richtige Lösung aller drei Fragen, wird mit einem kleinen Preis belohnt. Die Auflösung des Rätsels erfolgt am 18. August 2014.

P.S. Es wäre schön, wenn der Lösungsweg skizziert wird.

Fremdenverkehr in Hilchenbach und seine Überlieferung im Stadtarchiv

Abstract des Vortrages von Reinhard Gämlich (Stadtarchiv Hilchenbach) auf dem heutigen Workshop “Tourismusüberlieferung als historische Quelle – Touristiker, Archive und Forschung im Diskurs”

Mit der Gründung des Schlossberg-Verschönerungsvereins 1885, in Anlehnung an die 1255 erstmals erwähnte und 1292 namentlich als „Ginsberg“ genannt Burg, begann die Geschichte des Fremdenverkehrs in Hilchenbach. 1902 wurde der „Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs in Hilchenbach und Umgegend“ gegründet, und durch umfangreiche Bemühungen konnte der Fremdenverkehr gesteigert werden, verbunden mit der Anerkennung als Luftkurort bis 1976. Reizvolle Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Marktplatz mit seinen historischen Fachwerkhäusern, der Kirche sowie der Wilhelmsburg, locken viele Besucher nach Hilchenbach.

Der Abschluss eines Leihvertrages mit dem Hilchenbacher Verkehrs- und Verschönerungsverein am 22. Januar 1990 und die Übergabe der Akten sind Grundlage für viele Archivforschungen. Nachweise im Findbuch des Stadtarchivs bilden eine weitere Quelle. Forschungsmöglichkeiten konnten somit geschaffen werden.

Kontakte zum heutigen Tourismus- und Kneippverein Hilchenbach e.V. und Überzeugungsarbeit zur Abgabe von Akten an das Stadtarchiv bilden eine weitere Grundlage des Vortrages. Auf Überlieferungslücken und wie diese geschlossen werden können, wird verwiesen.

DOMiD veröffentlicht Handreichung für Archive zum Thema Migration

Ein großer Teil der Bevölkerung NRWs hat einen Migrationshintergrund. In der kommunalen Archivlandschaft fehlte es bis dato an einer Handreichung, wie deren Lebenswirklichkeit angemessen archivarisch gesammelt werden kann.

Das Kölner Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMiD) hat gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland, dem Kreisarchiv des Rhein-Erft Kreises, dem Stadt- und Kreisarchiv Düren und dem Stadtarchiv der Stadt Hürth ein einzigartiges Dokumentationsprofil speziell für Archive entwickelt. Es gibt Empfehlungen, welche Akten, Sammlungen, Nachlässe, etc. unter dem Aspekt Migration archivwürdig sind. Die Handreichung wurde auf dem Rheinischen Archivtag 2014 in Kleve vorgestellt und steht online zur Verfügung: dokumentationsprofil_migration.
Quelle: Facebook-Seite DOMiD 
s. a. Homepage DOMiD

Lese- und Schreibkurs Offenbacher Schrift

„Lesen macht vielseitig, Verhandeln geistesgegenwärtig und Schreiben genau.“ Francis Bacon

Unter diesem Motto bietet das Gemeindearchiv Burbach in Kooperation mit der Seniorenservicestelle in diesem Jahr bereits zum dritten Mal einen Lese- und Schreibkurs zur Offenbacher
Schrift an.
Unter fachkundiger Leitung können Sie an jedem Dienstag im Juli jeweils in Doppelstunden die „Rudolf-Koch-Kurrent“ erlernen und nun außer dem Schreiben auch die alten Schätze auf Ihrem Dachboden oder den Einkaufszettel der Uroma entziffern. Sollten Sie bereits Kenntnisse im Lesen und/oder Schreiben haben, sind Sie herzlich willkommen, diese an Quellen aus dem 19. und 20. Jahrhundert aufzufrischen! Die Offenbacher Schrift wurde 1927 von
Rudolf Koch entwickelt. Sie war in Süd-, Mitteldeutschland und im Rheinland verbreitet und wurde vereinzelt an bundesdeutschen Grundschulen bis Mitte der 1960er Jahre als Zweitschrift gelehrt. Diese Kurrentschrift ist verwandt mit der ehemaligen Ausgangsschrift Sütterlin und soll leichtes Schreiben mit einer schönen Schriftform verbinden.
Die Kursgebühr beträgt 12,00 € pro Person. Die Teilnehmerzahl für den Kurs ist auf 15 Personen begrenzt.
Kontakt:

Präsentation des Bandes „Friedrich Philippi“ von Wilfried Reininghaus

12. Juni 2014, 17 Uhr
Vortragsraum des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Abteilung Westfalen, Bohlweg 2, 48147 Münster

philippiWilfried Reininghaus, Friedrich Philippi. Archivar und Historiker in wilhelminischer Zeit – eine Biographie (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 15; Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 47), Münster (Aschendorff) 2014, ISBN 978-3-402-15116-7, Preis: 39,00 Euro.

Friedrich Philippi (* 1853 in Elberfeld, + 1930 in Münster) begann seine berufliche Laufbahn als Archivar am Staatsarchiv Münster (1876–1879), wohin er nach einem Intermezzo am Staatsarchiv Marburg zurückkehrte. Während seiner zweiten Tätigkeit in Münster von 1881 bis 1885 heiratete Philippi Mathilde Steinkopff, eine Tochter des Provinzialsteuerdirektors, bevor er über Stationen in Berlin und Stettin Direktor des Staatsarchivs Osnabrück (1888–1897) wurde. Von 1897 bis zu seiner Pensionierung 1920 hatte er schließlich die Leitung des Staatsarchivs Münster inne und beschloss damit eine glänzende Karriere als preußischer Beamter. Weiterlesen