Totenbuch des KZ Sachsenhausen online

totenbuchSachsenhausen„Am 22. August 2014 haben der Brandenburgische Kulturstaatssekretär Martin Gorholt, Stiftungsdirektor Prof. Dr. Günter Morsch und der Überlebende des KZ Sachsenhausen, Jonny Valentin, in der Potsdamer Staatskanzlei das Online-Totenbuch mit den Namen von 21.913 Opfern des KZ Sachenhausen freigeschaltet. Es kann ab sofort über die Website der Gedenkstättenstiftung unter www.stiftung-bg.de/totenbuch aufgerufen werden. Neben den Namen der Opfer werden Geburtsdatum und -ort, Sterbedatum und Häftlingsnummer angegeben. Das Online-Totenbuch bietet darüber hinaus eine Suchfunktion, Informationen zu den Sterbeorten, bei denen es sich vor allem um Außenlager des KZ Sachsenhausen handelt, sowie zu den benutzen Quellen.

Kulturstaatssekretär Gorholt erklärte in seinem Grußwort, wie wichtig die historisch-politische Bildung der Gedenkstättenstiftung ist: „Das Land Brandenburg hat immer wieder deutlich gemacht, dass Staat und Gesellschaft gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus und der SED-Diktatur eine Verpflichtung haben, sich der Vergangenheit zu stellen, so auch in seinem Konzept zur zeitgeschichtlichen Erinnerungskultur. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit kann insbesondere junge Menschen motivieren, sich als mündige Bürger eigenverantwortlich in unser Gemeinwesen einzubringen. Ich wünsche sehr, dass das Digitale Totenbuch als neue Quelle zur Geschichte des KZ Sachsenhausen intensiv und weltweit genutzt wird, und dass es gelingen wird, bisher unbekannte Opfer des Konzentrationslagers Sachsenhausen zu ermitteln.“ Weiterlesen

Neues Blog in der Blogroll: BIÖG

Das Blog des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung in Wien ist seit wenigen Tagen online.
“ ….[I]n Fortsetzung einer mehr als ein Jahrhundert zurückreichenden Tradition der ebenso einfachen wie sinnfälligen Bezeichnungen für die Publikationen des Instituts kann es eigentlich nur „BIÖG“ heißen. Hier sollen von nun an, zusätzlich zur bestehenden Online-Präsenz des Instituts, dessen Aktivitäten in Forschung, Lehre und Veröffentlichungen begleitet werden.
Das Institut für Österreichische Geschichtsforschung (IÖG) ist eine international anerkannte Forschungs- und Ausbildungsstätte für Methodenlehre und Pflege der historischen Hilfswissenschaften (Paläographie, Urkundenlehre, Aktenkunde, Quellenkunde etc.) in ihrem kulturgeschichtlichen Kontext. …. Zu den Aufgaben des Instituts zählen die epochenübergreifende Erforschung und Darstellung der österreichischen Geschichte im europäischen Rahmen, die Arbeit an Unternehmungen der Quellenedition und Quellenerschließung, die Herausgabe von Publikationen (der Zeitschrift „Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung“, MIÖG, sowie mehrerer Buchreihen), die Organisation von Tagungen, Workshops und Vorträgen, die Ausbildung im Rahmen eines Masterstudiums „Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft“ sowie die Mitwirkung seiner Angehörigen in der Lehre der historischen Studien an der Universität Wien.“
Quelle: Thomas Stockinger, BIÖG – Blog des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, in: Weblog BIÖG, 22. 8. 2014, http://bioeg.hypotheses.org/1.

Archivrecht: Dienstliche E-Mails müssen dem Archiv angeboten werden

Archivalia weist ein ein entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg vom 30. Juli 2014 hin:
„Kurzbeschreibung: Im Streit um die Kopien von E-Mails aus dem Herbst 2010 hat der 1. Senat des Verwaltungsgerichtshofs das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe bestätigt: Der frühere Ministerpräsident Stefan Mappus kann vom Land Baden-Württemberg verlangen, dass dieses drei Dateien mit „Arbeitskopien“ des Outlook-Postfachs sowie sämtliche Kopien dieser Dateien löscht, nachdem diese zuvor dem Landesarchiv zur Übernahme als Archivgut angeboten worden sind. Weiterlesen

Linktipp: Archivdatenbank des Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz

Das GStA PK präsentiert ab sofort online seine neue Archivdatenbank. Das Geheime Staatsarchiv verwahrt u. a. die Überlieferung der preußischen Staatsministerien, so dass alleine bei der Recherche nach Orten des Kreisgebietes einige Treffer zu erwarten sind.

Zur neuen Archivdatenbank.
Zu digitalisierten Archivalien
Quelle: Pressemitteilung des GStA PK, Link.

Rundgang durch Dreslers Park

Do. 24.07. 17.00 – 18.30 Uhr
Führung von Stadtbaurat Eberhard Vogel, Kreuztal
Treffpunkt: Weiße Villa, Hagener Straße 22-30, Kreuztal

Der Dresler’sche Park liegt mit einer Fläche von ca. 1,2 ha im Zentrum Kreuztals. Herzstück der Bebauung sind zwei Villen aus dem 19. Jahrhundert. Stadtbaurat Vogel lädt zu einem Rundgang ein und gibt interessante Einblicke zu Erwerb und Renovierung des Areals, den Gebäuden und ihrer heutigen Nutzung.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Kreuztal, 28.4.2014

Kindergarten im Kreisarchiv

Anlässlich der Einschulung der Vorschulkinder überlegte sich die Ev. Kita Nachtigallweg, Siegen-Eiserfeld, eine besondere Aktion. Die zukünftigen Schulkinder haben während ihrer Kindergartenzeit viel erarbeitet: Sie haben in verschiedenen Projekten gemalt, gebastelt und gewerkelt. So entstand nach und nach ein persönliches Portfolio. Wenn also schon die Kinder einen Riesenordner über die Jahre gesammelt haben, wie groß muss wohl der „Ordner“ sein, indem die Dinge aller Menschen… oder zumindest derer einer Stadt oder eines Kreises aufbewahrt werden?
Kita Nachtigallweg neu 1221Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, besuchten die Kinder das Kreisarchiv im IHW Park. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Herrn Wolf zogen wir in die Tiefen des Kellers auf der Suche nach Schätzen… Vorbei an alten Landkarten ging es durch meterlange Regale, welche Unmengen Kartons beherbergten. Um ein Mengengefühl zu bekommen, zählten wir die Kisten eines Regalbodens von denen es viele übereinander und noch mehr daneben gab. Und in jedem dieser Kartons lagen hunderte Seiten Papier mit noch mehr Informationen drauf. Herr Wolf fragte die Kinder dann, warum die Seiten wohl in Kartons lagern würden, worauf die Kinder erklärten: „damit da kein Licht dran kommt!“ Weiterlesen

Zweite Sitzung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit und Social Media

v.l.n.r. (erste Reihe): Oliver Laux-Steiner (VdA-Schatzmeister), Dr. Irmgard Christa Becker (VdA-Vorsitzende), Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein); v.l.n.r. (weite Reihe): Dr. Veit Scheller (Vorsitzender VdA-FG 7), Daniel Brochwitz (Fa. weltlabor); v.l.n.r. (dritte Reihe): Dr. Jens Murken (Landeskirchliches Archiv Bielefeld), Andrea Rönz (Stadtarchiv Linz am Rhein), Dr. Thorsten Unger (Universitätsarchiv Osnabrück); v.l.n.r. (vierte Reihe): Dr. Bastian Gillner (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Duisburg), Dr. Joachim Kemper (Stadtarchiv Speyer), Thilo Bauer (VdA-Geschäftsführer). Foto: VdA

v.l.n.r. (erste Reihe): Oliver Laux-Steiner (VdA-Schatzmeister), Dr. Irmgard Christa Becker (VdA-Vorsitzende), Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein); v.l.n.r. (weite Reihe): Dr. Veit Scheller (Vorsitzender VdA-FG 7), Daniel Brochwitz (Fa. weltlabor); v.l.n.r. (dritte Reihe): Dr. Jens Murken (Landeskirchliches Archiv Bielefeld), Andrea Rönz (Stadtarchiv Linz am Rhein), Dr. Thorsten Unger (Universitätsarchiv Osnabrück); v.l.n.r. (vierte Reihe): Dr. Bastian Gillner (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Duisburg), Dr. Joachim Kemper (Stadtarchiv Speyer), Thilo Bauer (VdA-Geschäftsführer). Foto: VdA

Zur künftigen Neuausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes hat sich die Ad-hoc-Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit und Social Media am 1. Juli 2014 zu einer zweiten Arbeitsssitzung in der Geschäftsstelle getroffen. Über die erste AG-Sitzung berichteten wir bereits. Weiterlesen

invenio – Rechercheanwendung im Internet: Neues Online-Angebot des Bundesarchivs

Am Mittwoch, dem 25. Juni 2014, um 12:00 Uhr wurde invenio, die Rechercheanwendung des Bundesarchivs, als neues Online-Angebot unter der Adresse https://invenio.bundesarchiv.de freigeschaltet.
Um die Recherche in seinen Beständen auch über das Internet zu ermöglichen, hat das Bundesarchiv die Rechercheanwendung invenio, die bereits in den Lesesälen für Benutzer zur Verfügung steht, erweitert. Sie erlaubt es nun, auch über das Internet auf sämtliche ver-fügbaren Erschließungsinformationen zu Schriftgutbeständen des Bundesarchivs zuzugreifen. Weiterlesen