invenio – Rechercheanwendung im Internet: Neues Online-Angebot des Bundesarchivs

Am Mittwoch, dem 25. Juni 2014, um 12:00 Uhr wurde invenio, die Rechercheanwendung des Bundesarchivs, als neues Online-Angebot unter der Adresse https://invenio.bundesarchiv.de freigeschaltet.
Um die Recherche in seinen Beständen auch über das Internet zu ermöglichen, hat das Bundesarchiv die Rechercheanwendung invenio, die bereits in den Lesesälen für Benutzer zur Verfügung steht, erweitert. Sie erlaubt es nun, auch über das Internet auf sämtliche ver-fügbaren Erschließungsinformationen zu Schriftgutbeständen des Bundesarchivs zuzugreifen.

Dabei stehen verschiedene Suchstrategien zur Verfügung. Die navigierende Suche führt über die Struktur der Bestände zu den Ergebnissen. In der allgemeinen Suche wird eine Voll-textsuche mit weiteren Suchkriterien verbunden und ermittelt so gezielt sachbezogene Erschließungsinformationen. Die Darstellung des Rechercheergebnisses erfolgt Kontext bezogen, um so den Erstehungszusammenhang der Treffer jederzeit deutlich zu machen und zugleich die weitergehende Recherche zu unterstützen. Die Personensuche führt zu personenbezogenen Erschließungsdaten. Die Recherche erfolgt bestandsübergreifend und kann bei Bedarf auf Bestandsgruppen oder einzelne Bestände eingegrenzt werden.
invenio erlaubt Vormerkungen von Archivgut und dessen Bestellung in die Benutzersäle des Bundesarchivs. Der unmittelbare Aufruf von digitalisiertem Archivgut ist durch eine Schnittstelle zum Digitalen Magazin möglich.
Die Bereitstellung der Informationen in invenio wird – unter Berücksichtigung archivrechtlicher Bestimmungen – fortlaufend erweitert und aktualisiert.
invenio unterstützt so die Vorbereitung von Benutzungen unter Berücksichtigung sämtlicher verfügbarer Informationen schon vor einem Besuch beim Bundesarchiv.
Zum digitalen Archivgut, das bereits über invenio eingesehen werden kann, gehören nicht zuletzt Quellen zum Ersten Weltkrieg, die anlässlich des Gedenkens an den Ausbruch des Krieges vor 100 Jahren digitalisiert wurden.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesarchivs, 24.6.2014

s. dazu a. gewohnt kritisch Klaus Graf auf Archivalia am 27.6.2014 und am 29.6.2014

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