Literaturhinweis: „Archive in Stiftungen. Ein Wegweiser“

Mit dem neuen Buch „Archive in Stiftungen. Ein Wegweiser“ beleuchtet der Bundesverband Deutscher Stiftungen erstmals umfassend die Landschaft deutscher Stiftungsarchive. Die Publikation stellt insgesamt 342 Archive vor, von denen viele bisher nicht erfasst waren. Ein Register nach Schwerpunkten und Orten erleichtert die Recherche. Ergänzend dazu sind 35 Stiftungsarchive ausführlicher porträtiert, darunter die Stiftung Hanseatisches Wirtschaftsarchiv mit einem Brief von Christopher Kolumbus, die umfangreiche Sammlung zur Geschichte des Tanzes im Archiv der Stiftung John Neumeier sowie das Musikarchiv von Horst Lippmann und Fritz Rau mit Arbeiten von Benny Goodman und den Rolling Stones. Ratschläge für die private Archivierung ergänzen die Publikation. Das Online-Portal stiftungsarchive.de stellt darüber hinaus regelmäßig aktualisierte Informationen über Stiftungsarchive bereit.

„Mit dem Buch ‚Archive in Stiftungen. Ein Wegweiser‘ heben wir diese Schätze ins Rampenlicht und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erforschung historischer Überlieferungen“, so Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Weiterlesen

Kirchenbücher werden digitalisiert

V.l.: Generalvikar Alfons Hardt, Erzbistumsarchivar Dr. Arnold Otto, Projektgeschäftsführerin Katharina Simon und Projektmitarbeiterin Monika Meier. (Quelle: pdp)

V.l.: Generalvikar Alfons Hardt, Erzbistumsarchivar Dr. Arnold Otto, Projektgeschäftsführerin Katharina Simon und Projektmitarbeiterin Monika Meier. (Quelle: pdp)

Im Archiv des Erzbistums Paderborn gibt es seit letzter Woche einen neuen „Mitarbeiter“: einen leistungsstarken Buchscanner, der für das Projekt zur Digitalisierung von Kirchenbüchern angeschafft wurde. Im Zuge des Projekts können nun sämtliche Kirchenbücher des Erzbistums seit ihrem Aufkommen Anfang des 17. Jahrhunderts bis weit in das 20. Jahrhundert hinein digitalisiert werden. Nach Abschluss des auf viereinhalb Jahre angelegten Projektes wird die Digitalisierung frisch abgeschlossener Kirchenbücher zu einer Regeltätigkeit des Archivs. Generalvikar Alfons Hardt nahm den neuen Scanner jetzt in Augenschein. Weiterlesen

„Archivar“ 3/2015 online

archivar315Das 3. Heft des „Archivar“, das Sommerheft mit dem Themenschwerpunkt „Digitalisierung“, ist erschienen und inzwischen hier online abgreifbar: Link zur PDF-Datei.
Weitere interessante Beiträge sind:
Jürgen Bacia/Anne Niezgodka/Claudia Spahn: Große Defizite bei Kommunalarchiven. Eine empirische Erhebung zur Überlieferung Neuer Sozialer Bewegungen, S. 249ff
Kathrin Mileta: DFG-Projekt „Produktivpilot Digitalisierung von archivalischen Quellen“ – Teilprojekt des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, S. 269ff
Martin Schlemmer: Eine „Leitquelle“ des Landes. Die (digitale) Edition der Kabinettsprotokolle der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, S. 269ff

Beginn der Bearbeitung von Einzelfallakten nach Schwerbehindertenrecht

2035Der Kreis Siegen-Wittgenstein hat ab dem 01.01.2008 die Schwerbehindertenangelegenheiten vom Versorgungsamt Soest in seinen Zuständigkeitsbereich übernommen. Seit vergangener Woche arbeitet Tim Goldau während seines Praktikums die ersten durch das Kreisarchiv übernommenen Akten technisch auf und verzeichnet die Archivalien. Weiterlesen

Literaturhinweis: Frank M. Bischoff „Der Vergangenheit verpflichtet, die Zukunft im Blick

– Kolloquium des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen anlässlich der Verabschiedung von Prof. Dr. Wilfired Reininghaus“. Veröffentlichung des LAV NRW 54.

FSReininghaus„Prof. Dr. Wilfried Reininghaus ist im April 2013 als Präsident des Landesarchivs NRW in den Ruhestand verabschiedet worden. Reininghaus hat in den vielen Jahren seines Wirkens, vor allem als Leiter des Staatsarchivs Münster (seit 1996) und ab 2004 als Präsident des Landesarchivs NRW, das staatliche Archivwesen Nordrhein-Westfalens geprägt. Als Historiker und Archivar vereint er in seiner Person eine umfassende geschichtswissenschaftliche Bildung mit einem ebenso breiten wie fundierten archivfachlichen Wissen. Das Abschiedskolloquium hat versucht, die vielen Felder, auf denen Wilfried Reininghaus tätig war und ist, in unterschiedlichen Sektionen durch Vorträge langjähriger Kolleginnen und Kollegen sowie von Weggefährten und Freunden abzudecken; dabei wurde auch dem biografischen Rückblick ein angemessener Raum gegeben werden. Die Sektion zu den Archiven im 21. Jahrhundert und die abschließende Podiumsdiskussion trugen der Tatsache Rechnung, dass Wilfried Reininghaus sich stets die Offenheit für aktuelle fachliche Entwicklungen bewahrt und diese Entwicklungen selbst auch maßgeblich gestaltet hat.“
Quelle: Landesarchiv NRW, Aktuelles

VdA weist unsachliche Kontroverse um die Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes zurück

vdalogoDer VdA als Fachverband für das deutsche Archivwesen unterstützt die geplante Änderung des Kulturgutschutzgesetzes. Die öffentliche Diskussion darüber ist wichtig, muss aber mit der gebotenen Sachlichkeit geführt werden.
Die vorgesehene Novellierung durch die Bundesregierung hat eine Kontroverse ausgelöst. Vor allem öffentlichkeitswirksame Aktionen von Künstlern und Stellungnahmen aus dem Kunsthandel haben eine fachlich angemessene Erörterung des Gesetzesvorhabens teilweise verhindert.
Der VdA befürwortet das Novellierungsvorhaben, mit dem eine EU-Richtlinie umgesetzt wird und die sich an ähnlichen Regelungen anderer EU-Länder orientiert, aus folgenden Gründen: Weiterlesen

Hohenhain feierte 400-jähriges (Namens-)Jubiläum

Ortsvorsteher Heinz Fischbach hieß auch Stadtarchivar Detlef Köppen (re.) willkommen, in dessen Jubiläumskataster dieses gewichtige Datum verzeichnet war und der einen entsprechenden Hinweis gegeben hatte.

Ortsvorsteher Heinz Fischbach hieß auch Stadtarchivar Detlef Köppen (re.) willkommen, in dessen Jubiläumskataster dieses gewichtige Datum verzeichnet war und der einen entsprechenden Hinweis gegeben hatte.

Der Hohenhainer Heimatverein hatte zur Jubiläumsfeier eingeladen und Ortsvorsteher Heinz Fischbach ging auch gleich in der Begrüßung auf die oft gestellte Frage ein: „Natürlich ist Hohenhain viel älter“. Schließlich war schon 1992 mit Bezug auf eine Urkunde von 1467 (Siegener Renteirechnung) ein 525-Jahr-Fest gefeiert worden. Weiterlesen