
Quelle: KreisA Siegen-Wittgenstein 1.0.3./ 49 fol 146
In der Sitzung des Kreisausschuses des Landkreises Siegen vom 28. April 1967 wurde die Anschaffung der Flagge beschlossen, die zum Europatag des Europarates am 5. Mai erstmalig gehisst wurde.

Quelle: KreisA Siegen-Wittgenstein 1.0.3./ 49 fol 146
In der Sitzung des Kreisausschuses des Landkreises Siegen vom 28. April 1967 wurde die Anschaffung der Flagge beschlossen, die zum Europatag des Europarates am 5. Mai erstmalig gehisst wurde.
Vom „Ollern“ ins LYZ: Ausgewählte Industrie-Fotografien
Es war ein typischer „Dachbodenfund“ der vor zwei Jahren über das LWL-Medienzentrum (Münster) zur Stiftung zur Industriegeschichte Thyssen nach Duisburg gelangte: Über 6.500 in den 1950er- und 1960er-Jahren entstandene Mittelformat-und Kleinbildnegative, abgelichtet von Werksfotografen der Charlottenhütte in Siegen-Niederschelden, dokumentieren mit der Abbildung von Anlagen, Betriebseinrichtungen, Werkssiedlungen und Produkte, aber auch von Mitarbeitenden der Siegen-Niederscheldener Charlottenhütte Lebens- und Arbeitswelten der Region Siegen. Besonders wertvoll ist der historische Fund deshalb vor allem im Hinblick auf seine sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Einordnung, da die Bilder wichtige industriegeschichtliche Facetten der frühen Bundesrepublik beleuchten. Unter Federführung des Kreisarchivs greift das Kultur!Büro des Kreises Siegen-Wittgenstein mit der Ausstellungsreihe „Kunst im Treppenhaus“ in Zusammenarbeit nun einige dieser zeitgeschichtlichen Aspekte im Siegener Kulturhaus Lÿz auf und präsentiert die teils mächtigen, teils filigranen Motiven in raumfüllenden Rahmungen. Um den außergewöhnlichen Bestand auch zukünftig zugänglich zu machen und zu erhalten, fördert die Sparkassenstiftung Siegen für Kunst und Kultur die Digitalisierung der Bildersammlung ebenso wie das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein.
Die Ausstellung „Charlottenhütte“ ist bis 1. September jeweils von Montag bis Freitag zu den Geschäfts- und Öffnungszeiten des Siegener Kulturhauses Lÿz kostenlos zugänglich. Weitere Infos: www.Lyz.de
Weitere Informationen zum Projekt: Weiterlesen
Die regionalen Lebensgeschichten einiger nationalsozialistischer Opfergruppen sind bis heute weitestgehend unbekannt bzw. noch nicht ausreichend erforscht. Wenn morgen ein Vortrag im Aktiven Museum Südwestfalen das Schicksal der von den Nationalsozialisten als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ bezeichnete KZ-Häftlinge in den Blick nimmt, dann zeigt ein Blick in das Aktive Gedenkbuch, das dort nur neun Opfer mit diesem Verfolgungsschicksal verzeichnet sind (Heinrich Bald, Walter Brombach, Emil Ernst Bruch, Erich Brück, Heinrich Diehl, Richard Heide, Adolf Hillmann, Artur Müller und Ludwig Karl Wirth).
Das Schicksal einer Überlebenden wird hier erstmals kurz skizziert: Lucie Stöcker wurde am 4. Februar 1917 als Tochter des Verzinkers Heinrich Stöcker [und der Henriette geb. Schlaf, Anm: ergänzt am 2.5.2024] in Kreuztal-Buschhütten geboren. [Sie hatte noch fünf Geschwister: drei Brüder und zwei Schwestern. Sie gehörte evangelischen Kirche an. ; ergänzt am 2.5.2024]
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Das Stadtarchiv Kreuztal hat dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein eine Dokumentationen zu Grenzsteinen und Meilensteinen im Kreisgebiet überlassen. Die drei Ringbücher stammen aus dem Nachlass des 2008 verstorbenen Kreuztaler Heimatforscher Günter Weller. In den 1980er Jahren sind er, Erhard Berner und teilweise weitere Begleiter, die Grenzen im Kreis Siegen-Wittgenstein abgegangen und haben die Grenzsteine gesucht. Die Grenzsteine wurden von Günter Weller fotografiert.Der heimatkundliche Nachlass wurde dem Stadtarchiv Kreuztal von der Familie Weller 2008 zur freien Verfügung überlassen.
Der Ordner mit Steinen, die Kreuztal betreffen, verbleibt im Kreuztaler Stadtarchiv. Ordner mit den Grenzsteinen, die das Wittgensteiner Land betreffen, werden zeitnah dem Stadtarchiv Bad Berleburg übergeben.
Der Arbeitskreis Heimatgeschichte Daadener Land im Westerwald-Verein Daaden e. V. hat dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein dankenswerterweise ein Fotoalbum der Erzbergbau Siegerland AG in Betzdorf überlassen, das Bilder von Feiern und Ehrungen auf den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts enthält.

Am Mittwoch, 14.02.2024, um 17.00 Uhr startet die Ausstellung zu 50 Jahren Partnerschaft der Kreise Siegen-Wittgenstein und Emek Hefer in Israel im Bürgerhaus am Markt in Bad Berleburg offiziell. Das Jubiläum hatte 2023 stattgefunden, inzwischen besteht die Partnerschaft also sogar 51 Jahre. Der Verein für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Siegen hat die Ausstellung erstellt, die die Geschichte der Partnerschaft lebendig werden lässt. „Es sind die Menschen die diese Partnerschaft geprägt und mit Leben erfüllt haben“, lautet eine der zentralen Aussagen der Ausstellung, die einlädt sich zu informieren, auszutauschen und an der Weiterentwicklung der Partnerschaft mitzuarbeiten. Nachdem die Ausstellung in Siegen zu sehen war, wird sie nun also auch in Bad Berleburg gezeigt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. In die Ausstellung führt Heiner Giebeler vom Freundeskreis für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegen mit Wort und Bild ein. Die Ausstellung ist ab diesem Tag bis Donnerstag, 14.03.2024, zu den Öffnungszeiten der Tourist-Info im Foyer des Bürgerhauses am Markt zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Quelle: Stadt Bad Berleburg, Meldung vom 31.01.2024
Unter dem Motto “K(ann) I(ch)? Künstliche Intelligenz, Innovationen und Offenheit im Archiv” wird vom 17. bis 19. Juni 2024 die Konferenz Offene Archive im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster stattfinden.
Neben diesem Schwerpunkt sind aber natürlich auch andere Themen aus der Archivwelt willkommen.
Ihr habt deshalb die Möglichkeit, die Konferenz selbst mitzugestalten. Es wird neben Keynotes, Workshops und einer Fachmesse am 18. Juni wieder das ArchivCamp geben, für das jede:r bis kurz vor Veranstaltungsbeginn spontane Session-Vorschläge einreichen kann.
Hier könnt ihr eure Vorschläge einreichen.
Hier ist der genaue Ablauf des ArchivCamps beschrieben.
Wir freuen uns auf euch!

Die Krananlage am Schrottplatz-Süd in winterlicher Atmosphäre, 30.12.1958. Signatur: F-CHH_22_48_3_W

Eine Gruppe Arbeiter stampft mit hydraulischen Hämmern den Boden in der neuen Ofenanlage III des Siemens-Martin-Werks der Charlottenhütte fest, 20.06.1951. Signatur: F-CHH_28_1_1_W

Der Schmied Ernst Overhoff demonstriert für eine fotografische Reportage die Arbeit mit einem mechanischen Hammer, 08.11.1961. Signatur: F-CHH_8_16_1_W