In einem Gemeinschaftsprojekt der Vereinigten Waldgenossenschaft und des Bürgervereins Unglinghausen konnte in den vergangenen Monaten die Restaurierung an der Grube Waidmann im Langenbachtal in Unglinghausen beendet werden.
Der obere Stolleneingang ist nun durch die vielen fleißigen Helfer in einen würdigen Zustand versetzt worden. Ein Hinweisschild gibt Auskunft über die Geschichte der Grube. Sie wurde von Herrn Adolf Schmelzer im Landesarchiv Nordrhein Westfalen in Münster ausfindig gemacht. Anlässlich des jährlich stattfindenden Waldspazierganges ist das Ergebnis und die Geschichte der Grube durch Friedhelm Ziegler den versammelten Waldgenossen vorgestellt worden. Weiterlesen
Autorenarchiv: archivar
Kamingespräch über Hedwig Danielewicz
7. Dezember 2012, 20:00 Uhr
Wilnsdorf-Niederdielfen, Saal „Zur allen Linde“
Prof. Manfred Zabel wird über Hedwig Danielewicz die Frau des Obersdorfers Malers Carl Jung-Dörfler sprechen. Hedwig Danielewicz war Jüdin und wurde in Minsk ermordet.
Quelle: SWA, Wochen-Anzeiger Siegerland, 5.12.2012 (Print)
Vortrag „Einer musste bleiben: Willi Busch – Schauspieler und Pädagoge“
Der unmusikalischste der Busch-Brüder zeigte schon in jugen Jahren hohes schauspielerisches Talent. Nach der Ausbildung an der Kölner Schauspielschule kam er zu den Vereinigten Stadttheatern und fiel dem gefürchteten Kritiker Saladin Schmitt durch seine Begabung auf, der ihn 1916 an sein Fronthteater nach Brüssel mitnahm. Nach Krieg und Verwundung wechselte Busch im Frühjahr 1919 an das neugegründete Schauspielhaus in Bochum, dem er bis 1947 angehörte; seine vier letzten Lebensjahr verbrachte er als Ensemblemitglied wieder in Köln. Willi BuschsMax-Reger-Institut, Karlsruhe
Veranstalter: VHS SIegen, Freundeskreis der Busch-Brüder, Max-Reger-Institut Karlsruhe
Ort: Siegen, KrönchenCenter, Markt 25
Datum: 06.12.2012, 19:30 Uhr
Eintritt: 3 €
Walter Krämer – Stolperstein in Hannover
Auf Initiative der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Siegerland-Wittgenstein (VVN-BdA) wird in der Niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover in diesem Jahr zur Erinnerung an den in Siegen geboren KPD Funktionär Walter Krämer ein Stolperstein durch den Künstler Gunter Demnig verlegt.
In Hannover wird die Verlegung der Stolpersteine von der Deutsch-israelischen Gesellschaft und dem Projekt Erinnerungskultur der Landeshauptstadt getragen. Sie findet breite Unterstützung durch das Netzwerk „Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover“, ein Zusammenschluss von über 40 Vereinen und Organisationen, dem auch die Stadt Hannover angehört.
Stolpersteine werden zur Erinnerung und Mahnung immer am letzten freiwillig gewählten Wohnort des jeweiligen Opfers des Faschismus verlegt.
Hannover war der letzte freiwillig gewählte Wohnort von Walter Krämer und seiner Frau Liesel. Walter Krämer übernahm hier Ende Mai 1932 die Funktion des politischen Sekretärs der Bezirksleitung Niedersachsen der KPD.
Walter Krämer wurde in seiner Wohnung in Hannover am 28. Februar 1933, im Zuge der Verhaftungswelle nach dem Brand des Reichstages in Berlin, durch die Kriminalpolizei verhaftet und kam später in das KZ Buchenwald, wo er als „Arzt von Buchenwald“ vielen Häftlingen das Leben rettete.
Die Verlegung wird unter Beteiligung der VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein heute stattfinden.
Quelle: Pressemitteilung VVN BdA Kreisverband Siegen-Wittgenstein, 4.9.2012
Zuletzt auf siwiarchiv: https://www.siwiarchiv.de/2012/06/vortrag-walter-kramer-fotos/
siwiarchiv.de: Monatsstatistik 11/2012
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Vortrag „Zwischen Dörnschlade und Linzer Dom – der Architekt Vincenz Statz“
Museum Wilnsdorf
8. Dezember 2012, 18.00 Uhr
Referent Dr. Friedrich Weber
(Arbeitskreis Geschichte des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins
Die Wallfahrtskapelle auf der Dörnschlade bei Hünsborn und der Mariendom in Linz (Österreich) – architektonisches Kontrastprogramm: klein und bescheiden, fast im Wald versteckt, die eine, überwältigend und im wahrsten Sinne „überragend“ der andere. Und doch haben diese Gotteshäuser eines gemeinsam: beide entwarf der Kölner Architekt und Dombaumeister Vincenz Statz (1819-1898).
Denkmal des Monats Dezember 2012:
Ehemaliges Bahnhofsgebäude Friedrichshütte (Bad Laasphe)
„… Die Bahnstrecke von Laasphe bis Feudingen, an der auch der Bahnhof Friedrichshütte liegt, wurde bis Juli 1888 fertiggestellt. Das Empfangsgebäude mit Güterschuppen stammt aus dieser Zeit. Es handelt sich dabei um ein zweigeschossiges Gebäude auf rechteckigem Grundriss, welches sich aus einem giebelständigen und einem traufenständigen Gebäudeteil zusammensetzt. Die weit überkragenden, schiefergedeckten Satteldächer bilden unterhalb der abgewalmten Giebeldreiecke Schwebegiebel, die von verzierten Streben und Pfetten abgefangen werden. Die Längsseite zum Bahnhofsvorplatz gliedert sich durch verschieden hohe Anbauten. Bis auf den Bruchsteinsockel ist das ganze Gebäude verschiefert, wobei eine weitere Gliederung des Gebäudes durch die Zierverlegung des Schiefers und zusätzlich durch ein Sohlbankgesims im Obergeschoss erfolgt. Weiterlesen
Heimatspiegel Holzhausen Dezember 2012
Harmut Dovels: [Haus- und Familiengeschichte Dovels], S. 4- 8
Ulrich Krumm: Ein Blick in die jüngere Dorfgeschichte: Wald- und Haubergsrdungen in Holzhausen, S. 9 – 10
NN: Zurückgeschaut in die Dorfgeschichte: Vor 80 Jahren im Jahr 1932 [Beerdigung des von der SA ermordeten SPD- und Reichsbanner-Mitglieds Siegfried Betz], S. 11
Hermann Schäpers: Was wir über den Siegerländer Menschen kennengelernt haben, [Schulaufsatz 1956], S. 21
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Zeitzeugenberichte in der Siegener Seniorenzeitschrift durchblick 04/2012
Else von Schmidtsdorf: Unser erster Tag in Siegen, S. 27, Link zum PDF
[Bericht der Autorin über ihre Ankunft als Flüchtling 1946 in Siegen]
Ulli Weber: Als der Schiedsrichter die Übersicht verlor. Warum vor 50 Jahren ein Fußballspiel abgebrochen wurde und was dann geschah, S. 28-31, Link zum PDF
22. Sitzung des Arbeitskreises der Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein
Erstmals fand gestern die Sitzung des Archivarbeitskreises in der Gemeinde Burbach (Sitzungssaal des Rathauses) statt. Nach der Begrüßung durch den zuständigen Fachbereichsleiter Rolf Winkel diskutierten die Archivarinnen und Archivare über eine vielfältige Tagesordnung.
Neben Fragen der digitalen Langzeitarchivierung wurde über den Sachstand beim Notfallverbund Siegen-Wittgenstein gesprochen. Über die aktuelle Entwicklung der vom Land geförderten Bildungspartnerschaften und Förderung „Archiv und Schule“ wurde informiert ebenso wie über regional(geschichtlich)e Projekte der Universität Siegen.

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