Hauberg als Weltkulturerbe – nächster Schritt:

„Das Bundeskabinett hat heute den Beitritt Deutschlands zum UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes beschlossen.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann betonte: „Der Beitritt zu dem UNESCO-Übereinkommen drückt die besondere Wertschätzung für die immateriellen Kulturformen und Kulturschätze aus. Mit Blick auf zunehmende Globalisierungseinflüsse haben wir ein fundamentales Interesse daran, die über Generationen überlieferten und gepflegten Kenntnisse und Bräuche zu bewahren, die einen bedeutenden Teil unserer kulturellen Vielfalt und Identität ausmachen. Gleichzeitig werden identitätsstiftende kulturelle Traditionen und Fähigkeiten auch für die Zukunft lebendig gestaltet.“

Bernd Neumann weiter: „Der Beitritt Deutschlands zu diesem UNESCO-Übereinkommen war von Anfang an Ziel unserer Kulturpolitik. Durch unser Engagement ist es gelungen, die Bedenken anderer Ressorts auszuräumen und auch die Länder für den Beitritt zu gewinnen. Das ist ein großartiger Erfolg für die besondere Schutzbedürftigkeit von immateriellen Kulturformen und Kulturschätzen.“ Weiterlesen

Regionale2013: WasserEisenLand erhält 3. Stern

“ …. Neben dem Berleburger Vorhaben hat der Regionale-Ausschuss auch für das Projekt „WasserEisenLand“ die Ampel auf grün gestellt, mit dem die Industriegeschichte der Region erlebbarer werden soll. 500 Denkmäler und Museen sind mittlerweile Teil des Projekts. Besonders herausragende Orte werden künftig kulturtouristisch vermarktet – durch ein Internetportal, Broschüren, ein Taschenbuch und einheitliche Beschilderung. Zentrale Maßnahme ist die „Südwestfälische Eisenstraße“ – eine neue Kulturroute mit Museen, Denkmälern und Themenwanderwegen. Weiterlesen

Vortrag: Lebensgeschichten von Opfern der NS-Euthanasie in Siegen-Wittgenstein


Ausschnitt aus dem Vortrag Stefan Kummers zu Lebensgeschichten von Opfern der NS-Krankenmorde im Kreis Siegen-Wittgenstein am 4.12.2012 im Stadtarchiv Siegen. Der Ausschnitt enthält die Auswertung der Krankenakte von Lina Althaus, dem zurzeit einzigen Euthanasie-Opfer im Kreisgebiet, an das durch einen Stolperstein erinnert wird.
Der Vortrag gehörte zum Begleitprogramm der noch bis zum 16.12.2012 laufenden Ausstellung über die Lebensgeschichten von Opfern des NS-Krankenmordes im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein.

Weitere Informationen s. hier.

GehDenken, Siegen 15./16.12.2012

2009 hat sich das Siegener Bündnis für Demokratie und Toleranz zusammengefunden,um als breites gesellschaftliches Bündnis gegen
die damaligen rechtsradikalen Umtriebe aufzutreten. Im Bündnis finden sich ganz unterschiedliche Gruppierungen, von der CDU
bis zur Linken, vom Seniorenbeirat bis zum Stadtjugendring. Die einigende Klammer des Siegener Bündnisses ist die schlichte
Aussage: Wir wollen keinen Rechtsextremismus in unserer Stadt, wir wollen eine demokratische und soziale Stadt, in der Gewalt
und Ausländerfeindlichkeit nicht akzeptiert werden.
Schon beim ersten „GehDenken“ waren über 3000 Siegerländer mit dabei. In diesem Jahr will das Bündnis wieder einen Alternativen
Stadtrundgang anbieten, in dem die verschiedensten historischen und aktuellen Aspekte von ebenso unterschiedlichen Gruppen, Verbänden und Vereinen dargestellt werden.
Traditionell beginnt „GehDenken“ um 15:00 Uhr mit dem Stillen Gedenken der Stadt Siegen am Dicken Turm an die Opfer von
Krieg und Gewalt. Von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr können die 14 Gedenkorte in der Siegener Innenstadt besucht werden.
Beendet wird „GehDenken“ um 17:30 Uhr durch die Verlegung eines Stolpersteines an der Marburger Straße 45 und um 18 Uhr
mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Nikolaikirche am Markt mit Ankunft des Friedenslichtes. Weiterlesen

Wittgenstein 4/2012 erschienen

Inhalt:
Vorstand des WHV Mitteilung für alle Mitglieder des WHV
Adolf Krämer †: „Die stille Heimlichkeit im Winterwald“ und Anmerkung der Schriftleitung
Gabriele Born/Friedrich Opes: Die Glocken von Girkhausen und die Familie Nölling (Schneiders): 170 Jahre im Dienst der Glocken
Johannes Burkardt/Hans Friedrich Petry: Gebäudegeschichtliches zum „herrschaftlichen Haus“, später Waisenhaus und Schulhaus in Berleburg
Ulf Lückel: Ludwig Adolph Peter Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg in Ludwigsburg (1769 – 1843) 2012 in Russland geehrt
Heinrich Imhof: Seuchen, Krankheiten und deren Behandlungsmethoden in früheren Zeiten; Teil II
Paul Riedesel: Wittgensteiner im amerikanischen Bürgerkrieg:Einige Beispiele
Nachruf:
Gerd Karpf: Fritz Walter Langner †

Quelle: Wittgensteiner Heimatverein, Homepage

Funde in anderen Archiven: 10.12.1950 –

Fritz Busch dirigierte das Konzert der New Yorker Philharmoniker am zweiten Jahrestag der UN-Menschenrechtscharta. Das Konzert fand in der Metropolitan Opera in New York statt. Busch dirigierte Werke von Berlioz, Brahms, Chopin und Beethoven. Als Solist wirkte bspw. Claudio Arrau mit. Es sprach u. a. Eleanor Roosevelt.
Das Konzertprogramm kann im digitalen Archiv der New Yorker Philharmoniker eingesehen werden.

Zu Fritz Busch auf Siwiarchiv s.:
https://www.siwiarchiv.de/2012/01/fritz-busch-dirigiert-die-staatskapelle-dresden-in-der-semperoper/
https://www.siwiarchiv.de/2012/04/vortrag-fritz-buschs-aachener-jahre-1912-1918/
https://www.siwiarchiv.de/2012/04/bruderbuschgedenkstatte-im-stadtarchiv-siegen/

Archivpflege in Westfalen-Lippe 77 (2012) erschienen

„Die archivische Fachzeitschrift „Archivpflege in Westfalen-Lippe“ bietet für die nichtstaatlichen Archive in Westfalen-Lippe ein Forum des archivfachlichen Erfahrungsaustausches. Zweimal jährlich – im Frühjahr und im Herbst – werden Fachbeiträge zu archivtheoretischen und -praktischen Fragestellungen veröffentlicht. Berichte über Aktivitäten in den Archiven sowie Buchrezensionen und -ankündigungen runden das Bild ab.

Die Zeitschrift ist gleichzeitig Organ für die Veröffentlichung der Vorträge der Westfälischen Archivtage sowie der Deutsch-Niederländischen Archivsymposien.“
Im aktuellen Band finden sich zwei Beiträge mit Beteiligung von Archivarinnen und Archivaren aus dem Kreisgebiet: Weiterlesen

Schultheater „ÜBERdasLeben oder meine Geburtstage mit dem Führer“

von Beate Albrecht, Theaterspiel Witten:
7.12.2012, Siegen LYZ
Pressetext:: „Ein Stück über Jugendwiderstand, die Gräuel der NS-Zeit und den Wunsch ‚zu Latschen statt zu Marschieren‘ für Menschen ab 11 Jahren (7. Klasse)

Inhalt: 
Zu Hitlers Machtübernahme 1933 ist Anni 9 Jahre. Sie, ihre Freunde und ihre Eltern geraten mehr und mehr in den Strudel der historischen Ereignisse. Einige von ihnen werden Anhänger der NS-Diktatur und marschieren mit, andere versuchen, sich der alles beherrschenden Ideologie zu verweigern oder dem Terror zu entfliehen. Anni schließt sich einer Gruppe von Jugendlichen an, die auf den Drill der Hitlerjugend keine Lust hat. Anfangs noch in Auflehnung gegen die Gleichmacherei, tritt die Gruppe mehr und mehr in den aktiven Widerstand. Als Anni jedoch gefangen genommen wird, entwickelt sich ihr Kampf um ein gerechtes Leben zu einem Kampf ums Überleben. Weiterlesen