Märkischer Kreis: Bilddatenbank vorgestellt

Wohn- und Geschäftshaus Waarenhandlung Georg Dickel in Girkhausen, ca. 1910, Kreisarchiv Märkischer Kreis, F 1296 (Fotograf M. Uhlig, Bochum)

Wohn- und Geschäftshaus Waarenhandlung Georg Dickel in Girkhausen, ca. 1910, Kreisarchiv Märkischer Kreis, F 1296 (Fotograf M. Uhlig, Bochum)

Ab und zu wirft siwiarchiv auch einen Blick über den Tellerrand hinaus, vor allem wenn man dort auch regional fündig wird: “ „Canto Cumulus“ heißt die neue Bilddatenbank, die ab sofort vom Kreisarchiv des Märkischen Kreises eingesetzt wird und ab Mitte des Monats eingesehen werden kann. Von dieser digitalen Neuerung können alle Interessierten profitieren. „Wir haben einen großen Bestand von mehreren Tausend historischen Bildern, Ansichtskarten, Briefköpfen, Fotos von Medaillen. Die werden alle digitalisiert und in die neue Datenbank eingepflegt“, erklärt Kreisarchivarin Dr. Christiane Todrowski. Mit mehr als 7.000 Dateien geht die Datenbank an den Start, es werden ständig mehr.

„Canto Cumulus“ ist die Software eines deutsch-amerikanischen Unternehmens mit Sitz auch in Berlin. Genutzt wird es in erster Linie in Agenturen, Unternehmen und Behörden zur Archivierung, Organisation und Distribution von Mediendateien innerhalb einer Netzwerk-Infrastruktur. Weiterlesen

Online-Recherche der Bestände des Archivs der Akademie der Künste in Berlin

Seit kurzem sind die umfangreichen Bestände des Archivs der Akademie der Künste für jeden online recherchierbar. Unter der Adresse https://archiv.adk.de lassen sich detaillierte Informationen zu gut 1 Million Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen. Zu den Beständen gehören derzeit 1.130 Vor- und Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern, die Archive von 45 Institutionen und Verbänden sowie 70 thematische Sammlungen. Ein erstes Stöbern über den Gastzugang förderte bereits Material über Künstlern aus dem Kreisgebiet zutage: Otto Piene, Reinhold Koehler, Hermann Kuhmichel, Adolf Saenger, …..

Um sich einen Überblick zu verschaffen, empfiehlts sich der Gastzugang der Datenbank.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, empfiehlt sich der Gastzugang der Datenbank.

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Literaturhinweis: „125 Jahre Rentenversicherung Westfalen.

125RVWestf Sicherheit für Generationen“
Gebunden. 22 x 27 cm. 375 Seiten. 210 Abbildungen. ISBN 978-3-00-050834-9

Im November 2015 feierte die Deutsche Rentenversicherung Westfalen ihr 125-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass stellt das Buch, herausgegeben von der Deutschen Rentenversicherung Westfalen mit den Autoren Marc von Miquel und Anne Schmidt, die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung in der Region Westfalen von der Invalidenversicherung im Kaiserreich bis in die Gegenwart vor. Hierbei wird die Geschichte der Institution mit einer Schilderung der sozialen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen der Alterssicherung verbunden.

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Studientag „Reformationen und Adel – vom Rheingau bis zum Siegerland“

26. Februar 2016, 10 bis 17 Uhr, im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Religionen sind ein mächtiger Gestaltungsfaktor moderner Gesellschaften, auch wenn dies eine Zeitlang verdrängt worden ist. Demgegenüber hat die Geschichtswissenschaft der Frühen Neuzeit die tief greifenden Wirkungen von Religion und Konfession auf die Gesellschaften Europas seit je erkannt und in ihren unterschiedlichen Ausprägungen und Trägergruppen untersucht. In diesem Kontext haben die „Reformationen“ des 16. und 17. Jahrhunderts (Reformation, Zweite Reformation und Katholische Reform/Gegenreformation) im politisch vielgestaltigen Raum vom Rheingau bis zum Siegerland das Interesse der Forschung gefunden. Als Akteure in den spannungsreichen Prozessen der Konfessionsbildung und deren territorialer Durchsetzung standen die Erzbistümer Mainz und Trier sowie die nassauischen Grafen im Mittelpunkt. Dagegen ist kaum nach der Rolle des niederen Adels, d. h. in diesem Raum der Reichsritter, gefragt worden, seien es seine persönlichen konfessionellen Überzeugungen und öffentlichen Haltungen, sei es sein lokaler Einfluss als „geborene“ Elite oder aber als Fürstendiener. Weiterlesen

Frachtschiffe „Siegerland“ der Reederei Otto Albers

Günter Welte kommentierte vor kurzem den siwiarchiv-Eintrag über die Taufe der „Siegerland“, 1968. Auf Nachfrage konnte er die hier gezeigten Bilder der beiden Schiffe zur Verfügung stellen. Er war von 1966 bis 1985 bei der Reederei Otto Albers beschäftigt. Vom Moses (Schiffsjungen) bis zum Steuermann brachte er auf der ersten „Siegerland“ (1974) und dann ab 1975/1976 als Kapitän auf der zweiten.

„Ausgrabungen und Funde in Westfalen-Lippe 12“ online

Die neue Publikation "Archäologie in Westfalen-Lippe" bietet nicht nur für fachinteressiertes Publikum eine interessante archäologische Lesereise. Foto: LWL

Die neue Publikation „Archäologie in Westfalen-Lippe“ bietet nicht nur für fachinteressiertes Publikum eine interessante archäologische Lesereise.
Foto: LWL

Vom Schwert bis zum Bergbau: Lese-Reise quer durch Westfalens Archäologie

Dass die Menschen in Westfalen in allen Epochen erfindungsreich, anpassungsfähig und gleichzeitig traditionsbewusst waren, spiegelt sich auch in der Archäologie. Der Band „Ausgrabungen und Funde in Westfalen-Lippe 12“ des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zeigt das mit aktuellen Erkenntnissen in einer neuen Publikation. Das Spektrum reicht von der Bronzezeit bis in die frühe Neuzeit, vom Überleben in hochwassergefährdeten Gebieten bis zur Bestattungspraxis in der römischen Kaiserzeit.

Sieben Archäologen gehen in der Publikation den unterschiedlichsten Fragestellungen quer durch alle Epochen und Regionen nach. Die Beiträge sind jetzt sowohl einzeln als auch als Gesamtausgabe über Open Access im Internet zu haben. Jeder kann sich damit kostenlos in die wissenschaftliche Erforschung des in der Erde verborgenen kulturellen Erbes einlesen. Möglich macht das die Kooperation der LWL-Archäologie für Westfalen mit der Universität Heidelberg.
Wer Bücher lieber im festen Zustand zur Hand nimmt: Das ist weiterhin mit den gedruckten Exemplaren möglich, die es sowohl im LWL-Museum für Archäologie in Herne als auch beim Verlag Philipp von Zabern gibt. Weiterlesen

75 Jahre Westfälisches Wirtschaftsarchiv

75WWA
In diesem Jahr wird das Westfälische Wirtschaftsarchiv (WWA) 75 Jahre alt. Gegründet wurde das WWA 1941 von der damaligen Wirtschaftskammer für Westfalen und Lippe, um wertvolles historisches Schriftgut von Industrie- und Handelskammern, aber auch von Unternehmen der Region vor der Zerstörung zu retten und dauerhaft zu sichern. Nach Kriegsende setzte es seine Arbeit als Abteilung der IHK zu Dortmund fort; 1969 wurde es in eine Stiftung privaten Rechts mit breiterer Trägerschaft umgewandelt. Das WWA ist die zentrale Dokumentationsstelle für die Wirtschaft in Westfalen und Lippe. Es betreut Archivgut von Kammern, Unternehmen, Verbänden und Persönlichkeiten der Wirtschaft und erschließt es für die Forschung. In den inzwischen rund zehn Regalkilometer umfassenden Beständen spiegeln sich mehr als 300 Jahre Regionalgeschichte. Weiterlesen