Aktenkunde – ein Blog in der siwiarchiv-Blogroll

Screenshot der Startseite (19.8.2016)

Screenshot der Startseite (19.8.2016)

Seit Mai 2013 widmet sich Holger Berwinkel in seinem privaten Blog der historischen Hilfswissenschaft Aktenkunde. Die fundierten Einträge sind gut lesbar und manchmal von leichter Ironie durchzogen, wie im jüngsten Entrag, der ästhetische und verwaltungstechnische Aspekte der Aktenkunde verknüpft.

Siegerlandmuseum – neue Homepage

siegerlandmuseumhp

Das Siegerlandmuseum verfügt seit kurzem über eine eigene Homepage. Bemerkenswert sind die Hinweise in „leichter Sprache„. Kritikwürdig ist es allerdings, dass die Möglichkeit zum Teilen der Inhalte in die sozialen Medien nicht besteht.

Die Westfälische Rundschau berichtete am 16.8. über die neue Internetseite.

Jung-Stilling-Dokumentation. 3 Ausschnitte online

Zu dem im September vergangenen Jahres vorgestellte Dokumentarfilm von Roman Knerr über Johann Heinrich Jung-Stilling liegen mittlerweile 3 Ausschnitte online vor:

1) „Aufbruch“

Aufbruch | „Jung-Stilling“ | 2014 from Roman Knerr on Vimeo.

Ausschnitt aus einer Auftragsarbeit für die Diakonie in Südwestfalen über das Leben und Wirken von Johann Heinrich Jung-Stilling, der in Hilchenbach, NRW, aufwuchs und im Laufe seines Lebens ein erfolgreicher Augenarzt, Autor und Professor wurde. 1740-1817. Dieses Projekt entstand von August 2013 bis September 2015.
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Grau zwischen schwarz und weiß

Prof. Dr. Claudia Kraft führt das Projekt an der Uni Siegen durch.

Prof. Dr. Claudia Kraft führt das Projekt an der Uni Siegen durch.

Wissenschaftler*innen der Universität Siegen untersuchen in einem internationalen Forschungsprojekt, wie sich Bürger*innen im Staatssozialismus in Mittel- und Osteuropa eigene Freiräume schaffen konnten.

Ein Amateurfunker schaltet sein Funkgerät ein, richtet die Antenne aus und sendet über Kurzwellenfrequenz. Mit etwas Glück kann er so mit Hobbyfunkern aus aller Welt sprechen – auch über Staatsgrenzen hinweg, die scheinbar unüberwindbar waren. Ein kleiner Freiraum innerhalb der Ordnung, die während der Epoche der sozialistischen Regime im mittleren und östlichen Europa gegeben war. Im Rahmen des neuen Forschungsprojekts „Manövrierräume im Staatssozialismus“ untersuchen Wissenschaftler*innen der Universitäten Siegen und Warschau dieses Phänomen im Sozialismus. Weiterlesen

Video „70 Jahre Land NRW – 70 Jahre Demokratie in NRW“

70 Jahre NRW-Landesgeschichte erzählt in sieben Minuten und fünf Kapiteln:

1. Operation Marriage
2. Von der Waffenkammer zur Wiege des geeinten Europas
3. 70 Jahre Mitbestimmung
4. Strukturwandel
5. Einwanderungsland NRW

Redaktion: Ulrike Filgers & Philipp Sanke, Animation: Lena Rodekohr, Produktion: Jan Künzl, Edeos, Berlin im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen

Günter Dick: 5. INFO-Tafel in Weidenau am ehemaligen Standort des Haardter Hammerwerkes

am Stützpfeiler der HTS montiert.
INFO-Tafel Nr. 5 - Std. 8.8.16
Sag niemals nie – Das muß sich Günter Dick sagen lassen, hatte er doch noch im Oktober 2014 nach der Montage seiner 4. Info-Tafel in Müsenershütten verkündet , daß es nun genug wäre mit der Erinnerung an alte Zeiten.

Nun hat es ihn doch wieder ergriffen. Wo hat das Haardter Hammerwerk wirklich ganz genau gestanden ? Selbst den „alt-eingesessenen Weidenauern „ ist es heute nicht mehr bekannt, obwohl die Anlage doch erst 1916 abgerissen wurde.

Sicher am Haardter Berg , aber wo da genau, das bleibt dann immer noch die Frage .
Wenn man heute an einer der finstersten Stellen Weidenaus, außerhalb des üblichen Publikumverkehrs steht, kann man es sich auch nicht mehr im Entferntesten vorstellen, dass hier schon vor rd. 600 Jahren mit „nachhaltiger Wasser- und Holzkohlenenergie“ ( unbewusst – umweltbewusst ) schmiedbares Eisen hergestellt wurde, ganz abgesehen von der kunstvollen Fertigung des Siegener Wahrzeichens Krönchen im Jahre 1657/58. Weiterlesen

Heute vor 125: Geburtstag Adolf Busch – „ein gradliniger Querkopf“

Biographische Netzfundstücke

Adolf Busch

8. August 1891 geboren in Siegen
1901 erster Violinunterricht
1902–1909 Studium am Kölner Conservatorium bei Professor Willy Hess, Professor Bram Eldering und Professor Fritz Steinbach, unterstützt durch das Düsseldorfer Ehepaar Schmitz-Scholl
1908 erste Begegnung mit Max Reger, dem er dessen Violinkonzert auswendig vorspielt; Reger ist begeistert
seit 1909 solistische Tätigkeit
ab 1912 Konzertmeister des Wiener Konzertvereins-Orchester und Primarius des Wiener Konzertvereins-Quartetts, 1919 umbenannt zu Busch-Quartett
1913 Heirat mit Frieda Grüters († 1946) in Bonn
21. Juni 1917 Geburt der Tochter Irene († 1998), ab 1935 verheiratet mit Rudolf Serkin
1918–1922 Professor an der Berliner Musikhochschule
seit 1920 Duo-Partner von Rudolf Serkin; 1926 Gründung des Busch/Serkin-Trios
1927–1939 in Basel, seit 1935 Schweizer Staatsbürger
1929–1930 Lehrer Yehudi Menuhins
April 1933 Absage aller Konzerte in Deutschland wegen der beginnenden Judenverfolgung
1935 Gründung eines eigenen Kammerorchesters
1938 Mitbegründer der Internationalen Musikalischen Festwochen in Luzern
1939 Emigration in die USA
1947 Rückkehr nach Europa
1947 Heirat mit Dr. Hedwig Vischer († 2006), einer Jugendfreundin Irene Serkins
6. Dezember 1948 Geburt des Sohnes Nicholas Ragnar († 2005)
ab 1949 wieder Konzerte in Deutschland
1950 Mitbegründer der School of Music in Marlboro/Vermont
18. November 1950 Geburt des Sohnes Thomas
18. Dezember 1951 letztes öffentliches Auftreten in Basel (Brahms’ Violinkonzert)
9. Juni 1952 gestorben in Guilford, Vermont/USA kurz nach Vollendung der Komposition des 6. Psalms für Chor, Orchester und Orgel op. 70

Adolf Busch profilierte sich auch als Komponist – sein Schaffen umfasst Vokal-, Instrumental-, Orgel- und Kammermusik; nur szenische Musik fehlt ganz in seinem Œuvre.
Quelle: Kurzbiografie des Brüder Busch Archivs, Karlsruhe

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