Ausgabe III-2019 von „Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.“ erschienen

Eine kleine Sensation im Barth-Jahr: Zwei „Wittgensteiner“ haben Karl Barth nach Amerika gebracht!

Wer hätte das gedacht? Der Schweizer Theologe Karl Barth (1886–1968) war bereits in den 1930er Jahren ein echter „Rockstar“ in der Theologie. In diesem Jahr wird weltweit der 100. Geburtstag seiner Theologie gefeiert. Doch um mit seiner Theologie in den USA landen zu können, benötige Karl Barth zwei „Wittgensteiner“: Elmer G[eorge] Homrighausen (1900–1982), dessen Vorfahren aus Diedenshausen stammen, und Wilhelm Pauck (1901–1981), der in Laasphe geboren und getauft wurde. Weiterlesen

siwiarchiv-Adventskalender 19/2019

In der Überlieferung Leipziger Musikverlage im Sächsischen Staatsarchiv Leipzig finden sich mehrere einschlägige Archivalien mit geschäftlicher Korrespondenz der Verlage sowohl mit Fritz Busch als auch mit Adolf Busch. Die Archivalien reichen von 1910 bis 1934; eine Auswertung ist siwiarchiv nicht bekannt.

1) Fritz Busch
Sächsisches Staatsarchiv, 21081 Breitkopf & Härtel, Leipzig, Nr. 2045, Geschäftskorrespondenz mit Fritz Busch, 1910 – 1923
Sächsisches Staatsarchiv, 21081 Breitkopf & Härtel, Leipzig, Nr. 2046, Geschäftskorrespondenz mit Fritz Busch, 1923 – 1934

Sächsisches Staatsarchiv, 21070 C. F. Peters, Leipzig, Nr. 0367 Eingegangene Briefe von Fritz Busch (Dirigent, Pianist), Aachen, Stuttgart, 1913, 1918, 1921

2) Adolf Busch Weiterlesen

Literaturhinweis „Schönes Westfalen, Jahrbuch 2020“ erschienen

„…. Das neue Jahrbuch 2020 „Schönes Westfalen“ versammelt lesenswerte Geschichten aus der heimischen Region und spricht alle diejenigen an, die sich hier wohlfühlen und auf eine spannende Entdeckungsreise gehen wollen – in Vergangenheit und Gegenwart. Renommierte Autorinnen und Autoren berichten facettenreich über Bekanntes und Unbekanntes aus der Region, bieten Tipps für die Freizeit und stellen Persönlichkeiten vor, die Erstaunliches geleistet oder Ungewöhnliches erlebt haben. Der Sport darf dabei natürlich nicht fehlen. Die Texte werden durch eine großzügige Bebilderung ergänzt.
Das Schwerpunktthema lautet „Mobilität in Westfalen“. „Mobilität“ steht für Fortbewegung auf vier Rädern, zu Fuß, durch die Luft, per Schiff, per Rad oder Bahn. In Westfalen wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Autos gebaut, die sich heute noch einer großen „Fan-Gemeinde“ erfreuen, und auch bedeutende Zulieferer der Autoindustrie haben hier ihren Sitz. Viele zertifizierte Wanderwege durchziehen die Region, sorgen für eine ganz neue Sicht auf die Dinge, vermitteln Heimatgefühl, Entspannung sowie Entschleunigung und richten den Blick so ganz nebenbei auch auf sportliche Aktivitäten. Überdies kann man in Westfalen auch mit Genuss Ballonfahren. ….“

Quelle: Verlagsseite

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Heute vor 27 Jahren: Ermordung von Bruno Kappi

Siegener Bündnis für Demokratie erinnert an Jahrestag der Ermordung von Bruno Kappi im Jahr 1992. Gedenkort im Weidenauer Einkaufszentrum geplant

Am 15. Dezember 1992 wurde der 55 jährige Bruno Kappi auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle im Weidenauer Einkaufszentrum ermordet. Der oder die Täter griffen den stark sehbehinderten Bruno Kappi an, schlugen und traten brutal auf ihn ein bis er an diesen Verletzungen starb. Zwei junge Männer aus der rechten Skinhead Szene wurden später angeklagt, jedoch konnte ihnen die Tat nicht nachgewiesen werden. Der Mord ist bis heute ungesühnt.
Die Tat passierte Anfang der 1990er Jahre zu einer Zeit, als es in Deutschland rechtsradikale Ausschreitungen und Brandanschläge in Hoyerswerda (September 1991), Rostock-Lichtenhagen (August 1992) und in Mölln (November 1992) gab. Es folgten Solingen (Mai 1993) und Lübeck (1996) bis hin zu den Morden durch den nationalsozialistischen Untergrund (NSU). Weiterlesen

siwiarchiv-Adventskalender 15/2019

Die erste Langspielplatte des Siegerlandorchesters unter eigenem Namen. Bei einer früheren Produktion mit dem Pianisten Claude Kahn in Paris firmierte das Orchesters unter dem Namen „Philharmonie de Cologne“.

Zur Frühgeschichte der Philharmonie Südwestfalen s. https://www.siwiarchiv.de/vom-nachwuchsorchester-zur-sudwestfalischen-philharmonie/

Heute vor 42 Jahren: Landtag sollte nach Essen

„Abgeordnete haben von Düsseldorf die Nase voll
Das Ständehaus soll von Düsseldorf zur Villa Hügel nach Essen verlegt werden! Diesen sensationellen Vorschlag machte gestern der SPD-Abgeordnete Hans-Georg Vitt (Siegen). Vitt erregte sich über die Düsseldorfer Stadtverwaltung, die eine Beschlußfassung über zwei neue Landtags-Flügel (Bausumme: 98,5 Millionen) erneut von der Tagesordnung des Rates genommen hat: „Wir lassen uns nicht weiter verschaukeln.“
Bild-Zeitung, 15. Dezember 1977
Quelle: Landtag intern, 49. Jahrgang, Ausgabe S1 vom 28.09.2018, S. 3