Vortrag “Der Eisenbahnknoten Erndtebrück

Teil 2 : Die Strecke von Kreuztal nach Erndtebrück.”

17.05.2019, 20 Uhr bis 22 Uhr, Kapellenschule in Kreuztal-Littfeld, Hagener Str. 428

Bilder, Fakten, Daten und vieles mehr rund um das Bahnbetriebswerk Erndtebrück zur Dampflokzeit von und mit Jürgen Richter
Quelle: Eisenbahnfreunde Littfetal e.V.

800 Jahre Burbach und 50 Jahre Gemeinde Burbach:

Das Buch zum Jubiläum

Nun ist es soweit: Burbach feiert in diesem Jahr gleich 2 Jubiläen: Vor 800 Jahren, im Jahr 1219, wurde Burbach erstmals urkundlich erwähnt. Gleichzeitig wird die Großgemeinde Burbach 50 Jahre alt.

„Dies haben wir zum Anlass genommen, gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Burbach sowie dem Heimatverein Alte Vogtei Burbach e.V. ein Buch herauszubringen“ teilt Bürgermeister Ewers mit. „Dieses Buch bietet dem interessierten Leser eine Reise durch unterschiedliche Zeitepochen und Themenwelten.“

Das Buch zum Jubiläum will also keine systematische Chronik sein. Zahlreiche Beiträge, ungesehene Fotos und historische Karten, aber auch vertraute Motive – in ein neues Licht gerückt – werden bei der älteren Generation Erinnerungen wachrufen und die jüngere Generation inspirieren, ihre Region anders kennenzulernen.

Viele interessante und zum Teil kaum bekannte Aspekte der Historie Burbachs, des Freien Grundes sowie des Hickengrundes werden abwechslungsreich beschrieben und bebildert. Gewachsen aus ersten Anfängen zu eigenständigen Ortschaften und einer vitalen Großgemeinde rückt die Mitte des Dorfes ins Blickfeld.
Neben Fachautoren und Historikern wie beispielsweise Dr. Andreas Bingener, Dr. Manuel Zeiler oder Dr. Ulf Lückel kommen in diesem Buch vor allem Burbacher zu Wort. Der Redaktionskreis wurde professionell von Frau Kathrin Klotzki-Progri von der Agentur Vorländer in Siegen begleitet.

Das Resultat aus der Zusammenarbeit von Vertretern der Ev. Kirchengemeinde Burbach, dem Heimatverein Alte Vogtei Burbach e.V. sowie der Gemeindeverwaltung kann man auf insgesamt 334 Seiten nachlesen. Neben den Grußworten und einem Ausblick von Bürgermeister Ewers ist das Buch in vier weitere Kapitel aufgeteilt: Weiterlesen

Wanderung: “Der Kindelsbergpfad – einmal anders betrachtet”

05.05.2019, 9.00 – 17.00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Wilder Mann, Stahlbergstraße (an der ehemaligen Grube Wilder Mann), 57271 Hilchenbach Müsen.
Länge: ca. 15 km

“Der Kindelsbergpfad bietet dem bergbauinteressierten Teilnehmer auf dieser ca. 6 stündigen Wanderung weitreichende Einblicke in das Müsener Erzrevier. Abseits der Wege werden aber auch Naturphänomene, gewachsene und verwachsene Kulturlandschaften unter die Lupe genommen. Stationen sind das Naturschutzgebiet Loher Tal, der Steinbruch am Witschenberg und die Grube Brüche. Weiter geht‘s ins Zitzenbachtal mit seinen vielen Hütten und Gruben und schließlich hinauf zum Kindelsbergturm (mit Einkehr). Über die Gipfel von Birkhahn und Martinshardt und die wildromantische Landschaft der Müsener Klippen kommt man zurück zum Ausgangspunkt.”

Unverbindliche Anmeldung zur Tischreservierung erwünscht
Kosten: freiwillige Spende
Tel.: 0173 7056238 (Daniel Rath)
www.umweltbildung-rath.de

Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen

Spannende Heimatgeschichte zum Einkleben

Grundschüler bekamen von Lukas-Kirchengemeinde in Bad Berleburg zum Ferienbeginn Sticker-Album
Klassenweise wurden zum Ferienbeginn die Heimat-Sticker-Alben der Lukas-Kirchengemeinde im Elsoff- und Edertal an die Mädchen und Jungen der Grundschule „Unterm Heiligenberg“ verteilt – und die freuten sich sichtbar.

Klassenweise wurden zum Ferienbeginn die Heimat-Sticker-Alben der Lukas-Kirchengemeinde im Elsoff- und Edertal an die Mädchen und Jungen der Grundschule „Unterm Heiligenberg“ verteilt – und die freuten sich sichtbar.

Mit lautem Applaus bedankten sich die Mädchen und Jungen und Schulleiterin Karin Gaschler der Elsoffer Grundschule „Unterm Heiligenberg“ für das Ostergeschenk, mit dem sie in die Ferien entlassen wurden: ein nagelneues Heimat-Sticker-Album der Lukas-Kirchengemeinde im Elsoff- und Edertal.

Wie lange gibt es in Alertshausen den Flurnamen „Rosengarten“ und wieso ist das außergewöhnlich? Von wann bis wann fuhren Züge auf der Bahnstrecke durch Beddelhausen? Wie holte in der Weimarer Republik Willi Baetzel ein bisschen Amerika nach Christianseck? Woher kommt die Verbindung von Diedenshausen zur Wolfsangel und wie grausam funktioniert die? Wo kann man in der freien Natur und ganz ohne Technik mehr über die Heilig-Kreuz-Kapelle in Elsoff erfahren? Woher kommt eigentlich die Bezeichnung „Hüttental“ in Schwarzenau und seit wann gibt es sie? Welchen Rekord hält Wunderthausen für den Kreis Siegen-Wittgenstein? Weiterlesen

Erster Stern für Siegener Regionale-Projekt “Zeit.Raum Siegen”

Große Freude bei allen Projektbeteiligten: Der REGIONALE-Ausschuss hat am Donnerstag, den 11. April, den Siegener Projektentwurf Zeit.Raum Siegen – Digitale Vermittlung von kultureller Bildung am Beispiel des Siegerlandmuseums mit dem ersten Stern ausgezeichnet.
Damit hat das Projekt der Stadt Siegen mit den Kooperationspartnern Universität Siegen, Förderverein des Siegerlandmuseums und des Oberen Schlosses e.V. und dem Verein für Siegerländer Bergbau e.V. die erste von insgesamt drei Qualifizierungsstufen im Rahmen des Strukturförderungsprogramms erfolgreich durchlaufen.

“Großartig! Der erste Stern bedeutet für uns, dass wir mit unserer Projektidee auf dem richtigen Weg sind: ein fast vergessenes zeitgeschichtliches Bauwerk in Wert zu setzen und mittels moderner digitaler Vermittlungstechniken mit der Stadtgeschichte zu verknüpfen”, freute sich Bürgermeister Steffen Mues über die Entscheidung des REGIONALE-Ausschusses. Weiterlesen

Freunde und Förderer besichtigten archäologische Fundstätte Gerhardsseifen

Bei einer Sonderführung besichtigten Gäste aus Politik, Förderer und Unterstützer die eisenzeitliche Verhüttungswerkstatt Gerhardsseifen in Niederschelden. (Foto: Stadt Siegen)

Zum Ende der archäologischen Grabungen an der Fundstätte “Gerhardsseifen” in Niederschelden waren gestern zahlreiche Unterstützer und Förderer zu einer Besichtigung des Areals gekommen. Die Archäologen erläuterten den Gästen den einzigartigen Werkplatz aus der Keltenzeit wie dem frühen Mittelalter. Weiterlesen

Erlebnisführung: “Mittelalterlicher Altenberg”


Stadt Kreuztal in Kooperation mit dem Umweltpädagogen Daniel Rath und dem Verein Altenberg & Stahlberg e. V.
14.04.2019, 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr)
Parkplatz Altenberg, Littfelder Straße (oben auf der Höhe), 57271 Hilchenbach-Müsen.

Auf der Passhöhe zwischen den alten Bergmannsorten Littfeld und Müsen wurden 1963-1984 die Überreste einer mittelalterlichen Bergbausiedlung freigelegt. Deren Bewohner betrieben im 13. Jh. Bergbau und verhütteten das gewonnene Erz, hauptsächlich Silber. Der Sage nach sollen zu viel Habgier und Geiz den Untergang der einst so wohlhabenden Siedlung ausgelöst haben. Die Führung gewährt Einblicke in den historischen Hintergrund und beschäftigt sich mit dem Leben auf dem Altenberg. Ein Hauptaugenmerk liegt auf den natürlichen Gegebenheiten rund um den Siegerländer Bergbau.

Keine Anmeldung erforderlich
Kosten: freiwillige Spende
Tel.: 0173 7056238 (Daniel Rath)
www.umweltbildung-rath.de

Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen

Führungen zur Eisenverhüttung im Siegerland

Von den Kelten bis zum Mittelalter

Foto: LWL-Archäologie für Westfalen, Facebook-Account


Vor über 2.000 Jahren war das Siegerland eine blühende Region für Eisenproduktion. In den bislang größten bekannten Verhüttungsöfen ihrer Epoche in Europa gewannen keltische Hüttenleute große Mengen an Stahl. Archäologen gelang in Siegen nun ein Nachweis dieser bisher für die Eisenzeit in Mitteleuropa einzigartigen großen Zahl an Werkstätten zur Eisenverarbeitung.

An der Fundstelle “Gerhardsseifen” bei Siegen-Niederschelden konnten jetzt Nachweise dieser Siegerländer Eisenverhüttung freigelegt werden. Hier haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Deutschen Bergbau-Museums Bochum sowie der Ruhr-Universität Bochum in einem Kooperationsprojekt gleich zwei gut erhaltene Verhüttungsöfen ausgegraben. In direkter Nachbarschaft fanden sie zudem ein Schmiedeareal und große Mengen an Schlacken, die beim Verhüttungsprozess entstanden sind. Weiterlesen

Seilbahnen und Siegen

ein historischer Hinweis auf Julius Pohlig in der aktuellen verkehrspolitischen Diskussion:
Julius-Pohlig-1842-1916
Büste Pohligs im Stadtpark Leichlingen, Mai 2009, HOWI – Horsch, Willy [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Julius Pohlig wurde am 17.11.1842 in Leichlingen geboren. Von 1858 bis 1867 unterrichtete er an der Baugewerbeschule in Siegen. Nachfolgend unterrichtete er auch an der Siegener Bergschule. 1874 gründete eine Firma für den Bau von Mühlen, Bergwerks- und Hüttenanlagen, dannn für Seilbahnen. 1890 erfolgte der Umzug der Firma nach Köln-Zollstock. Pohlig starb am 30.1.1916 in Köln.
Quelle: Irle, Lothar: Siegerländer Persönlichkeiten- und Geschlechterlexikon, Siegen 1974, S. 258

Weblinks:

Seite „Julius Pohlig“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Mai 2018, 16:37 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Julius_Pohlig&oldid=177767785 (Abgerufen: 29. März 2019, 10:13 UTC)

Soénius, Ulrich S., “Pohlig, Julius” in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 589 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd119139731.html#ndbcontent

Medien:
Engelbert, Hermann: Julius Pohlig – der weltbekannte Seilbahnbauer. Zu seinem 100Geburtstag. 25 Jahre Mitbürger der Stadt Siegen, in: Siegener Zeitung, 18.11.1942