Bad Berleburg: Sammlerparadies: Historische Gegenstände abzugeben

© Stadt Bad Berleburg

Die verbliebenen Magazinbestände des ehemaligen Museums suchen ein neues Zuhause. Alle interessierten „Jäger und Sammler“ haben die Möglichkeit, diese zu erhalten – eine Spende dafür ist erwünscht. Insgesamt drei Termine gibt es für die historische Museumsbörse in der ehemaligen Salzmann-Schule, Hermann-Böttger-Weg 2, in Bad Berleburg. Die Museumsbörse ist über den Hintereingang des Gebäudes erreichbar. Interessierte können die Gegenstände sofort mitnehmen.
Verpackungsmaterial steht parat

Verpackungsmaterial für kleine Bestände wie Haushaltsgegenstände, Werkzeug oder landwirtschaftlichem Kleingerät ist vorhanden. Für den Abtransport größerer Genegenstände wie Schreibtisch, Webstuhl, Öfen oder Truhe ist selbst Sorge zu tragen. Die Magazinbestände des ehemaligen Museums sind zu folgenden Terminen erhältlich:

Mittwoch, 20.11.2024, 17.00 bis 19.00 Uhr
Dienstag, 03.12.2024, 17.00 bis 19.00 Uhr
Samstag, 14.12.2024, 12.00 bis 15.00 Uhr

Quelle: Stadt Bad Berleburg, Aktuelles, 14.11.2024

Weitere Informationen: Rikarde Riedesel, Telefon: 02751 923-232, E-Mail: r.riedesel@bad-berleburg.de

120 Jahre Möller-Dampfmaschine-Vorführung und Erläuterungen

Technikmuseum Freudenberg, 28. Juli 2024, 10:00 – 18:00

Digital StillCamera

„Die einzige sich bewegende Dampfmaschine weit und breit steht im Technikmuseum Freudenberg. Sie hat in diesem Jahr Geburtstag und wird 120 Jahre alt. Am 28. Juli dreht sich alles um diese Maschine. Wir zeigen unseren neuen Kurzfilm über die Dampfmaschine und erläutern an Ort und Stelle ihre Funktion.
Letzter Einlass 17 Uhr“

LWL-Publikation über „Kleine Leute in Westfalen“ erschienen

Über Biografien werden Orte, Taten, aber auch Museumsobjekte besser verständlich und leichter erfahrbar. Einem solchen biografischen Ansatz folgt eine neue Publikation des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL): „Kleine Leute in Westfalen“ über das „Leben in bescheidenen Verhältnissen“. Mit dem Band setzt das LWL-Museumsamt seine Schriftenreihe „Biografien-Box“ fort.

Diese Reihe beschäftigt sich mit Menschen, zu denen Objekte in westfälischen Museumssammlungen überliefert sind. „Die Biografien sind sehr zugänglich und liefern regionale oder individuelle Bezugspunkte. So helfen sie, auch komplexe historische Sachverhalte einer breiten Leserschaft zu erschließen“, sagt LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.

Am Beispiel der Lebensgeschichten von 72 Menschen wird das Leben in bescheidenen Verhältnissen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart vorgestellt. Fachautorinnen und -autoren porträtieren Personen aus der breiten Bevölkerung Westfalen-Lippes: Arbeiterinnen und Arbeiter, Kötter und Heuerlingsfrauen, Bergleute, Hausangestellte, Armenhausbewohnerinnen, kleine Händlerinnen und Händler. „Die Biografien zeugen vom Lebenskampf sogenannter ‚Kleiner Leute‘, aber auch von Heiterkeit, Lebensfreude und Erfolg – und nicht selten vom Stolz auf ihre Lebensleistung“, so Herausgeberin Dr. Ulrike Gilhaus, ehemalige Leiterin des LWL-Museumsamtes. Weiterlesen

Räumung des Radiomuseums Bad Laasphe

„Nachdem die Stadt Bad Laasphe den Vertrag für das Radiomuseum im Juni 2022 gekündigt hatte und im März 2023 das Gebäude aufgrund der langen Mängelliste eines Brandsachverständigen komplett für den Besucherverkehr geschlossen werden musste, geht es nun darum, möglichst viel aus dem Gebäude für die interessierten Fachleute zu erhalten. Darüber berichtet die Verwaltung jetzt in einer Pressemitteilung.
Das Team, das in Bad Laasphe war, gehörte größtenteils zur GFGF: Die „Gesellschaft der Freunde der Geschichte des Funkwesens“ ist ein eingetragener Verein, der 1978 entstanden ist und heute rund 2000 Mitglieder zählt, aus Deutschland, anderen europäischen Ländern und sogar aus Übersee. ….
Als GFGF-Vorsitzender schätzte Ingo Pötschke, dass man fünf bis sechs Tonnen Material aus Bad Laasphe ins Archiv der Gesellschaft der Freunde der Geschichte des Funkwesens nach Hainichen in Sachsen mitgenommen habe. Dabei ging es vornehmlich um Papier und Papiere: 800 Bücher, gut fünf laufende Meter Zeitschriften, bis zu 20 laufende Meter an Service-Unterlagen und Schaltplänen, so die Schätzungen des Vorsitzenden. ….“

Quelle: Westfalenpost, 11.3.2024 (online)

4Fachwerkmuseum Freudenberg: Neugestaltung der Uhrenabteilung eingeweiht

Dr. Ingrid Leopold, 4Fachwerk-Vize-Vorsitzende, zitierte am Schluss der kleinen Feierstunde zur Eröffnung der neuen Uhrenetage den Dichter Carl Loewe (1796-1869). Der hatte seine Wertschätzung für die Uhr formvollendet in Gedichtform gebracht: „Ich wollte, sie wäre rascher gegangen an manchem Tag; Ich wollte, sie hätte manchmal verzögert den raschen Schlag. In meinen Leiden und Freuden, in Sturm und in der Ruh, was immer geschah im Leben, sie pochte den Takt dazu.“
Seit einer Vielzahl von Wochen hatten Handwerker den Takt im Dachgeschoss des Museums vorgegeben. Jetzt konnte die neu gestaltete Uhrenpräsentation der Öffentlichkeit vorgestellt werden. „Handwerk trifft Kunst“, formulierte Bürgermeisterin Nicole Reschke in ihrem Grußwort. Sie erinnerte daran, dass „Zeit“ in der „Alice im Wunderland-Welt“ eine große Rolle spiele. Aber die Zeit sei nicht nur ein Dieb, sondern Uhren könnten auch ausdrücklich das Gefühl vermitteln, Zeit zu haben, Ruhe auszustrahlen. Dass habe sie selbst im gemütlichen Zimmer ihrer Großeltern in Plittershagen mit deren Standuhr erlebt. „Johann Peter Stahlschmidt gehört zur Freudenberger Stadtgeschichte,“ urteilt Reschke über den berühmten Uhrmacher mit Plittershagener Wurzel. Sie sei sehr froh, dass dessen Erbe vom 4Fachwerk-Museum bewahrt werde. Weiterlesen

Historische Druckerei Schmidt und Dauerausstellung HEXENWAHN in Bad Laasphe

Kann ein langfristiger Fortbestand dieser heimatbezogenen Museumsprojekte gesichert werden? Antrag der Fraktion Die FRAKTION im Rat der Stadt Bad Laasphe

Typograph-Setzmaschine

„Die Brüder Harald und Reinhard Schmidt sorgen sich als Eigentümer und Betreiber um den langfristigen Fortbestand ihrer historisch bedeutsamen Ausstellungen. Neben zunehmendem Kostendruck für die Aufrechterhaltung des Museumsbetriebes steht insbesondere die ungeklärte Frage der Nachfolge im Raum. Es wird mittel- bis langfristig geregelt werden müssen, wie die Zukunft der Museen aussehen kann. Eine Fortführung etwa durch Familienmitglieder zeichnet sich in keiner Weise ab. Mit den unsicheren Zukunftsaussichten sind unmittelbar auch
Fragen nach der Sinnhaftigkeit von heutigen Investitionen in den Erhalt historischer Geräte (z.B. Druckmaschinen) verknüpft.
In der Vergangenheit fanden Gesprächsofferten an den damaligen Bürgermeister Spillmann kaum Widerhall, so dass ein substanzieller Dialog über städtische Unterstützungsmöglichkeiten nicht zustande kam und das Thema bisher nicht den Weg in die politischen Gremien fand“
Quelle: Bad Laasphe, Rarsinformationssystem, Vorgang 2020-2025/460

Ausstellung „MACHT Rubensgrafik I“

ab 28. Oktober 2023, Siegerlandmuseum, Rubens-Kabinett

„Der kleine, an den Rubenssaal angrenzende Galerieraum – unser Rubens-Kabinett – wird künftig öfter sein Aussehen verändern! Unsere neue Ausstellungsreihe, die noch dieses Jahr an den Start geht, bietet Ihnen die Gelegenheit, einen Einblick in das grafische Werk von Peter Paul Rubens zu bekommen und gleichzeitig diesen bedeutenden Bestand des Siegerlandmuseums besser kennenzulernen.

Den Auftakt der Ausstellungsreihe bildet das Kapitel „MACHT. Rubensgrafik I“, in dessen Zentrum der Mensch in der Rolle des Herrschers über andere Menschen steht: Was bedeutet es, Macht zu haben? Wie wird sie ausgeübt? Wie beurteilt?

Auch Rubens, der in politisch turbulenten Zeiten lebte, suchte nach Wegen, um seine Vision des idealen Herrschens künstlerisch darzustellen. Dabei griff er häufig auf Beispiele aus der fernen Vergangenheit zurück: Neben mythologischen Szenen schuf er auch Werke auf Basis antiker Überlieferungen, die positive und negative Machtbilder zeigen. Gnade, Gerechtigkeit und Gottesfurcht stehen Grausamkeit, Willkür und Rache gegenüber. Weiterlesen

Modelldampfmaschinenpräsentationsriesenrad im Technikmuseum Freudenberg

Foto: Axel Ollenschläger

„Wir haben bisher unsere Modelldampfmaschinen in Vitrinen ausgestellt, wie dies in Museen so üblich ist. Doch wir wollten hier einmal einen ganz anderen Weg beschreiten,“ so Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Klappert „wir erinnerten uns an den Paternoster im Eingang des Museums, wo in einer Endlosschleife an einer Kette viele Modelle ihre Wege ziehen. So kamen wir auf die Idee, auch für die Modelldampfmaschinen etwas ähnliches zu bauen.“

Was war der Anlaß? Weiterlesen