vhs culture: Designerinnen im Aufbruch: Von der „Neuen Frau“ zu modernen Gestalterinnen

Di. 17.03.2026, 19:00 – 20:00 Uhr, Online
Nicole Klemens M. A.

Alma Siedhoff-Buscher, Kinderspielschrank, 1923 (Nachbau, 1940er Jahre)
Foto: Kalan Konietzko

Die 1920er Jahre brachten Frauen neue Freiheiten – sichtbar in Mode, Möbeln und Typografie. Designerinnen wie Marianne Brandt oder Sonia Delaunay prägten das Bild der „Neuen Frau“ entscheidend. Doch ihre Entwürfe wurden oft unterschätzt oder männlichen Kollegen zugeschrieben.

Wir fragen: Wie veränderten Frauen die Designgeschichte – und welche Spuren ziehen sich von den Avantgarden der Moderne bis zu zeitgenössischen Gestalterinnen?

Der Link zum Web-Vortrag wird Ihnen einige Tage vor Veranstaltungsbeginn per Mail zugesandt.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursinfo

Literaturhinweis: Anne-Grit Becker (Hrsg.): Fest für die Augen. Die Welt von Rubens erkunden

„Wie lässt sich ein junges Publikum für einen Alten Meister begeistern? Im Zentrum dieses Bands stehen ausgewählte Druckgrafiken nach Peter Paul Rubens, die das Fest in seinen unterschiedlichsten Facetten vor Augen führen – von mythologischen Szenen über historische Ereignisse bis hin zu Zukunftsvisionen.
Hervorgegangen aus einem experimentellen Lehrprojekt in Kooperation mit dem Siegerlandmuseum erkunden die Beiträge der Teilnehmer*innen, an welchen Stellen sich die Welt von Rubens mit unserer eigenen Gegenwart berührt.
Essayistisch und lyrisch werden die Imaginationspotentiale der Bilddrucke entfaltet. Zur Sprache kommt, was überrascht und fasziniert.

Anne-Grit Becker (Hrsg.): Fest für die Augen. Die Welt von Rubens erkunden
Reihe Kunst, Bd. 30, Uschi Huber (Hrsg.), Siegen: universi 2025, 60 Seiten, zahlr. Abb.
ISBN 978-3-96182-206-5

Quelle: Verlagswerbung

s.a.Ausstellung: „FEST. Rubensgrafik II“

Ausstellung: „25 Jahre, 25 Werke. Die Sammlungen des MGKSiegen“

bis zum 14.6.26

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen wurde am 6. Mai 2001 eröffnet und feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Seit einem Vierteljahrhundert bietet das Museum mit seinen Sammlungen, seinem Ausstellungsprogramm und den vielfältigen Bildungsangeboten seinen Besucher*innen stets neue Perspektiven auf die Gegenwartskunst und ihre Geschichte. Weiterlesen

Video: Peter Paul Rubens – Das Große Jüngste Gericht

#Kunstminute in der Alte Pinakothek in München:

s. a.
– Seite „Das Große Jüngste Gericht“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. März 2025, 11:39 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Das_Gro%C3%9Fe_J%C3%BCngste_Gericht&oldid=254591522 (Abgerufen: 30. Januar 2026, 11:59 UTC)

Jahrhundertelang verborgenes Rubens-Gemälde bringt zwei Komma drei Millionen Euro

„Ein lange verschollenes Rubens-Gemälde lag über vier Jahrhunderte verborgen. In Frankreich bestätigten Experten das Werk als Original. Es brachte zwei Komma drei Millionen Euro. Weiterlesen

Vortrag: Mutige Heldinnen und weibliche Stärke? Heroische Frauen in der Reproduktionsgrafik von und nach Peter Paul Rubens

Gastvortrag von Kathrin Aschmann, M.A., Siegerlandmuseum, 6.11.2025, 18 – 20 Uhr

„Ob mit heroischem Widerstand, moralischer Standhaftigkeit oder listiger Durchsetzungskraft – Rubens’ Frauengestalten verkörpern ein breites Spektrum an Stärke. In den Reproduktionen tritt dieses noch einmal verändert hervor: Leuchtende Farben und geschwungener Pinselstrich werden hier in markante Linienführung und eindrückliches Helldunkel überführt und setzen so neue Akzente in der Rezeption der Motive. Die Verbreitung in der Druckgrafik zeigt, dass der Mut von Frauen auf breites Interesse stieß. Die bildliche Reproduktion von Amazonen, Heiligen sowie auch zeitgenössischen Regentinnen ist hierbei als zentraler Bestandteil im Diskurs um gesamtgesellschaftliche Hierarchien und Normen zu verstehen. Damals wie heute eröffnen diese Blätter einen Zugang zu der Frage, wie Mut, Macht und Weiblichkeit in Kunst und Gesellschaft verhandelt werden. Weiterlesen

Ausstellung: MUT. Rubensgrafik III

24. Oktober 2025 – 4. Januar 2026, Siegerlandmuseum

Das dritte Kapitel der Reihe Mensch | Rubens widmet sich dem Thema Mut in der Druckgrafik von und nach Peter Paul Rubens. Im Zentrum stehen Darstellungen von Frauen, die Mut beweisen – sei es als Kriegerinnen, Mütter, Rächerinnen oder Herrscherinnen. Weiblichkeit wird dabei aus Rubens‘ männlichem Blickwinkel beleuchtet: Welche Frauen werden dargestellt? Inwiefern äußern sich Idealvorstellungen weiblicher Tugend in Rubens Werk? Und wo zeigt sich sogar die Furcht vor weiblicher Macht?
Die Ausstellung zeigt die vielschichtige Darstellung von weiblichem Mut und beleuchtet die Rolle der Druckgrafik für die Verbreitung und Interpretation von Heldinnengeschichten.
Mit der Ausstellungsreihe Mensch │ Rubens lädt das Siegerlandmuseum Besuchende dazu ein, das druckgrafische Werk von Peter Paul Rubens besser kennenzulernen. In wechselnden Kapiteln werden die Bestände vorgestellt und in aktuelle Kontexte gesetzt. Im Zentrum steht dabei der Mensch – in seiner Beziehung zur Umwelt, zur himmlischen Sphäre, und, nicht zuletzt, zu anderen Menschen. MUT. Rubensgrafik III bildet das zweite Kapitel.

Die Ausstellungseröffnung findet am 24. Oktober um 17 Uhr im Siegerlandmuseum statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Quelle: Siegerlandmuseum, Ausstellungen
[Nachtrag, 20.10.25: Ausgewählte Grafiken der Ausstellung können in der digitalen Sammlung des Museums angesehen werden.]

Ausstellungstipp: „Bernd & Hilla Becher – Geschichte einer Methode“

Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Kooperation mit dem Bernd & Hilla Becher Studio, Düsseldorf
Laufzeit: bis zum 1. Februar 2026

Bernd Becher: Grube Eisernhardter Tiefbau, Eisern, D 1955/56, Bleistift auf Papier, 42,0 x 56,5 cm
© Estate Bernd & Hilla Becher, vertreten durch Max Becher; Courtesy Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur – Bernd und Hilla Becher Archiv, Köln

Das Künstlerpaar Bernd und Hilla Becher (1931–2007 / 1934–2015) hat mit seinem Werk Maßstäbe in der Geschichte der Photographie gesetzt. Seit 1959 arbeiteten sie über Jahrzehnte hinweg nahezu ununterbrochen an einem gemeinsamen Œuvre, das sie in Deutschland, den Beneluxstaaten, Großbritannien, Frankreich, Italien, den USA und Kanada entwickelten. Ihr künstlerischer Stil, geprägt von einer sachlich-dokumentarischen Bildsprache und verbunden mit methodischer Systematik, fand insbesondere in der Minimal Art und Konzeptkunst bedeutende Resonanz. Vor dem Hintergrund der Neuen Sachlichkeit und inspiriert von der dokumentarischen Photographie des 19. Jahrhunderts schufen sie eine Bildgrammatik, deren Einfluss bis heute in der zeitgenössischen Photographie spürbar ist. Weiterlesen

Ein echter Rubens im Landesarchiv NRW


„Zwar haben wir keine Gemälde von Rubens in unserem Magazin, dafür aber vier eigenhändige Briefe des Barockmalers. In den Jahren 1619 bis 1621 korrespondierte Peter Paul Rubens mit dem Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm. Der Fürst stattete seine Hofkapelle in Neuburg mit einem neuen Altar aus. Die vier italienischsprachigen Schreiben drehen sich um die Gemälde „Anbetung der Hirten” und „Ausgießung des Heiligen Geistes”. Am Ende bedankte sich Rubens für die Bezahlung und empfahl sich für weitere Arbeiten. Zusätzlich findet sich eine Zeichnung der Orgel in Sankt Peter in der Akte. Weiterlesen