8.9.2019 11:00, Fissmer-Anlage, Siegen, Michael Stojan

„Während des Bombenhagels am 16. Dezember 1944 und dem darauf folgenden Feuersturm wurde das historische Siegen nahezu vollständig zerstört. Die Stadtrundgang zeigt die Erfolgsgeschichte des Wiederaufbaus Siegens, der aus heutiger Sicht als beispielhafte Lösung im traditionellen Stil betrachtet werden kann. Die Beibehaltung des Stadtgrundrisses, der Parzellierung aber auch die Erhaltung der prägenden Merkmale der Architektur – die steilen Schieferdächer und weißen Wandflächen waren wesentliche Prinzipien der Planungen. Auch die Rekonstruktion der Schlösser, der Kirchen und des Rathauses haben wesentlich zum positiven Image des heutigen Siegens beigetragen.
Der Stadtrundgang am »Tag des offenen Denkmals« wird von Stadtbaurat Michael Stojan begleitet.
Die Teilnehmer können Informationen über die Geschichte des Wiederaufbaus und die aktuellen Auswirkungen der Gestaltungssatzung erwarten.“
Quelle: VHS Siegen, Programm
Schlagwort-Archiv: Architektur
Tag des offenen Denkmals 2019
Der bundesweite Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Das Motto gilt für alle Epochen. Unabhängig von Denkmalgattung, Zeit und Ort sind Umbrüche überall zu entdecken. Denn egal ob Gotik, Barock, Jugendstil oder Bauhaus – sie alle waren zu ihrer Zeit modern. Die Veranstalter sind also eingeladen, Vergangenes unter einem neuen Blickwinkel zu erkunden und zu präsentieren.
Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Seit 1993 öffnen am zweiten Sonntag im September kaum oder nie zugängliche Kulturdenkmale ihre Türen für ein breites Publikum. Zuletzt besuchten 2018 rund 3,5 Millionen Kulturbegeisterte rund 8.000 Denkmale in ganz Deutschland.
Link zu den Veranstaltungen und offenen Denkmälern im Kreis Siegen-Wittgenstein
Linktipp: „Neues Bauen im Westen“

Wohnhaus Meyer
Die Online-Plattform der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der beiden Landschaftsverbände stellt anhand von 35 Beispielen das sog. „Neue Bauen“ in Nordrhein-Westfalen vor. Neben dem Landhaus Ilse in Burbach wird auch das Wohnhaus Meyer in Siegen vorgestellt.
Zum Gebäude s. a. Olaf Peterschröder: Strategie der Verhinderung? Zur Partizipation des Neuen Bauens in der Provinz Westfalen 1918 – 1933, Karlsruhe 2012.
Zum Bauherren Hermann Meyer s. Traute Fries/Hartmut Prange: „Hier geschieht niemanden Unrecht!“ Zur Geschichte von Dr. Artur und Else Sueßmann und der Familie ihrer Tochter Annemarie Meyer. Eine Dokumentation, Siegen 2010.
Buchprojekt: Backhäuser in Wittgenstein
“ ….. Zudem möchte der Landrat jetzt ein Versprechen einlösen, das der Kreis vor 30 Jahren gegeben hat. Damals war unter Landrat Walter Nienhagen und Oberkreisdirektor Karlheinz Forster in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe ein Buch über die Backhäuser im Siegerland erarbeitet und veröffentlicht worden. Im Vorwort wurde angekündigt, dass ein zweiter Band mit den Backhäusern in Wittgenstein folgen soll. Dieser ist jedoch bis heute nicht erschienen. Allerdings hat Hans-Armin Kohlberger aus Bad Laasphe in den vergangenen Jahren in akribischer Arbeit Fotos und Geschichten der Wittgensteiner Backhäuser zusammengetragen. „Diese Fleißarbeit ist es Wert, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden. Deshalb ist der Heimatbund gerne bereit, als Herausgeber für dieses Buch zu fungieren“, kündigt Andreas Müller an: „Der 25. Geburtstag des Heimatbundes ist auch hier für uns ein wunderbarer Ansporn, dieses Buch jetzt engagiert zu verwirklichen. Es wäre klasse, wenn wir das bis spätestens zum ‚Fest der Dörfer‘ am 29. August nächsten Jahres hinbekommen. Wir werden zumindest unser Möglichstes versuchen.“
Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein, Meldungen, 12.8.2019
Linktipp: Ehem. evangelisches Pfarrhaus Oberfischbach
Die Arbeitsgemeinschaft historischer Orts- und Stadtkerne in Nordrhein-Westfalen hat das Gebäude zum Denkmal des Monats August 2019 ausgewählt. Informationen zum Gebäude finden sich auf der Internetseite des Arbeitskreises.
siwiarchiv-Sommerrätsel 2019/4
siwiarchiv-Sommerrätsel 2019/2
Im Bestand D des Fürstlichen Archivs Bad Berleburgs findet sich in einer Akte der Plan einer Stadtkirche. Die Verzeichnungseinheit ist im Onlinefindbuch nachgewiesen: http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=451&verzguid=00451Vz_020b270c-bf26-4613-9dd9-ee5600b8357fACTAPRO.
Wo ist diese Kirche zu lokalisieren? Für die Beantwortung dieser Frage gibt es wie immer einen kleinen Preis. Die erste richtige Antwort, die hier in den Kommentaren erscheint, gewinnt. Link zum Bild in größerer Auflösung: Ber.D_361.
Architektur 1960+, Brutalismus im Kreisgebiet: Siegen, Gebäude des TÜV Nord
siwiarchiv sucht Beispiele für die Architektur der 1960er und 1970er Jahre.
Das Gebäude an der Leimbachstraße konnte im Jahr 1963 bezogen werden.
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Weltkulturerbe erhält ein Schutzdach und Geotechniker einen Preis
Ein Projektteam unter Beteiligung der Universität Siegen ist mit dem Ulrich-Finsterwalder-Ingenieurbaupreis ausgezeichnet worden. Das Team hat ein Schutzdach für die Ausgrabungsstätte Göbekli Tepe in der Türkei entwickelt.
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Alle zwei Jahre werden herausragende Leistungen im Konstruktiven Ingenieurbau mit dem Ulrich-Finsterwalder-Ingenieurbaupreis gewürdigt. Preisträger in diesem Jahr ist ein Projektteam unter Beteiligung des Instituts für Geotechnik der Universität Siegen um Univ.-Prof. Dr.-Ing. Richard A. Herrmann. Das Team aus IngenieurInnen, ArchitektInnen und WissenschaftlerInnen hat ein Schutzdach für die Ausgrabungsstätte Göbekli Tepe in der Türkei entwickelt und hergestellt. Dort wurden 1994 die wohl ältesten Tempel der Menschheit entdeckt, die um 12.000 vor Christus entstanden sind.
Der Jury-Vorsitzende Univ.-Prof. Peter Mark übergab den Preis vor mehr als 100 Gästen im Deutschen Museum München. Besonders beeindruckte die 13-köpfige Expertenkommission „der Umgang des Entwurfs mit der sensiblen Umgebung der Ausgrabungsstätte und dem Zusammenspiel der Dachform mit der Hügellandschaft“, wie es in der Begründung heißt. Weiterlesen
Südwestfalenbörse Siegen 2019
Im Jahr des 50-jährigen Bestehens des Vereins der Briefmarkenfreunde Netphen e.V. Philatelie, Kunst und Kultur sowie Heimatkunde im Rahmen der Südwestfalenbörse Siegen am 6. April 2019 in der Siegerlandhalle (9 – 16 Uhr im Hütten- und Eintrachtsaal) zusammenzubringen.
Am 20. Juni 1894 wurde vor 125 Jahren das Reichs-Post und Telegraphenamt Siegen beim Unteren Schoss eröffnet. Dieses Gebäude ist seit 2001 als Altbau Bestandteil des Museums für Gegenwartskunst Siegen. In diesem wiederum sind die Fotografien des renommierten Fotografenehepaars Bernd und Hilla Becher von den sog. „Becher-Häusern“ ausgestellt, den Fachwerkhäusern der Arbeiter des Siegerländer Industriereviers aus der Zeit um 1900. Sowohl der Sonderstempel der Deutschen Post AG als auch die von den Briefmarkenfreunden Netphen (20er-Bogen mit verschiedenen 70-Cent-Briefmarken mit Ansichten des alten Post- und Telegrafengebäudes sowie des heutigen Museums von außen und innen) bzw. dem Museum für Gegenwartskunst Siegen (Portocard / Klappkarte mit 10 verschiedenen 45-Cent-Briefmarken, die als Motiv Fotografien solcher „Becher-Häuser“ zeigen), herausgegebenen Sonderbriefmarken greifen diese Entwicklung von 1894 bis in die Gegenwart auf und sind für Philatelisten, Kunstliebhaber und Heimatfreunde gleichermaßen von besonderem Interesse. Weiterlesen

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