VHS-Vortrag: „Kriminalfälle in Wittgenstein im Spiegel der Jahrhunderte“

Referent: Bernd Geier
Bad Berleburg, Volksbank Wittgenstein, Poststr. 30 A
Di. 12.03.2013, 19:00 – 20:30
3 €

Krimis und Gerichtsshows in den Fernsehprogrammen beweisen es: Kriminalität fasziniert die Menschen. Auch das Wittgensteiner Land hat in seiner Geschichte einige interessante Kriminalfälle zu bieten, wie z. B. einen angeblichen Giftmord, einen tödlichen Ehestreit, Wilddieberei und vieles mehr. Einige heimatkundliche Archive haben in ihren Kriminalia-Abteilungen noch so manches Highlight zu bieten. Erhalten Sie einen einmaligen Einblick in die spannenden Fälle des Wittgensteiner Landes, die der Referent an diesem Abend anhand alter originaler Prozessakten näher beleuchten wird.

VHS Siegen-Wittgenstein, Kursprogramm

VHS-Vortrag: „Hexenverfolgung in Wittgenstein“

Referent: Ulf Lückel
Veranstaltungsort: Bad Laasphe, Haus des Gastes, Wilhelmsplatz 3
Mi. 13.03.2013, 19:30 – 21:00
3€

Der Themenkomplex „Hexen und Hexerei“ fasziniert nach wie vor viele Menschen und zieht sie in ihren Bann. Nicht zuletzt die extrem erfolgreiche Buch- und Filmreihe um den Zauberlehrling Harry Potter und seine Gefährten haben diese neue Welle und das Interesse an diesem Stoff weiter aufleben lassen. Allerdings werden oftmals nur die gewünschten Klischees bedient und führen mitunter zu einem esoterisch-euphorischen Mixtum, das mit der Historie und der wahren Geschichte dieses unrühmlichen Kapitels nur wenig zu tun hat und mitunter grotesk-gefährliche Ausmaße angenommen hat. Weiterlesen

Literaturhinweis: Ortsfamilienbuch Ferndorf 1576-1795

Herausgeber: Ansgar Hoffmann / Anne Schulte-Lefebvre (Deutsche Ortssippenbücher, hrsg. von der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte, Reihe A Band 709), Plaidt: Cardamina 2012, ISBN 978-3-86424-077-5

815 Seiten
Preis
42,- €

„Die Quellenlage über das Kirchspiel und seine Bewohner ist besonders gut. Bereits 1461 setzen die ersten Steuerlisten ein, dann um 1576 die Kirchenbücher mit nur wenigen Lücken bis in die Neuzeit. Bereits um 1900 wurde mit der Aufarbeitung dieser Quellen begonnen und es erfolgte u.a. eine vollständige Verkartung der Kirchenbücher. Leider wurden nur wenige Quellen ungekürzt veröffentlicht. Eine Ausnahme bilden die Bücher von Herling über das untere Heestal und Buchen/Sohlbach sowie das Ferndorfbuch, in denen Angaben über einzelne Gemeinden und Bewohner zusammengetragen wurden. Weiterlesen

Sabine Hering/Dagmar Schulte: „Die Frauenberufsschule als Vorläuferinstitution

des Studiengangs Soziale Arbeit an der Universität Siegen“

Die heute in Siegen als Berufskolleg AHS (Allgemeingewerbe, Hauswirtschaft, Sozialpädagogik) bekannte Schule hat seit den ersten Anfängen im Jahre 1919 eine dynamische und wechselvolle Geschichte gehabt – u.a. war hier die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik angesiedelt, aus der 1972 der Studiengang ‚Sozialwesen‘ der Gesamthochschule Siegen hervorgegangen ist. …..“
aus: Querschnitt. Zeitung der Universität Siegen, 62012, S. 2

s. a. siwiarchiv, 6.5.2012

Cécile Hummel, „Zeit Sehen – Zurück Blicken“, 2012

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Cécile Hummel „Zeit sehen – Zurück blicken“, 2012, Foto: Thomas Kellner

Kunstwerk des Monats
im Museum für Gegenweartskunst, Siegen

Katja Siebel stellt das Werk, das in der aktuellen Ausstellung des Museums gezeigt wird, vor:
“ ….. Die Arbeit Zeit Sehen – Zurück Blicken der schweizer Künstlerin Cécile Hummel basiert auf Glasnegativen, die sie einem Straßenhändler in Süditalien abkaufte. Die Aufnahmen entstanden in den 1930er und 1940er Jahren. Hummel scannte die Abzüge der Glasnegative digital ein und druckte sie im Offset-Verfahren großformatig aus. Dargestellt sind Personen, die für ein Porträt posieren – wahrscheinlich mit der Absicht, dass die Fotografie ihre Individualität an einem bestimmten Moment in ihrem Leben fixiert und so den Angehörigen auch in den folgenden Generationen als wertvolles Erinnerungsbild dient. Die Fotografien besitzen auch eine kulturgeschichtliche und soziologische Gültigkeit, die über den privaten Anlass hinaus geht. Denn die sich mit fortschreitenden technischen Möglichkeiten als Massenmedium entwickelnde Fotografie löste die klassische Porträtmalerei ab und machte eine neue Erinnerungskultur des kleinen und mittleren Bürgertums möglich.…..“

Dank an Thomas Kellner für die Bereitstellung des Bildes!

Ausstellung „100x Studio für Neue Musik“

plakat_sylvioSeit 1995 gibt es das „Studio für Neue Musik“ an der Siegener Universität, und mittlerweile fand das 100. Konzert statt.
Zu jeder Veranstaltung gab es ein künstlerisch gestaltetes Plakat, das auf besondere Weise auf die besondere Musik hinwies, die den Hörer im „Studio für Neue Musik“ erwartete.
Gestaltet hat alle diese Plakate der Kölner Künstler Daniel Hees, ehemals Professor für Malerei und Druckgrafik an der Siegener Universität – jedes Plakat hat er individuell entworfen, auf der Grundlage einer Zeichnung oder eines Aquarells aus seinen zahlreichen Skizzenbüchern.
Die Ausstellung „100x Studio für Neue Musik“ zeigt nun eine Auswahl der schönsten Plakate – poetische, skurrile, provokante, hintersinnige, rätselhafte – und präsentiert damit gleichzeitig eine Retrospektive der Veranstaltungsreihe. Weiterlesen

Bundesarchivgesetz wird 25.

Das „Gesetz über die Sicherung und Nutzung von Archivgut des Bundes“ wurde am 6. Januar 1988 ausgefertigt.

Unterschriften auf der Ausfertigung des Bundesarchivgesetzes, Quelle: BArch B 463

Unterschriften auf der Ausfertigung des Bundesarchivgesetzes, Quelle: BArch B 463

Das Bundesarchivgesetz stellt sicher, dass alle bei den Verfassungsorganen und Dienststellen des Bundes anfallenden Unterlagen von bleibendem Wert ins Bundesarchiv gelangen. Jeder hat grundsätzlich das Recht auf Zugang zu Archivgut des Bundes aus einer mehr als 30 Jahre zurückliegenden Zeit. Der Gesetzestext ist Ergebnis einer Abwägung zwischen den Grundrechten auf Schutz der Persönlichkeit und auf Wissenschafts- und Informationsfreiheit.

Das Bundesarchiv war seit seiner Gründung im Jahr 1952 an einer gesetzlichen Grundlage für seine Tätigkeit und die Nutzung seiner Unterlagen sehr interessiert. Im Zuge der politischen Diskussionen um das Bundesdatenschutzgesetz vom 27. Januar 1977 setzte sich in den 1970er Jahren die Erkenntnis weitgehend durch, dass auch die Frage der Zugänglichkeit zu Daten einer gesetzlichen Regelung bedarf. Nach umfangreichen Beratungen wurde das Bundesarchivgesetz am 3. Dezember 1987 mit großer Mehrheit im Bundestag beschlossen und am 6. Januar 1988 von Bundespräsident von Weizsäcker, Bundeskanzler Kohl, Bundesinnenminister Zimmermann und Bundesarbeitsminister Blüm ausgefertigt. Weiterlesen