Erdgeschichte: 7. und 8. September ist Tag des Geotops in Beddelhausen

Der Steinruch bei Beddelhausen wurde wegen seiner beeindruckenden Gesteinsfaltung von Fachwiisenschaftlern als eines der 77 spektakulärsten Geotope Deutschlands ausgewählt.

Der Steinruch bei Beddelhausen wurde wegen seiner beeindruckenden Gesteinsfaltung von Fachwiisenschaftlern als eines der 77 spektakulärsten Geotope Deutschlands ausgewählt.

Unweit der alten Ederbrücke bei Beddelhausen liegen zwei ehemalige Steinbrüche. Wegen ihrer besonderen geologischen und erdgeschichtlichen Bedeutung sind sie im Landschaftsplan Bad Berleburg als Naturdenkmale ausgewiesen. Wie jedes Jahr werden einige der schönsten Geotope Deutschlands ausgewählt, um sie mit ihren Besonderheiten der breiten Öffentlichkeit vorzustellen. In diesem Jahr wird dem Geotop in Beddelhausen diese Ehre zu teil. Bei einer geologischen Führung mit Prof. Dr. Herbig vom Geologischen Institut der Universität Köln werden am Samstag, 7. September, um 10:30 Uhr und am Sonntag, 8. September, um 15:00 Uhr die beiden Steinbrüche vorgestellt. Weiterlesen

Ausstellung „Lederfabrikation im Siegerland“

1. September bis 6. Oktober 2013
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss

LederSiDie Herstellung von Leder spielte im Siegerland bis in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle. In der Ausstellung werden die einzelnen Schritte der Lederproduktion vorgestellt und mit Fotos aus Privatbesitz im Bild dokumentiert.

Siegerlandmuseum, Ausstellungsseite

Neuzugang für die Bibliothek des Kreisarchivs

Mai1937Die Kollegin des Burbacher Gemeindearchivs überlies dem Kreisarchiv diese Dublette: ein mit zahlreichen Vorworten und vielen Werbeanzeigen versehenes Programmheft. Eine interessante Quelle zur nationalsozialistischen „Festkultur“.
Der sozialdemokratische Lehrer Hermann Engelbert kommentierte:
„8. Mai [1937] – Das ganze Siegerland ist mal wieder verrückt, weil in Siegen mit Pomp und „Einsatz“ das Gauinspektionstreffen gehalten wurde. Es war viel Volk zur Stelle.“
(Aus: Hermann Engelbert: Hinterhüttsche Chronik, Kreuztal 1994, S. S. 436)