Gestern beriet der Rat der Stadt Wilnsdorf über folgende Vorlage (137/2013):
„Am 8. Oktober 2013 wurde die Gemeinde Wilnsdorf per E-Mail darauf hingewiesen, dass am 24. April 1933, auf einen Dringlichkeitsantrag der Ortsgruppe Obersdorf der NSDAP, die Gemeindevertretung Obersdorf einstimmig den Personen Adolf Hitler, Paul von Hindenburg und Josef Wagner die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Obersdorf verliehen hat. Grundlage ist eine Kopie des Protokolls der Gemeinderatssitzung der Gemeinde Obersdorf.
Für gerichtlich verurteilte Kriegsverbrecher hatte der Alliierte Kontrollrat 1946 in Deutschland den Verlust des Ehrenbürgerrechts allgemein verfügt. Deutschlandweit hatten rund 4000 Kommunen Hitler zu dessen Lebzeiten die Ehrenbürgerwürde verliehen.
Nach der Kommentierung zu § 34 der GO NRW ist das Ehrenbürgerrecht ein höchstpersönliches Recht und endet mit dem Tod der geehrten Person. Weiterlesen
genius loci – ein Kunstprojekt nicht nur zur Geschichte von Siegen und Jekaterinburg
In the beginning of 2012, photographer Thomas Kellner received a surprising E-Mail from Yekaterinburg in the Russian Urals, to form a project with exhibition and book for the city’s anniversary in 2013, because Yekaterinburg was founded almost 300 years ago, by Georg Wilhem Henning, a Siegen Citizen. This was barely known and Thomas Kellner started his research and is now finalizing genius loci. ….. Weiterlesen
Ausstellung „60 Jahre Polizei in Nordrhein-Westfalen“

Polizeiorganisation
Die Ausstellung des Landesarchivs NRW Abteilung Rheinland, Düsseldorf Mauerstr. 55 wird bis zum Dezember dieses Jahres dort gezeigt.
Vor 60 Jahren schlug die Geburtsstunde der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen. Am 11. August 1953 beschloss der Landtag das „Gesetz über die Organisation und die Zuständigkeit der Polizei“, mit dem eine flächendeckende staatliche Polizeiorganisation in Nordrhein-Westfalen geschaffen wurde, die im Wesentlichen bis heute Bestand hat.
Dieses Jubiläum nimmt das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen zum Anlass, im Foyer der Abteilung Rheinland in Düsseldorf eine Ausstellung zum Thema „60 Jahre Polizei in Nordrhein-Westfalen“ zu zeigen. Zu sehen ist ein Querschnitt von Akten und Dokumenten aus sechs Jahrzehnten polizeilicher Arbeit. Da die Geschichte der Polizei immer auch darauf verweist, welches Verhalten eine Gesellschaft als unkorrekt oder gar kriminell versteht, lässt sich anhand der Überlieferung der Polizei auch ein Überblick über die Kulturgeschichte des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik Deutschland gewinnen. Weiterlesen
Herbarium der Wiesenbauschule jetzt im Universitätsarchiv
Das Universitätsarchiv hat aktuell einen Teilbestand des aus insgesamt 265 Herbarbögen bestehenden Herbariums der ehemaligen Wiesenbauschule von der Universitätsbibliothek übernommen. Es handelt sich um das sogenannte Schencksche Herbarium des Siegener Wiesenbaulehrers und späteren Direktors, Mediziners und angesehenen Botanikers Dr. Martin Schenck (1826-1918) aus den Jahren 1863/64 mit jeweils aufgeklebten gepressten, überwiegend einkeimblättrigen Süß- und Sauergräsern aus der Siegener Umgebung, dessen zweite Hälfte seinerzeit aus nicht mehr rekonstruierbaren Gründen an das Westfälische Landesherbarium in Münster gelangt und dort vermutlich in der bestehenden Sammlung aufgegangen ist. Es ist einerseits durch eine historische Artenliste von 1933/34, andererseits durch eine aktuelle nummerische Liste von 2005 erschlossen und kann ab sofort zu den üblichen Öffnungszeiten des Universitätsarchivs (Mo – Fr 9:00-16:30 Uhr) gegen Voranmeldung eingesehen werden (Tel. 0271/740-3622, archiv@ub.uni-siegen.de).
Ausstellung „125 bewegte Jahre“ in Kreuztal
Kulturbahnhof Kreuztal
11. Oktober bis 08. Dezember 2013
Öffnungszeiten: Montag; Mittwoch u. Freitag: 6 – 19 Uhr, Dienstag u. Donnerstag 16 – 19 Uhr, (Samstag u. Sonntag nach Terminvereinbarung)
Die drei Jubiläumsvereine TV Eichen, TuS Ferndorf und TV Kreuztal präsentieren in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Kreuztal eine Fotoausstellung unter dem Titel „TV Eichen, TuS Ferndorf und TV Kreuztal – 125 Bewegte Jahre. Drei Turnvereine von 1888 bis heute.“
Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Christa Stange und Regina Zwingmann (TV Eichen), Walter Hellmann und Harald Hockamp (TuS Ferndorf), Friedrich Hofmann und Gerd Hohage (TV Kreuztal) sowie Stadtarchivarin Ria Siewert, hat von den Anfängen des Turnens bis zur Gegenwart Materialien zusammengestellt.
Die Bilder geben einen schlaglichtartigen Überblick über „125 bewegte Jahre“. Daher zeigen die Fotos, ob alt oder neu, nach Möglichkeit Menschen in Bewegung. Von den ersten Schwarzweiß-Fotos vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu aktuellen Farbaufnahmen sollen sie die „bunten“ Vielfalt der sportlichen Aktivitäten der Jubiläumsvereine repräsentieren, die zahlreiche Menschen seit mehreren Generationen und in allen Altersgruppen in Bewegung halten. Weiterlesen
Kreuztal: Rückblick auf den Tag des offenen Denkmals 2013
Das Motto des diesjährigen Denkmaltags hieß: „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“.
Damit konzentrierte sich das Motto des Tags des offenen Denkmals auf zentrale Fragen der Denkmalpflege: Was ist wert erhalten zu werden und aus welchen Gründen? Ist es einem Grundstückseigentümer wirklich zumutbar, das baufällige Haus zu erhalten oder wäre ein Abriss sinnvoller? Rechtfertigen die Geschichte und die Bedeutung des Hauses den Erhalt? Stehen die Kosten für eine Sanierung überhaupt in angemessener Relation zum Nutzen?
Diese Fragen standen auch im Fokus der Veranstaltung der Stadt Kreuztal im Gebäude Bockenbachstraße 66 in Eichen. Weiterlesen
Vor 100 Jahren: Bezug des neuen Gebäudes der Wiesen- und Wegebauschule am Häusling

Das Schulgebäude der 1913 eingeweihten Wiesen- und Wegebauschule (Stadtarchiv Siegen, Best. Ansichtskartensammlung)
In der aktuellen Ausgabe seiner Reihe “Klick in die Vergangenheit“ präsentiert das Stadtarchiv Siegen für die virtuellen Archivnutzer auf www.stadtarchiv-siegen.de beispielhafte Ausarbeitungen von Schülern der ehemaligen Wiesenbauschule. Anlass ist die feierliche Einweihung des neuen Schulgebäudes am Häusling am 20. Mai 1913. Im Mittelpunkt sowohl des Onlineartikels als auch der begleitenden Vitrinenpräsentation im Lesesaal des Stadtarchivs im Siegener KrönchenCenter steht neben der Gebäudeeinweihung, die vor einhundert Jahren in Anwesenheit politischer Prominenz stattfand, auch die damalige Gestaltung des Schulgeländes. Originale Kartierungsarbeiten ehemaliger Schüler der Wiesen- und Wegebauschule komplettieren zudem die Vitrinenausstellung. Weiterlesen
Vortrag: »(…) in der Johannis Kirche eine Comödie gehalten (…)«
– Siegener Theaterleben vom 15. bis zum frühen 19. Jahrhundert)
Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 17.10.2013, um 19.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter, Markt 25, Siegen. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 €.
Mit einem wenig bekannten Kapitel der Siegener Kulturgeschichte wird am kommenden Donnerstag die Veranstaltungsreihe des „Siegener Forums“ im städtischen Kulturzentrum KrönchenCenter fortgesetzt, dieses Mal in Kooperation mit dem „Freundeskreis der Busch-Brüder e.V. Siegen“. Stadtarchivar Ludwig Burwitz wird sich dann mit der Frage auseinandersetzen, ob man in Siegen von einer lebendigen Theatertradition sprechen kann.
Wie in vielen anderen Städten setzt auch in Siegen mit dem Erstarken des Bürgertums im frühen 19. Jahrhundert ein Interesse an kulturellen Veranstaltungen ein. Dies zeigt sich unter anderem im Auftreten von Wanderschauspielern noch während der so genannten Franzosenzeit. Aber was war davor? Mussten die Siegener gänzlich auf schauspielerische Genüsse verzichten?
Anhand verschiedener Quellen aus dem Stadtarchiv zeigt der Referent auf, dass es bereits seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert regelmäßig geistliche und weltliche Spiele in Siegen gab. Und als im November 1555 der neue Rektor der Lateinschule feierlich in sein Amt eingeführt wird, führen Schüler und Bürger der Stadt eine Komödie auf, die man getrost als den Beginn der Siegener Theatertradition bezeichnen kann. Weiterlesen
VHS-Wanderung „Wallburg Aue“
20.10.2013, 14:00 – 18:00
Treffpunkt: Bad Berleburg, Aue (Alt Aue) im Bereich der Eisenbahnlinie / Gaststätte Alt Aue
Leitung: Wolfgang Lückert
5 €
Die schönste aller Wallburgen mit ihren mächtigen Buchen. Hier sehen wir noch sehr deutlich die alten keltischen Wallanlagen. Diese Wallburg ist die am besten untersuchteste. Eine Tafel zeigt z.B. die Plätze an, wo damals Häuser gestanden haben.
Quelle: VHS-Seminarauskunft
Ausstellung „Kinderleben 1820 – 1920“
13. Oktober – 24. November 2013
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss
Das Siegerlandmuseum besitzt einige interessante Bilder von Kindern aus der Zeit des Biedermeier bis hinein in das beginnende 20. Jahrhundert. Es sind nicht nur Zeugnisse der Zeit, sie belegen auch den massiven Wandel im Leben der Kinder, reichen sie doch von großbürgerlichen Bildnissen bis hin zu Fotografien aus der Welt der Arbeiterfamilien, in denen die Mitarbeit der Kinder alltäglich war.

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