In einem Gemeinschaftsprojekt der Vereinigten Waldgenossenschaft und des Bürgervereins Unglinghausen konnte in den vergangenen Monaten die Restaurierung an der Grube Waidmann im Langenbachtal in Unglinghausen beendet werden.
Der obere Stolleneingang ist nun durch die vielen fleißigen Helfer in einen würdigen Zustand versetzt worden. Ein Hinweisschild gibt Auskunft über die Geschichte der Grube. Sie wurde von Herrn Adolf Schmelzer im Landesarchiv Nordrhein Westfalen in Münster ausfindig gemacht. Anlässlich des jährlich stattfindenden Waldspazierganges ist das Ergebnis und die Geschichte der Grube durch Friedhelm Ziegler den versammelten Waldgenossen vorgestellt worden. Weiterlesen
Kategoriearchiv: Wirtschaftsgeschichte
Denkmal des Monats Dezember 2012:
Ehemaliges Bahnhofsgebäude Friedrichshütte (Bad Laasphe)
„… Die Bahnstrecke von Laasphe bis Feudingen, an der auch der Bahnhof Friedrichshütte liegt, wurde bis Juli 1888 fertiggestellt. Das Empfangsgebäude mit Güterschuppen stammt aus dieser Zeit. Es handelt sich dabei um ein zweigeschossiges Gebäude auf rechteckigem Grundriss, welches sich aus einem giebelständigen und einem traufenständigen Gebäudeteil zusammensetzt. Die weit überkragenden, schiefergedeckten Satteldächer bilden unterhalb der abgewalmten Giebeldreiecke Schwebegiebel, die von verzierten Streben und Pfetten abgefangen werden. Die Längsseite zum Bahnhofsvorplatz gliedert sich durch verschieden hohe Anbauten. Bis auf den Bruchsteinsockel ist das ganze Gebäude verschiefert, wobei eine weitere Gliederung des Gebäudes durch die Zierverlegung des Schiefers und zusätzlich durch ein Sohlbankgesims im Obergeschoss erfolgt. Weiterlesen
Umgestaltung des Bahnhofs in Siegen
Im Blog der Geschichtswerkstatt Siegen wird die aktuelle Diskussion um den Neubau des Bahnhofes in Siegen unter dem Aspekt der Denkmalpfllge aufgegriffen.
Im siwiarchiv-Artikel über die Siegener Milchbars findet sich ein Blick auf die Bahnhofplatzgestaltung der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts.
Auf den am 19. April 2012 im Rahmen des Siegener Forums gehaltenen Vortrag zur Geschichte der Ruhr-Sieg-Strecke und des Siegener Bahnhofes sei ebenfalls verwiesen.
Tagungsband: „(Alt) Bergbau- und -Forschung in NRW“
Rechtzeitig zur Tagung: (Alt) Bergbau- und -Forschung in NRW, welche am 10.11.2012 auf Zeche Nachtigall stattgefunden hat, ist der Tagungsband erschienen.
Inhaltsverzeichnis:
Grußworte
Kurze Einführung
Tagungsbeiträge
Dr. Volker Wrede – Überblick über die Geologie und die
Rohstoffpotenziale des Ruhrgebietes
Dr. Jennifer Garner / Dr. Manuel Zeiler – Eisenzeitliche
Montanlandschaft Siegerland Weiterlesen
Bildervortrag: „50 Jahre Schließung Grube Pfannenberger Einigkeit“
16.11.2012, 19:00 – 21:00 Uhr
Neunkirchen-Salchendorf, Erlöserkirche, Gemeindesaal
Auf vielfachen Wunsch wird der im April 2012 präsentierte Bildervortrag, ergänzt um eine Anzahl zusätzlicher Fotografien, noch einmal wiederholt. Vor 50 Jahren wurde die Grube Pfannenberger Einigkeit geschlossen, am 18. April 1962 verloren 359 Grubenarbeiter der letzten Erzgrube des Siegerlandes ihren Arbeitsplatz. Gezeigt werden vom Heimatverein Fotografien der Grube und des Arbeitsalltags über und unter Tage in alten und neueren Bildern bis zum Tag der Schließung.
Video: Latène-Ofen
Das aus Urheberrechts gründen gelöschte Video (MyVideo) war für den Einsatz in der Primarstufe (3. – 4. Schuljahr) konzipiert worden. (Textänderung am 20.2.2016)
Zur latènezeitliche Eisengewinnung in der Region siehe auch folgende Blogeinträge.
Vortrag „WasserEisenLand – Industriekultur in Südwestfalen“
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Referent: Stephan Sensen, Museen Altena
Freitag, 26. Oktober 2012, 19.30 Uhr
Südwestfalen – landläufig auch als Sauerland und Siegerland bekannt – ist eine
der ältesten Montanregionen Europas mit einer über 3.000 Jahre zurückreichenden
Geschichte der Metallgewinnung und -verarbeitung. Einblicke in die Vielfalt
dieser Vergangenheit gibt ein Vortrag, zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 26. Oktober, in sein Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen einlädt. Stephan Sensen vom Netzwerk „WasserEisenLand -Industriekultur in Südwestfalen“ stellt Industriemuseen und Technikdenkmäler der
Region vor. Der Eintritt ist kostenlos. Weiterlesen
Tagung: (Alt) Bergbau- und -Forschung in NRW
Am 10.11.2012 findet im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall im Wittener Ruhrtal, der sogenannten Wiege des Ruhrbergbaus, eine Tagung zum Thema: „(Alt) Bergbau- und -Forschung in NRW“ statt.
Veranstaltet wird diese Tagung vom Bergbau- und Grubenarchäologischen Verein Ruhr e.V. (BGVR) in Zusammenarbeit mit dem LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall und dem GeoPark Ruhrgebiet e.V. Kooperationspartner sind der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. und die Grubenarchäologische Gesellschaft (GAG).
Diese Tagung soll der Beginn einer (unregelmäßigen) Tagungsreihe sein, welche sich mit der Montanhistorie vor der Mechanisierung/Automatisierung der 1910er und folgenden Jahre des Bergbaus in NRW beschäftigt. Weiterlesen
„Von Wandteppichen, fliegenden Fischen und Papageien „
Vortrag im KrönchenCenter zu der Gobelinserie „Tenture des Indes“ des Siegener Landesherren Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen
Mit der Vorstellung wenig bekannter Kunstwerke wird am kommenden Donnerstag die Veranstaltungsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ im städtischen Kulturzentrum KrönchenCenter fortgesetzt. Dr. Gerlinde Klatte und Dr. Katharina Schmidt-Loske sprechen dann über die Tenture des Indes, eine Wandteppichserie, deren Anfertigung von Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen angeregt wurde. Weiterlesen
Siegerländer Hauberg als immaterielles Weltkulturerbe
Initiativkreis gebildet, erstes Gespräch mit der UNESCO geführt
Volkmar Klein berichtete am 13.10.2012 in seinem Blog über den weiteren Fortgang der Idee, das Siegerländer Haubergswesen zum immateriellen Weltkulturerbe erklären zu lassen.
Wichtiste Neuigkeiten sind die Gründung eines Initiativkreises, dem neben Klein bis jetzt Alfred Becker, Ulrich Gießelmann und Dieter Tröps angehören. Dieser Initiativkreis wird die wichtigsten Aspekten in ein erstes Papier zusammenfassen. Untersützt wird der Kreis von Prof. Bernd von Droste zu Hülshoff, pensionierter Gründungsdirektor des UNESCO-Welterbezentrums und Generalsekretär der Welterbe-Konvention der UNESCO. Er kennt das Siegerland: Sein Vater war Forstdirektor in Kirchen. Ferner ist er Studienkamerad des Siegerländer Haubergsexperten Alfred Becker.
Vielleicht wäre auch die Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein geeigneter Ansprechpartner und Unterstützer.
Ein erstes Gespräch führte Volkmar Klein mit Frank Proschan, einem der zuständigen UNESCO-Mitarbeiter für immaterielles Weltkulturerbe. Weiterlesen

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