(Hör)- Mahnmal anlässlich Bücherverbrennungen eingerichtet

Anlässlich der Bücherverbrennungen unter der NS-Herrschaft, die sich am 10. Mai zum achtzigsten Mal jähren, wurde vom AStA der Universität Siegen in Kooperation mit dem VVN-BdA Siegen-Wittgenstein am Treppenaufgang zum AStA Büro (AR-Campus) ein (Hör)- Mahnmal eingerichtet.

Heute, am 10. Mai, besteht letztmalig die Möglichkeit durch Hörbeispiele einen Eindruck über die damaligen Geschehnisse zu erhalten und eure Gedanken in einem Buch niederzuschreiben. Es waren vor allem die Studierendenschaften, die maßgeblich an den Bücherverbrennungen beteiligt waren.
Quelle: AStA Uni Siegen, 6.5.2013

40jähriges Partnerschaftsjubiläum mit Israel

„Festprogramm im Mai so vielfältig wie die Beziehungen“

„Eine in jeder Hinsicht beispielhafte Verbindung zweier Völker, getragen von Brücken, die auf vielen Ebenen errichtet wurden und bis heute Bestand haben, ja sogar ausgebaut werden!“ Wenn es nach Paul Breuer geht, kann die Partnerschaft zwischen dem Kreis Siegen-Wittgenstein und dem israelischen Kreis (Emek) Hefer nicht hoch genug bewertet werden. Dies gelte auch für die Rolle, welche die älteste kommunale Partnerschaft zwischen Deutschland und Israel insgesamt für das Verhältnis der beiden Staaten spielt, betont der Landrat. Weiterlesen →

Rückblick: Arbeitskreissitzung „Historische Wege“

Foto: Bernd Brandemann

Foto: Bernd Brandemann

In der letzten Sitzung des Arbeitskreises „Historische Wege“ im Bürgerhaus Niederschelden hat am 22. April 2013 die Gattin des verstorbenen Prof. Dr. Berthold Stötzel die Ausstellungs-Unterlagen ihres Mannes dem Heimatbund Siegerland-Wittgenstein übergeben. Sie wollte damit den Dank dafür zum Ausdruck bringen, dass im Sinne ihres Mannes an dem Projekt „Historische Wege“ weitergearbeitet werde.
Rudolf Kessler dankte im Namen des Arbeitskreises sehr herzlich für die wertvollen Unterlagen. Die Ausstellung soll demnächst, erweitert um neue Erkenntnisse, im Forsthaus Hohenroth gezeigt werden. Das Material soll im Kreisarchiv sicher gelagert werden. (BB)

Geführte historische Wanderung am 26. April auf Teilstück des „Netphener Keltenweges“

Der Netphener Keltenweg gehört zweifelsohne zu den besonderen Wanderhöhepunkten am Rothaarsteig. Aufgrund der großen Dichte an vorgeschichtlichen Fundplätzen können hier das Volk der Kelten, seine Siedlungsweise, Meiler, Podien, der Erzbergbau sowie ihre Schutzburgen vorgestellt werden. Am Freitag, 26. April 2013, 14:00 bis 20:00 Uhr, laden die Kreisvolkshochschule und Peter Fasel von der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein zu einer 9 km langen Heimat- und vorgeschichtlichen Führung auf einer Teilstrecke des „Netphener Keltenweges“ ein.

Auf dieser Wanderung können die Teilnehmer eine Zeitreise zurück in die Welt unserer keltischen Vorfahren machen. Neben dem mittelalterlichen Ringwall bei Netphen, der zunächst erwandert wird, stellt der 633 m hohe Gipfel der „Alten Burg“ oberhalb von Affolderbach einen „herausragenden“ Höhepunkt der Wanderung dar. Von einem unterhalb der Kuppe gelegenen Waldweg können die Wanderer den Ausblick über das Siegerland genießen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Teilnehmerentgelt pro Person beträgt 8 Euro. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz Leimbachtal zwischen Netphen und Eschenbach. Festes Schuhwerk ist erforderlich.

Weitere interessante naturkundliche Wanderungen sind dem Programmheft der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein zu entnehmen, das Interessierte unter der Telefonnummer 02753 598330 bestellen oder auf der Internetseite unter www.biologische-station-siegen-wittgenstein.de einsehen können.
Quelle: Pressemitteilung des KReises Siegen-Wittgenstein, 23.4.2013

Vortrag: „Mozart und mehr: Fritz Busch und Glyndebourne“

Als am 28. Mai 1934 in der südenglischen Provinz ein kleines Musikfestival as der Taufe gehoben wurde, konnte noch niemand ahnen, dass es bereits innerhalb kürzester Zeit einen enormen internationalen Ruf erwerben würde. Glyndebourne galt bereits seit dem Gründungsjahr als das Mozart-Opernfestival überhaupt, auch weil die Schallplatte unmittelbar zu seinem Ruf beitrug. Der Zweite Weltkrieg unterbrach das fruchtbare, ausschließlich auf private Initiative zurückgehende Unternehmen und nach dem Krieg waren zunächst Unstimmigleiten auszuräumen, die sich während der Zwangspause ergeben hatten. Buschs Rückkehr im Jahr 1950 war ein unmittelbarer Erfolg und als John Christie seine Musiker am 9. August 1951 nach Edinburgh verabschiedete, konnte niemand ahnen, dass man die Eröffungsvorstellung 1952 Buschs Gedenken widmen würde..

Dr. Jürgen Schaarwächter, Max-Reger-Institut, Karlsruhe

Veranstalter: VHS SIegen, Freundeskreis der Busch-Brüder, Max-Reger-Institut Karlsruhe
Ort: Siegen, KrönchenCenter, Markt 25
Datum: 25.04.2013, 19:30 Uhr
Eintritt: 3 €

Zu Fritz Busch auf Siwiarchiv s.:
https://www.siwiarchiv.de/2012/01/fritz-busch-dirigiert-die-staatskapelle-dresden-in-der-semperoper/
https://www.siwiarchiv.de/2012/04/vortrag-fritz-buschs-aachener-jahre-1912-1918/
https://www.siwiarchiv.de/2012/04/bruderbuschgedenkstatte-im-stadtarchiv-siegen/
https://www.siwiarchiv.de/2012/12/in-anderen-archiven-10-12-1950/
Fritz Busch in der Ausstellung „Verstummte Stimmen“