Vortrag zu Burgen und Befestigungen

„Burgen und Befestigungen in Kreuztal und Hilchenbach“ beschreibt Olaf Wagener in dem gleichnamigen Heft, das kürzlich in der Reihe -Kreuztaler Rückblicke- des Stadtarchivs Kreuztal erschienen ist. Erstmals wird hier zu jeder Anlage ein LiDAR-Scan/Laserscan gezeigt, mit dem u.a. Geländeformen und Spuren historischer Bauten sichtbar werden können.

Zu diesem Thema hält der Autor einen Vortrag am Donnerstag, 21. Februar um 19.00 Uhr im Großen Saal der Weißen Villa/Dreslers Park in Kreuztal (Veranstalterin: Stadtarchiv Kreuztal).

300jährige Existenz der Höhendörfer

300jHoehendoerferErstansiedlung der Höhendörfer auf dem Rothaarkamm: Neuastenberg – Mollseifen – Hoheleye – Langewiese

Für den Fall dass den Mayas vielleicht doch ein Rechenfehler unterlaufen sein sollte, steht für die Höhendörfer in diesem Jahr ein besonderes Ereignis an : Am 03. und 04. August 2013 gilt es, die 300jährige Existenz der Höhendörfer angemessen zu feiern.

Zur Erinnerung :
Am 30.7.1713 gewährte der wittgensteiner Graf Casimir vierzehn Zuwanderern das – natürlich schon damals steuerpflichtige – Recht, sich auf der Höhe, im Grenzbereich seines Herrschaftsgebietes, niederzulassen. Die Vierzehn, allein oder mit Familie, gründeten als ihren neuen Lebensmittelpunkt das “Neudorf”, das heutige “Neuastenberg”. Das Besiedlungsprojekt wurde im folgenden Jahrzehnt ergänzt durch die Neugründung der Ortschaften Mollseifen (ca. 1717), Langewiese (ca. 1718) und Hoheleye (ca. 1723). Eine wesentliche Gemeinsamkeit in Aufgaben und Problemen war also von vornherein mit der exponierten landschaftlichen und landschafts-politischen Konstellation vorgegeben.
Quelle: Homepage Langewiese

s. a. Siegener Zeitung, 07.02.2013
s. a. Bildband Wittgenstein

Präsentation zum Nationalsozialismus in der Stadt Siegen ab 1933

Hakenkreuzfahnen an den Häusern der Kölner Straße in Siegens Oberstadt. Undatierte Aufnahme, um 1935 (Stadtarchiv Siegen, Best. Fotodokumentation Siegen, Fo 308)

Hakenkreuzfahnen an den Häusern der Kölner Straße in Siegens Oberstadt. Undatierte Aufnahme, um 1935 (Stadtarchiv Siegen, Best. Fotodokumentation Siegen, Fo 308)

 

Die politischen und wirtschaftlichen Folgen des 1. Weltkriegs waren die Ursache für den labilen Zustand der ersten deutschen Demokratie während der Weimarer Republik – so auch im Siegerland. Die Folge war eine Radikalisierung der Gesellschaft und das Erstarken nationalistischer Propaganda. Bereits am 29. Juli 1932 war es im Zuge des Reichstagswahlkampfes beispielsweise in Weidenau zu einer nationalsozialistischen „Riesenkundgebung“ gekommen. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Bismarckhalle hatte der  Gauleiter der NSDAP aus Bochum unter großem Applaus unverhohlen geäußert, dass „dem alten System die Totenglocken läuten“ mögen. Weiterlesen

5. Westfälischer Genealogentag in Altenberge

Die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung lädt ein zum 5. Westfälischen Genealogentag am Samstag, 16. März 2013, in Altenberge bei Münster. Ausführliche Informationen finden Sie unter: www.westfaelischer-genealogentag.de

Die Besucher erwarten u. a. Informationsstände von ca. 50 Archiven und Institutionen, Vereinen und Gruppen, Firmen und Dienstleister; vier Vorträge zur Familienforschung, u. a. mit dem bekannten Namenforscher Jürgen Udolph, sowie ein begehbarer „Familienstammwald“.
Zum vorigen Westfälischen Genealogentag vor zwei Jahren kamen über 1200 Besucher.

INFORMATION

Veranstaltungsdaten:
5. Westfälischer Genealogentag
Datum: 16.3.2013, 10-17 Uhr
Sporthalle Gooiker Platz
48341 Altenberge

Kontakt:
Roland Linde
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
E-Mail: genealogentag@wggf.de
URL: www.westfaelischer-genealogentag.de

Aktionstag „Ich seh sie noch immer“

Erinnerungen an Netphener Juden
Sonntag, den 27. Januar 2013, zwischen 15:00 und 18:00 Uhr im Alten Feuerwehrhaus Netphen.
Die Stolpersteinverlegung in Netphen für die Familien Faber und Lennhoff haben viele Menschen interessiert verfolgt. Doch wer waren diese Leute, die ihr Haus in der Lahnstraße an einem kalten Wintertag verließen und nicht dahin zurückkehrten?

Engagierte Bürger und Schüler zeigen und erläutern Lebensläufe, Geschichten, Bilder und einiges mehr zu diesen Personen.

Die VVN-BdA wird außerdem das vorläufige Ergebnis ihrer Recherchen zum bisher unbekannten, erschütternden Schicksal zweier Sinti-Familien aus Netphen-Eschenbach der interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Vorab hierzu ein Artikel aus der Westfälischen Rundschau.

Fotoausstellung „60 Jahre Städtepartnerschaft Spandau – Siegen“

im Kulturhaus Spandau eröffnet
Ausstellungseröffnung Spandau (Foto: Manfred Voß)

Am Montag, dem 14. Januar 2013, wurde im Kulturhaus Spandau, Mauerstr. 6, Altstadt Spandau die Fotoausstellung „60 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Siegen und Siegen-Wittgenstein (Stadt/Kreis) und dem Bezirk Spandau” eröffnet.

Grußworte zur Eröffnung sprachen der Vorsitzende des Partnerschaftsvereines von Spandau Christian Haß und der Erste Vorsitzende der HKV und des Spandauer Geschichtsvereins Karl-Heinz Bannasch.spandauAuss20131 Weiterlesen

Ausstellungseröffnung „Die große Illusion. Simon Grünewald. ….

Patriot – Jude – Deutscher“

Sonntag, 27. Januar, 15.30 Uhr, Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10

In der Ausstellung zeichnen wir exemplarisch das Leben des jüdischen Volksschullehrers Simon Grünewald (1870 – 1939) nach. Er leitete von 1897 – 1915 die jüdische Volksschule in Siegen. Nach deren Schließung wechselte er zur Stadtschule am Unteren Schloss, wo er bis zu seiner Pensionierung 1930 unterrichtete. Er war Lehrer, Deutscher, Patriot und Jude. Die Gesetze Hitlers reduzierten ihn auf seine jüdische Identität. Sie nahmen ihm sein Vaterland, an dem er mit allen seinen Fasern seines Herzen hing. Die große Illusion des Verwurzeltsein in der Region, der Zugehörigkeit zum Volk, war zerplatzt. Zehntausende deutscher Juden erlebten das gleiche Schicksal. Weiterlesen