Ausstellung „Lederfabrikation im Siegerland“

1. September bis 6. Oktober 2013
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss

LederSiDie Herstellung von Leder spielte im Siegerland bis in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle. In der Ausstellung werden die einzelnen Schritte der Lederproduktion vorgestellt und mit Fotos aus Privatbesitz im Bild dokumentiert.

Siegerlandmuseum, Ausstellungsseite

Enthüllung des Gedenksteins zur Judenverfolgung in Hilchenbach beim Marktplatz am 4. Juli 2013

Besonders den Schülerinnen und Schülern der Carl-Kraemer-Realschule und des Gymnasiums Stift Keppel war anzumerken, dass dies kein alltäglicher Moment war – die Gedenkstunde zur Enthüllung des Mahnmals zur Erinnerung an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt Hilchenbach, die Opfer der NS-Diktatur wurden. Keine Unterhaltung, kein Lachen, sondern viele Fragen in den Gesichtern der jungen Menschen.

Nachvollziehbar erklärte eine Schülerin der Klasse 9 der Realschule: „Es war schwer für uns zu verstehen, dass die Menschen, die hier in Hilchenbach gelebt haben, sterben mussten aufgrund ihres Glaubens, ihrer Denkweise oder Rasse. Aus dem Unverständnis der Schülerinnen und Schüler entstand bei der weiteren Auseinandersetzung mit einer Zeit, „in der der Mensch, welcher nicht bestimmten Vorstellungen entsprach, ohne Rücksicht verfolgt und umgebracht wurde“, Betroffenheit.

Die Schüler/innen der Carl-Kraemer-Realschule und des Gymnasiums Stfit Keppel bei ihrem Auftritt zur Gedenkstunde
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Ausstellung „150 Jahre Sozialdemokratie in Deutschland“

im Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg
vom 3. bis 19. Juli 2013

Gut besucht war die Ausstellungseröffnung.

Aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer bei der SPD-Ausstellungseröffnung

55 Gäste ließen sich mitnehmen auf eine Reise in die Vergangenheit der Sozialdemokratie, die der Bildungsbeauftragte des SPD-Ortsvereins Hilchenbach, Günter Hensch (im Foto unten 2. von rechts), in seiner Ansprache Revue passieren ließ.

Katrin Fey, Willi Brase, Falk Heinrichs, Günter Hensch und Barbara Roth im Gruppenfoto

Zu den ersten Besuchern gehörten der Bundestagsabgeordnete Willi Brase (2. von links) und der Landtagsabgeordnete Falk Heinrichs (Bildmitte), eingerahmt von der Stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Katrin Fey und der Vorsitzenden Barbara Roth, die die Begrüßung zur Ausstellungseröffnung übernommen hatte. Weiterlesen

Siegener Tankstelle wird im Detmolder Freilichtmuseum eröffnet

TankstelleDie 1960er Jahre ziehen ins LWL-Freilichtmuseum Detmold ein! An vier Sonntagen im Juli und August wird die Tankstelle aus Siegen-Niederschelden mit Musik aus den 60ern und Oldtimerschau eröffnet.

Der moderne Bau mit Flugdach von 1951 steht als markantes Zeugnis für die zunehmende Motorisierung des Straßenverkehrs nach dem Zweiten Weltkrieg. Durch die steigende Mobilisierung der Bevölkerung in Westfalen hat sich auch der Charakter der Dörfer verändert, sie wurden städtischer. Das Auto wurde zum Symbol einer neuen persönlichen Freiheit, nach Lust und Laune hinfahren zu können, wohin man wollte. Der Siegerländer Weiler, der Standort der Tankstelle, wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut und soll das dörfliche Leben um 1960 widerspiegeln. Weiterlesen

Leben mit Behinderung in Siegen gestern und heute

Eröffnung einer Ausstellung in der Geschäftsstelle der AWO

Stolz steht Martina Styrnol vor einer mannshohen Tafel, auf der ihre Lebensgeschichte zu lesen ist. „Wie gut, dass Menschen mit Behinderung heute überall mitmachen dürfen“, sagt sie strahlend. Grund für die Freude bei der jungen Mutter: Martina Styrnol hat, wie vier weitere Menschen mit Behinderung aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein, ihre Lebensgeschichte für eine besondere Ausstellung erzählt, die am Mittwoch, 10. Juli um 17.00 Uhr in der AWO-Geschäftsstelle Siegen, Koblenzer Straße 136 eröffnet wird. Alle interessierten Bürger sind zur Vernissage herzlich eingeladen.

Anna Hinkel, Studentin im Fach Medien der Universität Siegen, und Historiker Stefan Kummer haben sich, gefördert durch das Programm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und im Namen der Arbeiterwohlfahrt, einem besonderen Thema gewidmet: Dem Leben mit Behinderung in Siegen-Wittgenstein gestern und heute. Gestern, das ist die schreckliche Geschichte der NS-Krankenmorde, der sog. Euthanasie-Verbrechen, als Menschen mit Behinderung von den Nationalsozialisten grausam ermordet wurden. Heute, das ist der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft, in der alle Menschen die gleichen Rechte haben und Menschen mit Behinderung einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben leisten. Der Spagat zwischen den Gräueltaten des vergangenen Jahrhunderts und den Leistungen behinderter Menschen heute gelingt mittels eindrucksvoller Bild- und Texttafeln, auf denen nicht nur Lebensgeschichten vorgestellt werden, sondern die – und das ist erstmalig in Deutschland zu sehen – auch Geschichte der NS-Krankenmorde in leichter Sprache erklären.

Quelle: AWO Kreisverband Siegen-Wittgenstein-Olpe, Meldung vom: 04.07.2013

Ausstellung „300 Jahre forstliche Nachhaltigkeit“

Eine Ausstellung zu Leben und Wirken von Hans-Carl von Carlowitz
Foyer, Kreishaus Siegen, Koblenzer Straße 73, 57072 Siegen
bis 14.07.2013


Eindrücke von der Ausstellungseröffnung

Hans Carl von Carlowitz, eigentlich Johann „Hannß“ Carl von Carlowitz, (* 14. Dezember 1645 in Oberrabenstein bei Chemnitz; † 3. März 1714 in Freiberg, Sachsen) war ein deutscher Kameralist und Oberberghauptmann.

300 Jahre Sylvicultura Oeconomica: das bahnbrechende Werk
der forstlichen Nachhaltigkeit feiert in 2013 den 300. Geburtstag.
Zur Leipziger Ostermesse 1713 wurde das Buch – das Hauptwerk
des sächsischen Oberberghauptmanns von Carlowitz
zum ersten Male präsentiert. Weiterlesen

Ausstellung „150 Jahre Sozialdemokratie in Deutschland“, Hilchenbach

spdhilchenbachDie SPD Hilchenbach zeigt die Ausstellung „150 Jahre Sozialdemokratie in Deutschland“. Diese Wanderausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung wird vom 4. – 19. Juli in den Museumsräumen der Wilhelmsburg zu sehen sein.

Der Eintritt ist frei und alle Bürger sind herzlich eingeladen, die 150jährige Geschichte der ältesten Partei Deutschlands zu entdecken. Neben der großen Bundespolitik präsentiert der Ortsverein auch regionale Ausstellungsstücke zu der eigenen Geschichte u.a. den Reichsbanner, historische Dokumente und Fotos. Weiterlesen

„Ich hätte mehr Schatten erwartet“

Trotz aller Intoleranzen blieb Wittgenstein vor 300 Jahren im Toleranzbereich – und damit ein Beispiel für heute

Auch nach dem Vortrag im Berleburger Christus-Haus hatten Interessierte - wie hier der Schwarzenauer Bernd Julius – noch die Möglichkeit, Dr. Johannes Burkardt (links) Nachfragen zu stellen.

„Ich bin erstaunt über das viele Licht, ich hätte mehr Schatten erwartet“ – so kommentierte jetzt der Laaspher Pfarrer Dieter Kuhli einen Vortrag von Dr. Johannes Burkardt im Berleburger Christus-Haus. Als Vorsitzender hatte Dieter Kuhli gemeinsam mit seinen Mitstreitern aus dem Theologischen Ausschuss im Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein den aus Wittgenstein stammenden Staatsarchivdirektor eingeladen. Im derzeit laufenden Jahr der Toleranz der Evangelischen Kirche in Deutschland sprach Johannes Burkardt über das Thema „Zwischen Utopie und Wirklichkeit: der Toleranz-Gedanke im Wittgensteiner Pietismus des 18. Jahrhunderts“. Dabei ist der Mann, der hervorragend – und ehrenamtlich – das Archiv des Wittgensteiner Kirchenkreises führt, ein absoluter Fachmann der Wittgensteiner Kirchenhistorie. Ihm sei es zu danken, so Dieter Kuhli, dass das heimische Archiv eines der besten seiner Art sei. Weiterlesen