Ausstellung „Spinnrad, Schwert & Federkiel“

Ein Schmuckstück ist die mittelalterliche Handwerkergasse. Quelle: Museum Wilnsdorf

Ein Schmuckstück ist die mittelalterliche Handwerkergasse. Quelle: Museum Wilnsdorf

Am Sonntag beginnt das Mittelalter im Museum Wilnsdorf: Mit einem Aktionstag startet am 31. Juli die neue Sonderausstellung „Spinnrad, Schwert & Federkiel“, die ihre Besucher 800 Jahre in die Vergangenheit schickt.

Die Ausstellung präsentiert faszinierende mittelalterliche Lebensszenen, vom Bauernhaus über eine kleine Stadt bis hin zu Burg und Kloster. Besucher können leibhaftig in die Welt des Mittelalters eintauchen und dank vieler interaktiver Elemente in die Rollen von Bauern, Handwerkern, Mönchen und Rittern schlüpfen. Ganz nebenbei vermittelt die Ausstellung Wissenswertes und Amüsantes, so dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Weiterlesen

Sonderführungen durch die aktuelle Ausstellung zur Geschichte der Brandbekämpfung


Mit der aktuellen Ausstellung „Ein fast ohnlöschlich Feuer“ beteiligt sich das 4Fachwerk-Museum im Alten Flecken an dem Veranstaltungs-Netzwerk, um an den Freudenberger Stadtbrand im Jahr 1666 zu erinnern.

Feuerkatastrophen zählten zu den gefürchtetsten Ereignissen. Die Obrigkeit hatte deshalb schon früh höchstes Interesse daran, alles dafür zu tun, Brände zu vermeiden. In den Vorschriften schon von 1495 heißt es „Jeder Unterthan soll zur Verhütung einer Feuersbrunst, sowohl bey Tag als Nacht, sein Feuer und Licht verwahren…Und: Vor jedem Haus waren “große Bütten voll Wassers vorrätig zu halten“. Weiterlesen

Ausstellung „Zerlegt! Montiert! Von der Collage zur Decollage“

Nadin Maria Rüfenacht . Anett Stuth . Christopher Muller . Reinhold Koehler
bis 4.9., Di.-So. 10-17 Uhr, Siegerlandmuseum im Oberen Schloss, Oberes Schloss 2, 57072 Siegen

decollagekoehler„Die Präsentation ist in großen Teilen in Kooperation mit dem Museum der Stadt Ratingen entstanden. Der Untertitel „Von der Décollage zurück zur Collage“ stellt den speziellen Siegener Aspekt der Ausstellung in den Fokus. Arbeiten von Reinhold Koehler, der als Erfinder der Décollage gilt, treffen auf Arbeiten dreier zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die jeweils unterschiedliche Ansätze verfolgen. Nadin Maria Rüfenacht bedient sich vielfacher menschlicher und tierischer Formen, Anett Stuth verbindet Aspekte von Raum, Zeit und Bild miteinander, und bei Christopher Muller steht die Kombination und Konfrontation vertrauter Objekte und Fragmente im Mittelpunkt. Koehler dagegen ließ seine Bilder als Produkte gelenkter Zerstörung entstehen. Papier, auf eine Unterlage geklebt, wird in noch feuchtem Zustand wieder abgerissen und umgeklappt. Die Décollages purs, die Objets décollages und die Contre-Collagen, die bis zum 4. September 2016 im Oberen Schloss zu sehen sein werden, stammen hauptsächlich aus der Sammlung von Fred und Christel Besser, Siegen.“

Quelle: Stadt Siegen, Veranstaltungskalender

Ausstellung „Tiere im Werk von Peter Paul Rubens“

Siegerlandmuseum im Oberen Schloss Siegen, Burgstraße
bis zum 25.09.2016 Uhrzeit: 10.00 – 17.00

„Tiere stehen im Mittelpunkt der neuen kleinen Galerieausstellung im Siegerlandmuseum im Oberen Schloss. Dort kann man die Auseinandersetzung des flämischen Barockmalers Rubens mit verschiedenen Tieren verfolgen. Dazu gehören ganz gewöhnliche Hunde, Esel oder Hühner, aber auch ganz exotische Tiere wie Löwen, Nilpferde und Krokodile. Der Einsatz der gewählten Motive erfolgt dabei immer sehr bewusst. Der Löwe, aus heutiger Sicht oft zu sauber und mit gekämmter, geföhnter Mähne dargestellt, wird zum Zeichen der Stärke, das Lamm zum Symbol des Opfertodes Christi, der Hund zum Zeichen der Treue. Das Nilpferd und andere exotische Tiere sind beliebte Motive auf großformatigen Jagdbildern, in denen der Kampf zwischen Mensch und Tier, zwischen Gut und Böse im Zentrum steht. Das Jagen spielte im 17. Jahrhundert eine andere Rolle als heute. Es galt als Vorschule für den Kriegsdienst, auch weil nicht mehr jedermann jagen durfte, da die Fürsten das Jagdrecht für sich monopolisiert hatten und es nur noch den Angehörigen der höchsten Stände vorbehalten blieb. Rubens Tiere bieten somit Jung und Alt ein breites Feld zum Entdecken.“

Reisetipp: Dauerausstellung „Archivgeschichte(n)“ im Landesarchiv NRW Duisburg

LAVDUAusSeit dem 24. Juni 2016 präsentiert die Abteilung Rheinland des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen in der Ausstellung „Archivgeschichte(n) – Die Entwicklung der Abteilung Rheinland – von ihren Anfängen bis heute“ Exponate zur eigenen Archivgeschichte. Seit dem Umzug der Abteilung Rheinland im Jahr 2014 in den neuen Archivbau am Duisburger Innenhafen sind die Bestände erstmals in einem Archivgebäude zentralisiert.
Die Ausstellung wurde von Anwärterinnen und Anwärtern für den gehobenen Archivdienst im Rahmen ihrer Ausbildung konzipiert.
In der Ausstellung werden die Themen Archivnutzung, Erschließung, Entwicklung der Bestände, Archivbau, Archivtechnik und die archivische Öffentlichkeitsarbeit thematisiert. So erfährt man zum Beispiel wie Bleikugeln aus dem 18. Jahrhundert ihren Weg in die Bestände der Abteilung Rheinland gefunden haben.
Eine Besichtigung der Ausstellung im Foyer ist innerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Ausstellung „Ein fast ohnlöschlich Feuer“

Ausstellungseröffnung am Freitag, 8. Juli 2016, 19:00 Uhr, im Museum 4Fachwerk, Freudenberg.
Ausstellung: 9.7. – 21.8.2016

Pyrotechnische Inszenierung anlässlich des Jubiläums 550 Jahre Stadtrechte", Freudenberg 2006, Foto: Thomas Ijewski, Freudenberg

Pyrotechnische Inszenierung anlässlich des Jubiläums 550 Jahre Stadtrechte“, Freudenberg 2006, Foto: Thomas Ijewski, Freudenberg

„Am 9. August 1666 wütete ein heftiges Gewitter in Freudenberg und setzt ein erstes Haus in Brand. Letztendlich erfasste die Feuersbrunst den gesamten Flecken. Zerstörung allenthalben – 71 Häuser und 25 Scheunen fallen den Flammen zum Opfer. Nach der Überlieferung blieb nur ein Gebäude verschont.Feuerkatastrophen zählen zu den geürchtesten Ereignissen unserer Vorfahren. Die Obrigkeit hatte schon früh höchstes Interesse an der Brandvermeidung.

Die Ausstellung Weiterlesen

Veranstaltungshinweis: Kinofilm „Im Labyrinth des Schweigens“

Montag, 04.07.16; 20 Uhr im Viktoria-Filmtheater in Hilchenbach-Dahlbruch
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e. V.

Inhaltliche Informationen zum Film:

Im Labyrinth des Schweigens, (D 2014, 123 Min., FSK 12)
„Als der Staatsanwalt Johann Radmann (Alexander Fehling) 1958 zufällig auf die Spur von
NS-Verbrechern stößt, die unbehelligt inmitten der Gesellschaft leben, beginnt er Beweise zu sammeln. Die Mühe zahlt sich aus: 1963 beginnen in Frankfurt die Auschwitz-Prozesse.“
„Ein ganz außergewöhnlicher, sehr spannender, sehr berührender, sehr wichtiger Film!“ (Programmkino.de)