Ausstellungseröffnung: „Schwarz-weiß wird bunt. 70 Jahre NRW 1946 – 2016“

Als erste Ausstellung im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“ wird vom 15. Dezember 2016 bis zum 16. Januar 2017 im Foyer des Kreishauses in Siegen „Schwarz-weiß wird bunt. 70 Jahre NRW 1946 – 2016“ zu sehen sein. Die Ausstellung wird am
Donnerstag, 15. Dezember 2016, um 15:00 Uhr
im Foyer des Kreishauses, Koblenzer Straße 73, 57072 Siegen

eröffnet.
Landrat Andreas Müller wird die Anwesenden begrüßen. Dr. Mechthild Black-Veltrup vom Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen, in Münster wird in die Ausstellung einführen. Anschließend ist ein Rundgang geplant. Weiterlesen

Ausstellung „EinBLICK“ in das Museumsmagazin

Stadtmuseum Hilchenbach, Wilhelmsburg
6.12.2016 – 12.2.2017


Wie allgemein bekannt, ist das Hilchenbacher Stadtmuseum in der Wilhelmsburg aus dem früheren Schul- und Heimatmuseum in Hilchenbach-Allenbach hervorgegangen. Dieses Museum war aus der Schularbeit entstanden und befand sich im Dachgeschoss der Schule, die im Jahr 1981 wegen der Errichtung des Brückenbauwerkes für die Verlegung der Landstraße 728 abgebrochen wurde.
Nach dem Abbruch des Gebäudes wurde das Museumsgut als Stiftung Paul Benfer (1894-1984) der Stadt Hilchenbach übereignet. Die Sammlungen sind nach der Fertigstellung des Stadtmuseums im Oktober 1982 in der Wilhelmsburg der Öffentlichkeit zugänglich. Seit der Eröffnung bis Ende November 2016 besuchten insgesamt 125.886 Personen das Museum.
Aus ungefähr 1.800 Exponaten hat Museumsleiter Reinhard Gämlich nun eine große Auswahl getroffen. Zu sehen sind unter anderem Porzellan, Glas, Tonwaren, Uhren der unterschiedlichsten Art, Holzgegenstände, Kaffeemühlen, Waffeleisen bzw. Metallwaren, Bügeleisen, Handtuchhalter, Nähmaschinen, Nähkästchen, Textilien, Haararbeiten und Gemälde. Weiterlesen

Tagung „Verfolgung, Diskriminierung und Emanzipation – LSBTTIQ*-Geschichte(n) im Siegerland.“

„Die Geschichte homosexueller/bisexueller/transsexueller Menschen ist kein Thema der großen Forschung. Die meiste Literatur lässt sich in diesem Bereich zu größeren Städten wie Berlin oder Köln finden, jedoch nicht zu kleineren Städten oder ländlichen Regionen. Auf der heutigen Tagung soll die Region des Siegerlandes in den Blick genommen werden. Das Ziel der Tagung ist es lokale bzw. regionale Forschungspotentiale aufzuzeigen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Im ersten Teil der Tagung wird dies durch drei Vorträge angerissen. Dabei strecken sich diese thematisch von der Verfolgung lesbischer Frauen während des Nationalsozialismus über die Geschichte der Siegener Beratungs- und Begegnungszentren bis zum Potential des in der Universitätsbibliothek vorhandenen Bestandes des Rosa-Flieder-Archivs. Am Nachmittag wird Herr Prof. Dr. Popp aus seiner Erfahrung und über den Aufbau, sowie die Entwicklung des Forums Homosexualität und Literatur berichten, der einmalig in Europa gewesen ist. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und weitere Möglichkeiten der Forschung in einem Vortrag aufgezeigt.“
Link zum Tagungsprogramm (PDF)

Vortrag: “ Holzhausen – ein etwas anderes Siegerländer Dorf?“

Die Gastwirtschaft Frank in [Bad Laasphe-]Holzhausen auf einer Postkarte datiert 25. März 1919 (Stadtarchiv Siegen). [Anm.: s. Kommentar]

Die Gastwirtschaft Frank in [Bad Laasphe-]Holzhausen auf einer Postkarte datiert 25. März 1919 (Stadtarchiv Siegen). [Anm.: s. Kommentar]

In der neuen Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ wird der Regionalhistoriker Dr. Bernd D. Plaum am 8. Dezember 2016 im Stadtarchiv Siegen die Geschichte des Ortes Holzhausen im Hickengrund seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert nachzeichnen. An ausgewählten historischen Beispielen veranschaulicht er die besonderen Eigenarten des Dorfes in der Gemeinde Burbach im Verhältnis zu anderen Ortschaften des Siegerlandes bis zur kommunalen Gebietsreform in den 1960er Jahren. Es ist wohl auch der Nähe zur hessisch-westfälischen Landesgrenze geschuldet, dass sich hier in den vergangenen zwei Jahrhunderten ganz eigene wirtschaftliche und politische Ausprägungen entwickeln konnten. Weiterlesen

Ausstellung „Adolf Saenger zum Gedächtnis“

Szenen aus der Glasfenster-Gestaltung von Adolf Saenger im alten Freudenberger Rathaus sowie Abbild des Stadtdukaten. Der Ratssaal wurde 1948 für die kommunale Selbstverwaltung in dem Gebäude Krottorfer Str. 25 hergerichtet. (Foto: Bernd Brandemann)

Szenen aus der Glasfenster-Gestaltung von Adolf Saenger im alten Freudenberger Rathaus sowie Abbild des Stadtdukaten. Der Ratssaal wurde 1948 für die kommunale Selbstverwaltung in dem Gebäude Krottorfer Str. 25 hergerichtet. (Foto: Bernd Brandemann)

Mit einer ganz besonderen Werkschau beendet das Freudenberger 4Fachwerk-Museum seinen diesjährigen Ausstellungsreigen. Das Wirken des weit über die Region bekannten Siegerländer Malers Adolf Saenger ist dabei in einer einzigartigen Präsentation zu sehen. Insgesamt 55 Werke konnte dafür die Kuratorin Dr. Ingrid Leopold von zahlreichen Leihgebern zusammenstellen. Sie wird auch die einführenden Worte bei der Ausstellungseröffnung am Freitag, 25. November 2016, 19:00 Uhr im Museum sprechen. Weiterlesen

Souvenir aus dem Schloss-Gefängnis

souvenirjvasiDie Ausstellung „Souvenir“ in der Art Galerie Siegen zeigt Fotos aus dem ehemaligen Siegener Gefängnis im Unteren Schloss. Elisabeth Müller und Oliver Seiler haben die Aufnahmen im Rahmen ihres Master-Studiums an der Uni Siegen gemacht.

Es gibt kaum Licht. Es ist feucht, kalt – und vor allem sehr still. Das ehemalige Siegener Gefängnis im Unteren Schloss steht seit vielen Monaten leer: Die Gefangenen sind weg, ihre Tische, Stühle und Betten auch. Elisabeth Müller und Oliver Seiler sind allein in dem Gebäude. Im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Uni Siegen möchten sie die verlassene Gefängnisanlage dokumentieren. Fünf, sechs Stunden lang streifen die Studierenden mit ihren Kameras durch die Zellen, Gänge und Gemeinschaftsräume. „Das war ein ziemlich schräges, atmosphärisches Erlebnis“, erinnert sich Oliver Seiler. „Unheimlich“, ergänzt Elisabeth Müller, „aber auch eine einmalige Gelegenheit. Wir haben einfach Eindrücke gesammelt.“ Vier Jahre später sind diese Eindrücke öffentlich zu sehen: „Souvenir“ heißt die Ausstellung in der Art Galerie Siegen, die gerade eröffnet worden ist und bis Anfang Januar läuft. Weiterlesen

Burbacher Erzählcafé zur »Kindheit in Burbach«

Baden im Löschweiher in Burbach

Baden im Löschweiher in Burbach

Das Erzählcafé Burbach öffnet am 28. November im Haus Herbig seine Pforten. An diesem Nachmittag steht die „Kindheit in Burbach“ im Fokus der Gespräche. Katrin Mehlich und Patricia Ottilie von der Gemeinde Burbach freuen sich auf zahlreichen Besuch, um gemeinsam in Kindheitserinnerungen einzutauchen. Wie vertrieb man sich damals die Zeit? Welche Spiele wurden gemeinsam gespielt? Welche Aufgaben hatte man als Kind?

Das nächste Treffen findet am 28. November um 15.00 Uhr im Haus Herbig statt. Anmeldungen nehmen Katrin Mehlich, Kulturbüro, Tel. 02736 4588 und Patricia Ottilie, Gemeindearchiv, Tel. 02736 4515 gerne entgegen.

Quelle: Gemeinde Burbach, 16.11.16

Glaspavillon für Nachbau des ersten Motoromnibusses der Welt feierlich eingeweiht

Einweihung Glaspavillon © Jürgen Schade

Einweihung Glaspavillon © Jürgen Schade

Am 18.03.1895 wurde durch die damalige Netphener Omnibusgesellschaft die erste motorisierte Omnibuslinie der Welt zwischen Siegen und Deuz eröffnet.

Zum Einsatz kam ein Fahrzeug der Firma Benz aus Mannheim, das 5 PS hatte und für die Strecke Siegen – Deuz ca. eine Stunde und 20 Minuten benötigte. Gesteuert wurde das Gefährt von Karl Otto aus Nauholz.

Der Nachbau dieses ersten Motoromnibusses der Welt, der 1970 von der Firma Walzen-Irle gebaut wurde, hat nun im neuen Glaspavillon vor dem Alten Bahnhof in Deuz ein neues Zuhause gefunden. Weiterlesen

Förderverein für die Martinikirche in Siegen

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Von Jakob ScheinerArtikel über die Siegener Stadtbefestigung auf h-bensberg.de, Gemeinfrei, Link

Die Martinikirche ist die älteste Kirche Siegens. Das Bruchstein-Mauerwerk ist an einigen Stellen dringend sanierungsbedürftig. Ein fachliches Gutachten macht deutlich, dass Sanierungsarbeiten in Höhe von 600.000 Euro erforderlich sind, wenn wir nicht nur die Verkehrssicherheit garantieren wollen. Wir haben als Kirchengemeinde Anfang dieses Jahres bereits einen Antrag auf Bezuschussung beim Förderprogramm des Bundes für denkmalgeschützte Gebäude gestellt – dieser ist in diesem Jahr leider nicht berücksichtigt worden. Um das wichtige Kirchenbauwerk in der Substanz zu erhalten, braucht es eine konzertierte Aktion. Daher wollen wir einen Förderverein gründen. Wir laden herzlich ein zur Gründungsversammlung am Sonntag, dem 20. November 2016, um 12.00 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst in die Martinikirche.

Quelle: Martinikirche, Aktuelles