Tagung „Orte und Räume der Generationenvermittlung

– Außerschulisches Lernen von Kindern“

Die Veranstaltung findet am 5. und 6. Oktober 2017 an der Universität Siegen statt und richtet sich Forschende und Lehrende aus verschiedenen disziplinären Zusammenhängen sowie an interessierte Studierende und Lehrpersonen im Sachunterricht.

Im Kontext der Tagung erfolgt eine Auseinandersetzung mit Lernorten und -räumen außerhalb der Schule, wobei der Fokus auf der Generationenvermittlung liegt. Auf interdisziplinärer Ebene soll das Potenzial des Generationenkonzepts für die Reflexion außerschulischer Lernprozesse von Kindern betrachtet, diskutieret und in einzelnen Projekten sichtbar gemacht werden. Weiterlesen

Vortrag „Vom Erwerbsleben im Siegerland – Maße, Einheiten, Werte“.

Morgen , 8. September, 20 Uhr, Haus der Kirche (Siegen, Burgstr. 21)

Hermann J. Hellmann spricht dazu vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im siegerländer Heimat- und Geschichtsverein.

10. Detmolder Sommergespräch

Unter dem Titel „Genealogie, Verwaltung und Archive – vertrauenswürdige Informationen im Austausch“ findet am 14.9.2017 das 10. Detmolder Sommergespräch statt , veranstaltet vom Landesarchiv NRW, Abteilung Ostwestfalen-Lippe. Das Tagungsprogramm finden Sie hier. In drei Sektionen werden die folgenden Aspekte behandelt:

– Vertrauen in (elektronische) Personenstandsregister. Zehn Jahre Personenstandsgesetz.
– Alles was Recht ist – Rechtssicherheit durch amtliche Dokumente und rechtssichere Nutzung von amtlichen Dokumenten?
– Wissen teilen und vermehren: Daten für/von Nutzer/-innen. In dieser Sektion kommen besonders die Familienforscher mit den Crowdsourcing-Projekten zu Wort. Bettina Joergens, die Organisatorin des Tages, berichtet über ihre Teilnahme an der Konferenz über Jüdische Genealogie in Orlando, Florida.

Die Tagung ist kostenlos, es wird eine verbindliche Anmeldung zur Tagung und zur Führung im LWL-Freilichtmuseum gebeten. Anschrift: Willi-Hofmann-Str. 2, 32756 Detmold, E-Mail: owl@lav.nrw.de.

Tag des offenen Denkmals 2017 in Wilnsdorf

Am Sonntag, 10. September, findet der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“ statt. Bundesweit lassen dann wieder über 8000 Kulturdenkmäler in mehr als 2600 Städten und Gemeinden Geschichte lebendig werden. Auch in der Gemeinde Wilnsdorf öffnen sechs historische Stätten ihre Pforten. Von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr (außer*) werden interessante Einblicke in die Vergangenheit gewährt.

Schleifsteine und Bohrer in der Dorfschmiede Wilden, Foto: Gemeinde Wilnsdorf

Der Förderturm Niederdielfen ist ein für das Siegerland einzigartiges technisches Denkmal und erinnert an die rund 2000 Jahre alte Wirtschaftsgeschichte der Region. Auch die landschaftlich wunderschön gelegene Wassermühle Niederdielfen nimmt am Tag des offenen Denkmals teil. In Oberdielfen öffnet die historische Kapellenschule ihre Pforten. In Obersdorf kann man den aus der Zeit um 500 v. Chr. stammenden La-Tène-Ofen besichtigen, der zur Verhüttung von Rotspat, Braun- und Spateisen diente. In Wilden kann die Dorfschmiede besichtigt werden, in der die Besucherinnen und Besucher eine fachkundige und informative Einführung in das Schmiedehandwerk vergangener Tage erhalten. In Wilnsdorf kann von 11.00 – 17.00 Uhr die im Jugendstilbau errichtete über 100 Jahre alte Evangelische Kirche besichtigt werden.

Die Betreuung der geöffneten Denkmale übernehmen die örtlichen Heimat- und Bürgervereine, der Verein für Siegerländer Bergbau e.V. sowie die Ev.-Ref. Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf mit ihren freiwilligen Helfern.

Die Anschriften der Denkmäler: Weiterlesen

Tag des offenen Denkmals 2017 in Hilchenbach

Die Tradition, dass sich Denkmäler im Gebiet der Stadt Hilchenbach am jährlich stattfindenden „Tag des offenen Denkmals“ beteiligen und sich ihren Besuchern in eindrucksvoller Weise präsentieren, wird auch in diesem Jahr weitergeführt.

Der Denkmaltag 2017 widmet sich am Sonntag, dem 10. September, unter dem Motto „Macht und Pracht“ einem wahren Universalthema. Passend dazu haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erneut besondere Veranstaltungen auf die Beine gestellt:

Internatsmuseum im Stift Keppel, Allenbach, Foto: Stadt Hilchenbach

1) Stift Keppel kann eine eindrucksvolle Geschichte sein Eigen nennen. Im Jahr 1239 wurde es erstmals als Nonnenkloster erwähnt. Im Anschluss dienten die Räumlichkeiten als evangelisches, adeliges Damenstift und ab 1871 als evangelische höhere Töchterschule mit Internat.

Heute beherbergt Stift Keppel ein öffentliches Koedukationsgymnasium und ein Tagungshaus. Am 10. September blickt Dorothea Jehmlich detailliert auf einen kleinen Zeitraum dieser langen Geschichte zurück. Sie öffnet die Türen zum Internatsmuseum mit der Sonderausstellung “upstairs and downstairs”, bei der es um die Stiftsdamen (oben) und das Personal (unten) geht, von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Weiterlesen

Stahlschmidt-Nachfahrin im Museum 4Fachwerk, Freudenberg

Außergewöhnliche Besucher waren vor wenigen Tagen im 4Fachwerk-Museum zu Gast: Die brasilianische Pianistin Patricia Vanzella hatte sich auf die Spuren ihrer Vorfahren begeben – und der war Johann Peter Stahlschmidt (1751-1833). Der berühmte Uhrmachermeister legte einst den Grundstein für die Freudenberger Uhrmacher-Tradition. Seine Werkstatt befand sich in der Oranienstraße 31, kurz entfernt vom Museum, in dem eine ganze Reihe seiner Uhren zu sehen sind.
Patricias Freudenberger Vorfahren sind Anton Stahlschmidt und dessen Sohn Johann Georg aus Antons erster Ehe, gefolgt von Johann Georgs Sohn, dem Prediger/Inspektor Tillmann Stahlschmidt.
Der Uhrenhistoriker Ian D. Fowler konnte vielen Fragen zu dem Vorfahren Johan Peter Stahlschmidt und zur Technik seiner Meisterwerke bewundern. Ein Team des WDR begleitete die mit ihrer Mutter von weit angereiste Besucherin für einen Bericht in der WDR-Lokalzeit. Patricia Vanzella zeigte sich überwältigt und außerordentlich dankbar, so hautnah ein Stück ihrer Familiengeschichte erfahren zu können.

Text: Bernd Brandemann

2. Wittgensteiner Museumsnacht

Am Vorabend des Tags des offenen Denkmals möchten sich die verschiedenen Museen in Wittgenstein erneut in all ihrer Vielfalt gleichzeitig präsentieren. Die zweite Museumsnacht wird diesmal mit Beteiligung aus ganz Wittgenstein umgesetzt.
Am Samstag, dem 09. September 2017 von 18:00 bis 24:00 Uhr öffnen die Museen ihre Türen. Auf dem Programm stehen Führungen, Vorführungen, Musik und Aktionen. Für das leibliche Wohl wird ausreichend gesorgt sein.
Folgende Museen werden sich beteiligen:

die Heimathäuser Richstein und Diedenshausen,
der Heimatverein Elsoff,
das Schmiedemuseum Arfeld,
das künftige Museum Landwirtschaft und Brauchtum „Rothaarsteig-Museum“,
das Backhaus an der Espequelle,
die Drehkoite Girkhausen,
Balds historische Fahrzeugschau in Erndtebrück, das Heimatmuseum Oberes Lahntal in Feudingen,
der Museumsverein für die Berleburger Stadtgeschichte,
das Heimatmuseum Erndtebrück, das Schieferschaubergwerk Raumland und
das Alexander-Mack-Museum in Schwarzenau.
Quelle: Termine Wittgenstein

Seminar: „Archivarbeit in der Heimatpflege“

DampfLandLeute Museum Eslohe, Homertstraße 27, 59889 Eslohe
15. September 2017, 9.30-17.00 UHR

Ein Seminarangebot des Westfälischen Heimatbundes (WHB) in Kooperation mit dem LWL-Archivamt für Westfalen und der Volkskundlichen Kommission für Westfalen

Teilnehmerkreis: Heimatvereine mit und ohne eigenes Archiv, Ortsheimatpfleger, Kreisheimatpfleger, interessierte Heimatpflegerinnen und Heimatpfleger

9.30 Uhr
Ankunft und Begrüßung
Thomas Auf der Landwehr, Westfälischer Heimatbund (WHB)

Impulsvortrag: Heimatpflege und Archive – ein starkes Duo
Dr. Peter Kracht, WHB-Heimatgebietsleiter

10.30 Uhr Block I
Einführung und Abgrenzung – Archivfachliche Aspekte und Kompetenzen, Dokumentationsprofil
Dr. Marcus Stumpf, LWL-Archivamt für Westfalen

Überblick und Wert von Sammlungen – interne und externe Nutzung
Dr. Thomas Schürmann, Volkskundliche Kommission für Westfalen und WHB-Fachstelle Volkskunde

Ordnung und Erschließung von Archiven
Dr. Gunnar Teske, LWL-Archivamt für Westfalen Weiterlesen