„Radio in Wittgenstein und im Hinterland“. Einladung zum gemeinsamen Hören

Empfänger für den Gemeinschaftsempfang. Verm. 1938. Original im Internationalen Radiomuseum Bad Laasphe. Foto und Montage Krug


Ende 2016 sendete Radio Siegen auf seinem Bürgerfunk-Sendeplatz die Collage „Jenseits der Zentren. Radio in Wittgenstein und im Hinterland“. Die 55-minütige Sendung entstand unter der Leitung des Medienwissenschaftlers Dr. Hans-Jürgen Krug in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Radiomuseum in Bad Laasphe, der Servicestelle Bürgerfunk Siegen-Wittgenstein (Kreuztal) und der Landesanstalt für
Medien in Düsseldorf.
Die Sendung erzählt erstmals die Geschichte des Radios in Wittgenstein und im Hinterland. „Eine spannende Zeitreise durch 90 Jahre Radio“ schrieb Patrick Friedland in der „Westfalenpost“. Und der Fachdienst epd medien empfahl: „Wer Gelegenheit hat, Krugs Feature zu hören, sollte es tun“. Nach Radio Siegen haben auch Tide 96.0 (Hamburg) und Radio Unerhört Marburg die Sendung ausgestrahlt. Weiterlesen

Gedenkstunde am Platz der Synagoge

 Donnerstag, 09.11.2017, 16 Uhr, Siegen, Obergraben 10

Fragment aus der Thora-Rolle der Siegener Synagoge, das ein 14-jähriger Gymnasiast nach dem Brand aus den Trümmern gerettet und zu Hause aufbewahrt hat.

„Siegen 79 Jahre nach der Tat wollen wir uns auch in diesem Jahr wieder Zeit zum Gedenken nehmen. Da die Shabbatfeier am 10.11. bereits um 16.42 Uhr beginnen muss treffen wir uns in diesem Jahr bereits am 09.11. Die Ansprache hält Prof. Manfred Zabel. Das Kaddisch spricht voraussichtlich Mikhail Kemerau von der jüdischen Gemeinde in Minsk. Außerdem wird die Gedenkstunde von SchülerInnen der Gemeinschaftlichen Sekundarschule Burbach-Neunkirchen begleitet.
Mitveranstalter ist das Aktive Museum Südwestfalen e.V..“

Quelle: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V.

Linktipp: Julius Nase, Die Reformation in Wittgenstein und ihre Träger (1905)

Das Archiv des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein (AdKW) hat unlängst die Artikelserie „Die Reformation in Wittgenstein und ihre Träger“ von Julius Nase mit einer Einführung von Johannes Burkardt auf seiner Homepage als PDF publiziert.

Forschungsdesiderate zur Geschichte der Reformation im Siegerland und Wittgenstein

Der Marburger Kirchenhistoriker Ulf Lückel formulierte in seinem Vortrag 3 Desidertate der Reformationsgeschichte im Kreis Siegen-Wittgenstein:
1) Die Reformation in Siegen-Wittgenstein war weiblich: Juliane zu Stolberg-Werningerode, Margarete von Henneberg-Schleusingen, Johanneta von Isenburg-Grenzau als Gattinnen der regierenden Fürsten förderten maßgeblich die Einführung der Reformation in ihren Territorien. Ein biographische Studie zu diesen drei refomatorischen Persönlichkeiten steht noch aus.
2) Erasmus Sarcerius war der Reformator des Siegerlandes – eine vergleichbare Persönlichkeit ist für die beiden wittgensteinschen Territorien nicht auszumachen. Eine aktuelle biographische Arbeit, die auch Sarcerius´ Wirken in der Region in den Blick nimmt liegt, nicht vor. Zuletzt ist ein Aufsatz von Christian Peters: „Erasmus Sarcerius und die Reformation in Nassau-Dillenburg (1536-1548)“, in den: Siegener Beiträgen 9 (2004), S. 27–54, nachweisbar.
3) Ein historisch-kritische Edition der nassauischen und wittgensteinschen Kirchenordnungen fehlt.

Denkmal für Adolf und Fritz Busch in Siegen


Seit dem 5. Oktober 2017 stehen zwei neue große Betonfiguren der Künstlerin Christel Lechner am Siegufer in Siegen.

Presseresonanz auf das Denkmal:
Siegener Zeitung, 5.10.2017
Siegerlandkurier, 5.10.2017
Westfälische Rundschau, 5.10.2017

Einträge zu Adolf Busch auf siwiarchiv
Einträge zu Fritz Busch auf siwiarchiv

Ist das Rätsel des „gemauerten Hauses“ auf der Hammerhütte gelöst?

Angeblich soll es schon im 15. Jahrhundert errichtet worden sein: das so genannte „gemuurde Hus“ in dem urkundlich 1417 erwähnten Vorort Hammerhütte. Zahlreiche Spekulationen ranken sich um dieses markante Anwesen. Der quadratische Grundriss, ein historischer Tonnengewölbekeller, mächtige Mauern und die einst mit Eisengittern gesicherten Fensteröffnungen könnten für ein Gebäude mit fortifikatorischem Charakter sprechen. Tatsächlich spekulieren Burgenforscher und Historiker seit knapp einem Jahrhundert über seine mutmaßliche Funktion. Handelte es sich um den Sitz einer niederadligen Familie? Um die Reste eines turmartigen Wachtpostens oder einer kleinen Burg? Weiterlesen

Städt. Badeanstalt Siegen in Verwaltungsberichten:

Angaben zur Geschichte des seit 1902 städtischen Schwimmbads finden sich in den Verwaltungsberichten der Stadt Siegen. Das Kreisarchiv verfügt aus einer Überlassung von Dubletten durch das Stadtarchiv Kreuztal Verwaltungsberichte der Stadt Siegen für die Jahre 1903 bis 1913.
Eine Auswertung der darin enthaltenen Informationen zur Badeanstalt kann hier heruntergeladen werden: Statistik der Städtischen Badeanstalt Siegen 1903-1913 (erstellt von: R.T./S.G.)

Ausstellung „Rubens – Kraft der Verwandlung“

Kunsthistorisches Museum Wien, bis 21. Januar 2018

Peter Paul Rubens (1577 Siegen – 1640 Antwerpen) war seinerzeit ein Star – und ist es bis heute! Sein Name steht für die Malerei einer ganzen Epoche, die Zeit des Barock. Doch kommt auch die Kunst der Gegenwart oft nicht an ihm vorbei.

Das gewaltige Lebenswerk dieses Genies umfasst großformatige Altarbilder, die an Dynamik und Farbgewaltigkeit alles übertreffen, was seine Zeitgenossen gewöhnt waren. Aber auch sinnliche Akte und dramatische Bilderzählungen gehören dazu. Ebenso verbindet man Rubens mit intimen und privaten Gemälden. Zu den berühmtesten zählt etwa Das Pelzchen im Kunsthistorischen Museum. Die Darstellung ist eine regelrechte Liebeserklärung des Malers an seine zweite Gemahlin, die junge wie schöne Hélène Fourment. Weiterlesen

Ist dies ein alter Brunnen in Kreuztal-Krombach?

Mithilfe bei der Fotoidentifizierung gesucht

Alter Brunnen in Krombach (Gemeinde Kreuztal, Kreis Siegen-Wittenstein?), undatiert, um 1940? Quelle: Nachlass Julius Gaertner, ©LWL-Medienzentrum für Westfalen

Im Nachlass Julius Gaertner des LWL-Medienzentrums findet sich dieses Bild mit dem Hinweis, dass sich der abgebildete Brunnen in Kreuztal-Krombach befinden soll. Ein Nutzer hatte wegen der für das Siegerland eher ungewöhnlichen Architektur-Details Zweifel.